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AssCompact 02/2020

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FLOTTER ALS MAN DENKT

FLOTTER ALS MAN DENKT UND EINFACH WIE ERWARTET Die Allianz Online-Tarifierung für Kleinflotten … • übernimmt Kunden- und Risikodaten direkt aus Ihrem Maklerverwaltungsprogramm (Assfinet) • ermöglicht „per Klick“ die Zusammenarbeit mit Ihrem Maklerbetreuer durch Freigabe von Angeboten • inklusive Fahrzeugwechsel und Vertragsänderungen Mehr dazu bei Ihrem Maklerbetreuer oder unter makler.allianz.de/tarifrechner Neu in der Online-Tarifierung Privat Kraft: Camper, Kräder und Anhänger Spitzenprodukte mit schlanken Prozessen – die Allianz Kraftfahrtversicherungen. 2 Februar 2020

EDITORIAL Altersvorsorge – Da war doch was? Sehr geehrte Leserinnen und Leser, wer im Auto unterwegs ist, durch bayerische Lande fährt und dabei Radio hört, stößt aktuell irgendwann mal auf Sendungen zum BR-BayernTrend 2020. Denn in Bayern stehen im März die Kommunalwahlen an. Besagte Trendstudie gibt unter anderem darüber Auskunft, welche Herausforderungen den Bürgern aktuell als die größten erscheinen. Unter die Top Drei schaffen es hier die Verkehrsinfrastruktur bzw. Fragen der Mobilität, der Wohnungsmarkt und der Klimawandel. Zunächst stutzt man ein wenig, von Alter und Rente erst einmal kein Wort. Auch nicht auf den Folgeplätzen. Schnell realisiert man, dass es sich ja um eine Umfrage zu Kommunalpolitik handelt und sich damit auch der Problemfokus ändert. Trotzdem hatte sich der Gedanke schon festgesetzt: Verdrängen andere Themen die Frage nach der Rente und damit die Frage nach der Altersvorsorge? Im Grunde könnte das Thema in aller Munde sein. Bundessozialminister Hubertus Heil hat gerade einen Gesetzentwurf eingebracht. Die Kritik daran ist groß, die Grundrente bietet Diskussionsstoff. Die Finanzierung ist nicht geklärt. Steuerzuschüsse und die Einführung einer Finanztransaktionssteuer sollen es richten. Zudem steuern die Babyboomer auf die Rente zu und fordern das staatliche Rentensystem heraus. Eigentlich wäre genau diese Generation die richtige, die bei der Beratung privater Altersvorsorge als Beispiel herhalten sollte. Denn viele Menschen mit mittleren oder auch gehobenen Einkommen müssen sich jetzt damit beschäftigen, wie sie künftig mit weniger Geld auskommen wollen. Wer nicht gerade noch mit einer Erbschaft gesegnet ist, wird Abstriche machen müssen. Gut, wenn dann da noch Zahlungen aus einer betrieblichen Alters - versorgung hereinflattern. In den meisten Fällen geht es dabei nicht um Altersarmut, wohlgemerkt. Darum geht es auch, aber für die meisten geht es eben darum, den Ruhestand nach eigenen Wünschen gestalten oder sich auch weiter Konsum oder etwa Renovierungsarbeiten leisten zu können. Die Versicherungswirtschaft wiederum scheint ein wenig die Freude am Altersvorsorgegeschäft verloren zu haben. Das würde man jetzt nicht so sagen, aber deutlich wird es doch, wenn man sich die Strategien der Unternehmen ansieht. Dort heißt es einerseits Komposit, Komposit Komposit – und da gerne der Gewerbebereich – andererseits heißt es Biometrie, Biometrie, Biometrie. Nichts spricht gegen diese Ausrichtung. Machen ja gerade Politiker und Notenbanken es den Versicherern nicht gerade leicht. Doch eigentlich sollte es in Sachen private Altersvorsorge jetzt gerade erst so richtig losgehen. Und wenn man dabei zumindest ein wenig auf die Kapitalanlagen schaut, kann man sogar noch Lenkungseffekte bei Verkehr, Wohnen und Umweltschutz erzielen. Ihre Brigitte Horn Chefredakteurin horn@asscompact.de Februar 2020 3

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