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AssCompact 03/2018

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MANAGEMENT & VERTRIEB |

MANAGEMENT & VERTRIEB | News HDI entwickelt digitale Plattform „Finance Gate“ (ac) „Finance Gate“ ist eine neue digitale Verwaltungs- und Beratungsplattform, die HDI im Rahmen ihrer Digitalisierungsoffensive „#handschlag“ gemeinsam mit dem IT-Unternehmen Sevenval Technologies entwickelt hat. Sie soll unabhängig von der Versicherungsgesellschaft alle Policen des Kunden bündeln, sodass sich der Kunde einen schnellen Überblick über den eigenen Versicherungsschutz verschaffen kann, und gewährleisten, dass er mit seinem Kundenberater per Messenger-Dienst einen Beratungstermin vereinbaren oder chatten kann. Außerdem soll es mithilfe von Finance Gate unkompliziert möglich sein, einen Schaden zu melden oder einfach nur seine persönlichen Daten zu ändern. Auf Datensicherheit und Erreichbarkeit rund um die Uhr wird dabei Wert gelegt. Makler sollen auf allen Kommu ni - kationskanälen erreichbar sein Finance Gate bietet aber auch Interaktionsmöglichkeiten zwischen Maklern und Kunden und entlastet den Makler bei ansonsten zeitraubenden administrativen Aufgaben. Dr. Tobias Warweg, Vorstand Makler- und Kooperationsvertrieb bei der HDI Vertriebs AG, erläutert dazu: „Die digitale Revolution trifft nicht nur Versicherer, sondern auch Vermittler – insbesondere Makler. Nur wenn sie in der Lage sind, ihren Kunden eine zeitgemäße und ständige Erreichbarkeit auf allen Kommunika - tionskanälen zu bieten, werden sie langfristig als servicestark wahrgenommen und sind damit klar im Vorteil.“ Erweiterung um zusätzliche Funktionen geplant Im ersten Schritt steht die Plattform einem kleinen Kreis von Vertriebspartnern zur Verfügung. Das Feedback und die Impulse, die Vertriebspartner und Kunden geben, fließen in die Konzeption und Weiterentwicklung von Finance Gate ein. Im Laufe des Jahres soll die Plattform kontinuierlich um zusätzliche Funktionen erweitert werden. Die Versicherer liebäugeln mit Alexa, Siri & Co. (ac) Was Sprachassistenten wie Alexa, Siri und Cortana betrifft, sind Unternehmen wie Allianz, AXA, Zurich, Neue Leben und Deutsche Familienversicherung die Vorreiter unter Deutschlands Versicherern. Wie aus dem „Branchenkompass Insurance 2017“ von Sopra Steria Consulting und dem F.A.Z.-Institut hervorgeht, sind digitale Assistenten in der Versicherungsbranche auf dem Vormarsch. Demnach wollen die Versicherer 2018 verstärkt in solche Anwendungen investieren, speziell auch in Sprachassistenten. Kontakt zum Kunden verbessern Was die digitalen Projekte angeht, legt die Mehrheit der Unternehmen den Schwerpunkt auf einen besseren Kontakt mit den Kunden und schnelleren Service. Laut Studie seien zentrale Datenbanken zwar Standard, aber längst nicht flächendeckend in der Branche vorhanden. Nur jeder dritte Versicherer verfügt nach eigener Einschätzung über die technischen Grundlagen, online wie offline spartenübergreifend über Kunden dieselben Informationen vorzuhalten. Ebenfalls jeder dritte Versicherer plant konkret, innovative Beratungskanäle wie Videoberatung einzuführen. Jeder vierte Entscheider will das Angebot der Versicherungs-Apps deutlich ausbauen. Die Unternehmen haben es sich zudem als Ziel gesetzt, Beratung rund um die Uhr anzubieten und auch die Themenbereiche über die konkrete Versicherung und einen Schaden hinaus zu erweitern. Chatbots und Sprachassistenten Lebensbegleitende Hilfe und Schadenprävention werden im Produktportfolio der Versicherungen künftig an Bedeutung gewinnen, davon gehen 41% der für den „Branchenkompass Insurance 2017“ befragten Entscheider aus. Das werde mit Beratern aus Fleisch und Blut allein nicht zu stemmen sein. Deshalb sollen Robo-Advisor und Chatbots automatisiert und somit schnell alltägliche Fragen beantworten und Tarife und Bedingungen erläutern. 7% der Versicherungsunternehmen gaben im Rahmen der Studie an, die Chatbot-Technologie bereits anzuwenden, vor allem textbasiert. Die Erklärung von Tarifen oder die Beantwortung von Fragen wird nicht mehr nur textbasiert erfolgen, sondern auch zunehmend mithilfe von Sprachassistenten. „Ausführliche Ratschläge vom Versicherer als Text werden viele Kunden nicht mehr akzeptieren. Angesichts steigender Nutzerzahlen und Anwendungen für Alexa, Siri und Cortana werden sich digitale Assistenten, die natürliche Sprache verstehen und sprechen, mittelfristig durchsetzen“, meint Lars Rautenburger, Leiter der Business Unit Insurance bei Sopra Steria Consulting. 76 März 2018

