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AssCompact 03/2019

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VERANSTALTUNGEN FONDS

VERANSTALTUNGEN FONDS professionell KONGRESS feiert Volljährigkeit (ac) Am 30. und 31.01.2019 öffnete der FONDS professionell KONGRESS zum mittlerweile 18. Mal seine Pforten. Zwei Tage lange informierten Investmentgesellschaften, Fondsplattformen, Sachwerteanbieter, Versicherer, Banken und Maklerpools über ihre Angebote und stellten sich im Congress Center Rosengarten in Mannheim den Fragen von Vermittlern und Beratern. Dem Ruf der Veranstalter und Aussteller folgten in diesem Jahr etwa 6.000 Besucher. Insgesamt rund 220 Vorträge informierten die Messeteilnehmer über aktuelle Entwicklungen der Investmentlandschaft. Den Eröffnungsvortrag auf der Hauptbühne hielt in diesem Jahr José Manuel Barroso. Der Portugiese, von 2004 bis 2014 für zwei Amtszeiten Präsident der Europäischen Kommission, nahm sich der Lage der Europäischen Union an. Deren Widerstandsfähigkeit sei größer, als viele Kritiker glauben. Unter dem Strich hätten die vergangenen Krisen die Staatengemeinschaft stärker für künftige Verwerfungen gewappnet. Kontrovers diskutierten hingegen Thilo Sarrazin und Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), über den Investitionsstandort Deutschland, insbesondere vor dem Hintergrund der Zuwanderung. Für Fratzscher ist Zuwanderung, gleichgültig aus welchen Ländern, gut, denn sie trage in Deutschland zur Teamleistung bei. Sarrazin zufolge hat die Aufnahme von rund 1,9 Millionen Flüchtlingsmigranten seit 2015 in Summe eine jährliche Belastung von 50 bis 70 Mrd. Euro verursacht. In einem Punkt waren sich Fratzscher und Sarrazin dagegen einig: Deutschland werde auch künftig ein attraktiver Investitionsstandort bleiben. Makler-Input für die Weiterentwicklung der BiPRO-Normen (ac) Im Januar hatte der BiPRO e.V. zusammen mit dem BDVM und dem BVK zu den ersten „Düsseldorfer Maklergesprächen“ eingeladen. Dort konnten sich Versicherungsmakler mit Versicherern, MVP-Herstellern und BiPRO- Vertretern an einen Tisch setzen und Herausforderungen der Digitalisierung besprechen. Das Ziel: die Prozessoptimierung in der Zusammenarbeit zwischen Versicherern und Maklern weiter voranzutreiben. Natürlich kamen in Düsseldorf die übergeordneten Digitalisierungsthemen auf den Tisch, etwa die Verbesserung der Prozessabwicklung und -automatisierung sowie der technischen Kommunikation mit den Versicherern. Oder auch das Thema Kundenportale, bei denen es nach Ansicht vieler Makler oft noch an Echtzeit und Mehrwerten fehle. Den teilnehmenden Maklern ging es aber auch um Details und um ihre tägliche Praxiserfahrung. Daneben wurde auch angesprochen, dass es „Spielregeln in der digitalen Welt“ geben müsse. Denn bislang ist es unklar, wann beispielsweise ein neuer Datensatz tatsächlich zugegangen ist – ein wichtiger Punkt bei der Frage nach Rechtsfolgen. Auch der Ausfall von Systemen oder einzelner Services wurde diskutiert. Bei den ersten „Düsseldorfer Maklergesprächen“ im Januar traten Versicherungsmakler mit Versicherern, MVP-Herstellern und BiPRO-Vertretern in Austausch. Fortsetzung in Arbeit Die Ergebnisse der beiden Veranstaltungstage will die BiPRO mit in ihren Fahrplan aufnehmen. Der BiPRO-Projektverantwortliche Mario Waltermann zeigte sich zunächst zufrieden mit den Gesprächen: „Für den Auftakt einer Veranstaltungsreihe haben wir gute Gespräche geführt und für die interne BiPRO-Arbeit wichtige Ideen und Anregungen mitgenommen.“ Man könne sich vorstellen, mit dieser Veranstaltung noch mehr Makler zu erreichen. Denn gerade deren Mitarbeit und Feedback werde benötigt. Im kommenden Jahr soll es daher mit den „Düsseldorfer Maklergesprächen 2020“ weitergehen. Quelle: BiPRO 6 März 2019

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