Aufrufe
vor 9 Monaten

AssCompact 03/2018

  • Text
  • Versicherer
  • Makler
  • Vermittler
  • Unternehmen
  • Beratung
  • Deutschland
  • Fonds
  • Vertrieb
  • Digitale
  • Absicherung

FINANZEN | News Baugeld

FINANZEN | News Baugeld Spezialisten launchen Kundenportal und Infocenter (ac) Die BS Baugeld Spezialisten AG stellt ihren Partnern und Kunden nun ein Portal zur Verfügung, in dem online Dokumente ausgetauscht sowie der aktuelle Status und die Entwicklung der Baufinanzierungen eingesehen werden können. Gegliedert ist das Portal in fünf Phasen, die von der Beratung bis zur Auszahlung reichen. Neben Kunden und Baugeld-Partnern kann auch die Clearingstelle Zugang zum Portal bekommen, um sofort neueste Informationen zum Fortgang der Baufinanzierung einspielen zu können. Des Weiteren hat Baugeld Spezialisten ein Infocenter für ihre Vertriebspartner gestartet. Alle Informationen zu Vertriebsunterstützung, Dokumenten zu Baufinanzierungen, News, Statistiken und Marketing können nun online abgerufen werden. Damit sparen sich die Baugeld-Partner telefonische Rückfragen oder die mühsame Suche nach Unterlagen, die man in der Vergangenheit per E-Mail bekommen hat. BHW schafft Trendwende im Bauspar-Neugeschäft (ac) Die Bausparkasse BHW hat ihr Neugeschäft stabilisiert. 2017 legte es nach vorläufigen Zahlen um etwa 1% auf 9,1 Mrd. Euro zu. 2016 hatte die Postbank-Tochter im Bauspar-Neugeschäft noch ein Minus von 12% hinnehmen müssen. Die BHW sieht einen Grund für die kleine Trendwende darin, dass viele Kunden den niedrigen Darlehenszinssatz langfristig sichern wollten, da bei Bausparverträgen nach einer mehrjährigen Sparphase ein Anspruch auf einen vergünstigten Kredit besteht. Der Verband Privater Bausparkassen hat für die gesamte Bausparbranche dennoch ein leichtes Minus für 2017 angekündigt. Konkrete Zahlen nannte der Verband dabei nicht. Auch bei der Baufinanzierung hat die BHW ihr Geschäft ausgebaut. Der Bereich zog 2017 um 4% auf 3,5 Mrd. Euro an. Wüstenrot Bausparkasse startet digitale Wohnwelt (ac) Die Wüstenrot Bausparkasse AG hat eine neue Wohnplattform im Internet gestartet. Unter www.wuestenrot.de bietet sie mit der neuen „Wüstenrot Wohnwelt“ ab sofort umfassende Informationen auf dem Weg in die eigenen vier Wände an. Darüber hinaus begleitet das Portal Immobilienbesitzer mit Servicethemen rund ums Eigenheim. Online- Ratgeber und -Rechner informieren, helfen bei der Suche und zeigen Wege zur Finanzierung und Absicherung. Im integrierten Immobilienmarkt stehen über 350.000 Wohnobjekte zur Sofortauswahl. Persönliche Beratung durch den Außendienstpartner vor Ort rundet das Kundenangebot ab. Veränderte Wohnwünsche Hintergrund des Starts des neuen Portals ist laut der Wüstenrot Bausparkasse, dass Wohnwünsche heute viel mehr umfassen als Bauen oder Kaufen. Auch Modernisieren, Renovieren, Einrichten und Design seien wichtige Themen. Bauherren und Eigentümer müssen sich sicher, beschützt und angekommen fühlen. Die Wohnwelt schlage daher auch einen Bogen zum Versicherungsangebot der W&W-Gruppe für Immobilienbesitzer wie auch Mieter. Mehr als reine Finanzdienstleistung Ein derart greifbares Kundenerlebnis brauche emotionale Bindung an die Marke Wüstenrot, digitale Zusatzangebote zu den bewährten Kernprodukten sowie Leistungen starker Partner, die über Finanzdienstleistungen hinausgehen. Deshalb sollen ausgewählte Experten für Ausbau, Haustechnik, Inneneinrichtung und Energiesparen wie auch für Vermietung und Verwaltung das Leistungs- und Themenspektrum der neuen Wohnwelt erweitern. Besonders schnell und zielführend seien die zielgruppenspezifischen Einstiege – angefangen von „Mieten“ über „Bauen oder Kaufen“ bis hin zu „Altersgerecht wohnen“. Digitale Infos rund um die Immobilien – das bietet die neue Wüstenrot Wohnwelt. © Style-Photography – Fotolia.com 68 März 2018

IW Köln: Reichtum ist eine Standortfrage (ac) Mit ein und derselben Kaufkraft kann ein Bürger in Deutschland zur Mittelschicht zählen, in Luxemburg als armutsgefährdet gelten und in Rumänien zu den Reichen gerechnet werden. In einer interaktiven Grafik des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln kann jeder Bundesbürger herausfinden, wo er mit seiner Kaufkraft im Schichtgefüge der anderen europäischen Länder landen würde. Ökonomen definieren arm und reich meist in Relation zum Medianeinkommen des jeweiligen Landes: Wer weniger als 60% davon hat, dem droht Armut; Reichtum beginnt je nach Abgrenzung bei 200 bis 300%. In Deutschland betrug das Medianeinkommen im Jahr 2014 kaufraftbereinigt 1.656 Euro, in Luxemburg 2.450 Euro und in Rumänien 390 Euro. Grundlegende Verschiebung, wenn Europa als ein Land behandelt wird Eine andere Option ist, Europa so darzustellen, als wäre es ein einziges Land. Dies ändert die Besetzung der Einkommensschichten grundlegend: Rund 20 Millionen Europäer aus reicheren Ländern gelten dann nicht mehr als armutsgefährdet. Umgekehrt schaffen es mehr als 45 Millionen Menschen aus den ärmeren EU-Staaten nicht mehr über die EUweite Armutsschwelle, obwohl sie nach den jeweiligen nationalen Standards nicht armutsgefährdet waren. Das träfe beispielsweise in Rumänien auf rund 90% der Bevölkerung zu, in Luxemburg dagegen auf weniger als 2%. Statistische Verbesserung für Deutschland Insgesamt würden rund 22% der EU-Bürger in einem fiktiven europäischen Staat unter der kaufkraftbereinigten Armutsschwelle leben – gemäß dem bevölkerungsgewichteten Durchschnitt der nationalen Quoten sind es lediglich 17%. Spiegelbildlich dazu würde die Mittelschicht im weiten Sinn schrumpfen: von knapp 79 auf rund 73%. Die Zahl der Einkommensreichen stiege von 4 auf 5%. Der Wohlstand ist in Europa also spürbar ungleicher verteilt, als der Durchschnitt der einzelnen Länder vermuten lässt. Für Deutschland dagegen würde die EU als supranationale Einheit statistisch eine Verbesserung darstellen: Gemessen am mittleren Einkommen der EU würde sich die relative Armut in etwa halbieren. Anzeige Immer auf dem neuesten Stand – die Online- Branchen-Informationen von AssCompact TAGESAKTUELL AssCompact TV liefert Ihnen wertvolles Beratungs- und Spartenwissen in verschiedenen