xbAV integriert Schnellrechner in „bAV-Berater“ W&W bringt Digitalangebot an den Markt (ac) Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat für ihre Kunden das Digitalangebot „FinanzGuide“ gestartet. Das Angebot, das auf die Zusammenarbeit mit dem FinTech-Unternehmen treefin AG zurückgeht, steht allen Kunden als Web-Version oder App zur Verfügung. Intelligente Datenanalysen Die Nutzer können von jedem Ort ihre online geführten Konten, Versicherungs- und Bausparverträge sowie Kapitalanlagen einsehen und verwalten, Überweisungen tätigen und bei ihrem Wüstenrot- oder Württembergische-Berater Beratungsangebote anfordern. Dabei können nicht nur die Produkte der W&W-Gruppe, sondern auch Produkte anderer Gesellschaften integriert werden. Mithilfe von intelligenten Datenanalysen werden Absicherungs- und Vorsorgelücken sowie finanzielle Optimierungspotenziale erkannt. Nutzer erhalten innerhalb der App individualisierte Tipps und können so ihre Finanzsituation zusammen mit ihrem Berater umgehend an die aktuellen Bedürfnisse anpassen. Alle Daten der FinanzGuide-Nutzer befinden sich nach Angaben der W&W in einem deutschen Hochsicherheitszentrum, um hohe Datenschutz- und Sicherheitsstandards zu gewährleisten. Die W&W hatte Ende des Jahres ihre seit Anfang 2017 bestehende Beteiligung an der treefin AG von 75 auf 100% aufgestockt. Die Beteiligung soll ab Mai 2018 in der W&W brandpool GmbH, dem neuen Geschäftsfeld der W&W-Gruppe, unter der Leitung von Daniel Welzer verortet sein. Unter anderem können die Nutzer mit dem neuen „FinanzGuide“ von W&W ihre Bausparverträge online einsehen und verwalten. © magele-picture – Fotolia.com (ac) Mit dem Angebotsschnellrechner im „bAV-Berater“, der Vertriebslösung der xbAV AG, führen Vermittler jetzt – losgelöst von Gehaltssimulation und Ermittlung der Versorgungslücke – die Tarifberechnung aller integrierten Produktanbieter innerhalb einer Oberfläche durch. Benötigt werden lediglich Alter, Beitrag und gewünschter Tarif. Die Berechnung erfolgt in Echtzeit und der vorausgefüllte Antrag inklusive Angebot steht automatisch zur Verfügung. Möglich sind außerdem Angaben zu Arbeitgeberzuschuss, Vermögenswirksamen Leistungen (VL), Berufsunfähigkeitsversicherungs-(BU)Beitragsbefreiung und BU-Rente. 14 Versicherer integriert Aktuell sind die Tarifrechenkerne von 14 Versicherern integriert. Die Basis- Version kostet 39,80 Euro pro Monat und umfasst alle Grundfunktionen der Online-Beratung, die Generierung der Original-Versicherungsantragsdokumente und den Support. Hinzubuchen lassen sich für 29,80 Euro pro Monat weitere Funktionen in der Premium- Version, dazu gehören unter anderem Datenimport, Verwaltung aller Beratungen, Vertriebscontrolling und der neue Angebotsschnellrechner. NV-Versicherungen und ASKUMA erweitern ihre Kooperation (ac) Mit zwei neuen Haftpflichtdeckungskonzepten bauen die NV-Versicherungen VVaG und die ASKUMA AG mit Sitz in Zweibrücken ihre digitale Zusammenarbeit weiter aus. ASKUMA- Partner finden die neuen Privathaftpflicht- und Tierhalterhaftpflichtangebote ab sofort online auf dem ASKUMA- Marktplatz. In den Deckungsvarianten ASKUMA PHV 3.0 und ASKUMA Tier HV 2.0 ist jeweils die NV-Best-Leistungs- Garantie mitversichert. Für Kunden, die Wert legen auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit, sind eco-Tarifvarianten im Angebot. März 2018 77