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AssCompact 01/2020

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INVESTMENT | News

INVESTMENT | News Vanguard startet aktiven Fonds für Schwellenländeranleihen (ac) Vanguard hat einen neuen Fonds aufgelegt. Vanguard Emerging Markets Bond Fund ist ein aktiv verwalteter Fonds und entspricht den Richtlinien für Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapiere (OGAW) und soll Anlegern einen breit gefächerten Zugang zu einer Asset-Klasse verschaffen, die in Portfolios oft unterrepräsentiert ist: Anleihen aus Schwellenländer. Der Fonds strebt einen Total Return an, gekoppelt mit mode raten Erträgen. Dazu soll vorwiegend breit diversifiziert investiert werden. Der Fonds wird vom internationalen Emerging Markets und Sovereign Debt-Team bei Vanguard unter der Führung von Daniel Shaykevich verwaltet. Das Team wurde im Jahr 2013 gebildet und managt weltweit ungefähr 10 Mrd. Dollar in aktiv verwalteten Portfolios von Vanguard. BANTLEON legt globalen Fonds für Unternehmensanleihen auf (ac) Der Asset-Manager BANTLEON hat den globalen Publikumsfonds Bantleon Select Corporates aufgelegt. Er investiert vorwiegend in Unternehmensanleihen der Bonität Investment Grade. Zudem soll ein Teil des Fondsvermögens in High-Yield-Anleihen investiert werden. Mit dieser Quote soll der Fonds von Rising Stars profitieren. Dahinter verbergen sich Emittenten, die vom High-Yield-Bereich in den Investment-Grade-Bereich heraufgestuft werden. Fokus auf Euro-Anleihen Den Hauptbestandteil des Fonds bilden in Euro denominierte Anleihen. Um die Renditechancen zu steigern, kann das Portfolio-Management zudem in Anleihen anderer Währungen aus Industrieländern investieren. Das Fremdwährungsrisiko wird nahezu vollständig abgesichert. Die Fokussierung auf ein globales Universum bietet laut BANTLEON neben höheren Ertragschancen ein besseres Diversifikationspotenzial sowie eine höhere Liquidität als bei rein europäischen Portfolios. „ Kommentar: Finanztransaktionsungeheuer Eine Steuer auf Finanzgeschäfte. Dagegen kann doch nichts einzuwenden sein. Schließlich wird ja fast alles versteuert. Warum also ausgerechnet Zockereien mit Aktien & Co. nicht? Vor allem, wenn damit auch noch die Grundrente für arme Rentner finanziert werden soll. Für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer gibt es in der Tat einleuchtende Argumente. Doch so richtig der Grundgedanke der Steuer auch ist, so hanebüchen ist der dazu nun vorgestellte Entwurf aus der Feder von Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Aktienumsätze sollen zukünftig mit 0,2% besteuert werden. So weit, so gut. Allerdings gilt die Steuer nur für Aktien von Unternehmen ab einem Wert von 1 Mrd. Euro. Und nur für Aktien. Nicht also für spekulative Finanz - geschäfte wie Optionen, Futures oder Derivate, die 90% des gesamten Marktes der Finanztransaktionen ausmachen. Die nun geplante Finanztransaktionssteuer ist damit schon vom Begriff her eine Farce. Unter dem Strich ist der Vorschlag eine reine Aktiensteuer. Warum man spekulative Finanzinstrumente ausnimmt, die mit der Steuer ursprünglich getroffen werden sollten? Dazu schweigt die Bundesregierung. Warum nur Unternehmen ab 1 Mrd. Euro Firmenwert? Auch dazu keine Erklärung. Weil es sich auch nicht sinnvoll erklären lässt. Statt Spekulationen zu besteuern, zahlen die Zeche mal wieder Kleinaktionäre, Fondsanleger und Altersvorsorgesparer. Die zahlen im Übrigen schon eine Aktiensteuer. Aktiengewinne werden mit 25% versteuert, plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Diese Kapitalertragsteuer gilt seit 2008 selbst dann, wenn man Aktien Jahre oder gar Jahrzehnte hält. Auch das hat schon bei seiner Einführung jeder Altersvorsorge - vernunft widersprochen. Doch statt diesen Unsinn aufzuheben, wird munter der nächste fabriziert. Von Michael Herrmann, AssCompact “ 52 Januar 2020

