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AssCompact 03/2019

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STUDIEN

STUDIEN CosmosDirekt-Studie: Deutsche sind weitestgehend zufriedenes Volk (ac) Feinstaub, Mietpreiserhöhung, Überstunden: Die Nachrichten sind voll von negativen Schlagzeilen, die die Stimmung trüben können. Tatsächlich sind die Deutschen aber ein weitestgehend zufriedenes Volk, wenn man nach den Aspekten Gesundheit, Finanzen und Beruf fragt: 77% beschreiben ihre gesundheitliche Situation als „gut“ oder „sehr gut“, 78% bewerten ihre finanzielle Situation als positiv und 88% der Berufstätigen sagen, ihre berufliche Situation sei „gut“ oder „sehr gut“. Das belegt die Gesellschaftsstudie 2018 „Sorge und Vorsorge der Deutschen“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Doch obwohl – oder gerade weil – es den Deutschen finanziell gut geht, stehen Sorgen rund um die eigene Finanzlage bei den Befragten hoch im Kurs: Rund die Hälfte (51%) macht sich Sorgen darüber, dass sie ihren Lebensstandard nicht mehr halten kann, etwa aufgrund steigender Lebens - haltungskosten oder höherer Wohnungsmieten. Auch die Sorge vor dem Verlust der finanziellen Unabhängigkeit wird von 41% der Deutschen genannt. Und 44% der erwerbstätigen Bundesbürger sorgen sich vor einer möglichen Berufsunfähigkeit. Wendepunkte, die zum Nachdenken bringen Welche Wendepunkte im Leben eines Menschen führen dazu, mehr über die Vorsorge für die Zukunft nachzudenken? Auch danach hat die Studie gefragt. Die überwiegende Mehrheit nannte hier eine schwere Krankheit im persönlichen Umfeld (60%) und bei sich selbst (59%). Auch die Geburt des ersten Kindes (57%, Menschen mit minderjährigen Kindern 75%) oder auch der vorzeitige Tod im persönlichen Umfeld (56%) sieht mehr als die Hälfte der Befragten als Impulsgeber für ein besseres Vorsorgeverhalten. AXA Deutschland-Report: Babyboomer haben negatives Bild von den Kapitalmärkten (ac) Laut einer Fokusbefragung im Rahmen des jüngsten AXA Deutschland-Reports hat keine andere Altersgruppe in Deutschland ein grundsätzlich so negatives Bild von den Kapitalmärkten wie die „Babyboom“-Jahrgänge, also die heute 50- bis 64-Jährigen: Für 61% dieser nächsten Rentner-Generation bedeuten Geldanlagen an der Börse „unkontrollierbare Risiken“. Vier von zehn unter ihnen (39%) lehnen Anlagen an der Börse sogar „aus Prinzip ab“. Und für 65% ist die Börse „nur etwas für Experten“. Zum Vergleich: Bei den unter 50-Jährigen in Deutschland sagt das nicht einmal die Hälfte (49%). Als optimale Anlagedauer für Aktien geben die Bundesbürger im Schnitt 28 Monate an – und damit viel zu gering angesichts häufiger Kursschwankungen. Und auch bei den 50- bis 64-Jährigen sind es mit 31 Monaten kaum mehr. Zudem kann mehr als die Hälfte (54%) der Babyboomer keine Einschätzung abgeben, welche Rendite sie bei einer Geldanlage über fünf Jahre erwarten. „Babyboomer“ mit der größten Börsenskepsis Keine andere Altersgruppe sieht die Börse so kritisch wie die heute 50- bis 64-Jährigen, die sogenannte Babyboomer-Generation. Quelle: AXA Fokusbefragung „Anlageverhalten der Deutschen“, 29.01.2019, Basis: Erwachsene in Deutschland. Größtes Börseninteresse in Schleswig-Holstein Das bundesweit größte Interesse an der Börse besteht in Schleswig-Holstein: 49% aller Erwachsenen dort sagen, dass sie Geld an der Börse anzulegen für „hochinteressant“ halten. Nur 7% empfinden solche Anlagen als „unseriös“. Mehr als dreimal so häufig werden Börsenanlagen dagegen von Brandenburgern als unseriös bezeichnet (24%). Zugleich verbindet man in Brandenburg aber auch stärker als in jedem anderen Bundesland die Börse mit „unkontrollierbaren Risiken“ (69%, Bundesschnitt: 56%). Das grundsätzlich geringste Interesse an Börsenanlagen besteht in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Auch hier interessant: In keinem anderen Bundesland wird die beste Dauer für ein Börseninvestment so kurz mit nur 22 Monaten angegeben wie in Thüringen. 14 März 2019

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