BMO stellt Fonds auf Nachhaltigkeit um (ac) BMO Global Asset Management hat den BMO European Equity Fund umbenannt, um eine bessere Orientierungshilfe für die nachhaltige Ausrichtung des Fonds zu schaffen. Der Fonds trägt nun den Namen BMO Sustainable Opportunities European Equity Fund. Die Anlagepolitik ist leicht angepasst worden, um der nachhaltigen Ausrichtung gerecht zu werden. Der Fonds investiert nur in Unternehmen, die einen positiven Beitrag für Gesellschaft und Umwelt leisten, und versucht das Best Practice Management von nachhaltigen Themen innerhalb der Unternehmen aktiv zu fördern. ebase ändert Anlagepolitik von Managed Depot (ac) Das Angebot nachhaltiger Geld - anlagen wächst kontinuierlich. Auch ebase hat sein Produktangebot in diesem Bereich ausgebaut. Nachdem die Direktbank bereits seit längerer Zeit unter anderem die Möglichkeit anbietet, mittels eines Filters diejenigen Fonds zu identifizieren, welche den für den Kunden individuell wichtigen Nachhaltigkeitsaspekten gerecht werden, ist nun auch das fondsbasierte Vermögensverwaltungsangebot ebase Managed Depot umgestellt worden. Erweiterte Kriterien Damit die Vermögensverwaltung ebase Managed Depot nun „grün“ ist, wird von den Experten der ebase bei der Fondsauswahl neben den klassischen Anlagekriterien Rendite, Risiko und Liquidität auch das Thema Nachhaltigkeit in die Anlageentscheidung einbezogen. Die vereinbarten Gewichtungen der Asset- Klassen bleiben davon unberührt. Die klassische Vermögensverwaltung setzt weiter auf einen Core-Satellite-Investmentansatz. Dabei werden für die fünf je nach Risikobereitschaft der Kunden ausgestalteten unterschiedlichen Portfolios Investments in Aktien- und Rentenfonds getätigt. EU-Durchbruch bei nachhaltigen Investments (ac) Europäisches Parlament und Ministerrat haben sich auf einen Kompromiss für die Klassifizierung nachhaltiger Investments (Taxonomie) geeinigt. Die Verordnung definiert europaweit, welche wirtschaftlichen Aktivitäten sich nachhaltig nennen und damit in einem als nachhaltig beworbenen Finanzprodukt stecken dürfen. „do no harm“-Prinzip Als nachhaltig gilt laut dem Kompromiss, wer einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leistet, ohne gleichzeitig in anderen Bereichen der Umwelt zu schaden („do no harm“-Prinzip). Die Klassifizierung soll prinzipiell für alle Finanzprodukte gelten. Anbieter, die sie nicht anwenden, müssen das in einem Hinweis angeben. Im nächsten Schritt muss nun die EU- Kommission die genauen Schwellenwerte für die Definition von Nachhaltigkeit noch ausarbeiten. Diesem Vorschlag müssen dann Ministerrat und EU-Parlament zustimmen, bevor die Klassifizierung zum Einsatz kommen kann. Einigung in Sachen Atomkraft Kohle wird explizit aus nachhaltigen Finanzprodukten aus - geschlossen. Der strittige Punkt der Atomkraft war bis zuletzt eine der größten Hürden einer europaweiten Definition von Nachhaltigkeit von Finanzanlagen. Das Europaparlament und eine Koalition aus Deutschland, Österreich und Luxemburg sprachen sich gegen Atomkraft in nachhaltigen Finanzprodukten aus, Frankreich setzte sich hingegen dafür ein. Nun wird sie defacto aus nachhaltigen Finanzprodukten ausgeschlossen, da sie sich nicht klassifizieren lassen wird. Europa hat sich geeinigt, wie Nachhaltigkeit in Finanzprodukten definiert wird. © Bits and Splits – stock.adobe.ocm Januar 2020 53

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