Aufrufe
vor 3 Monaten

AssCompact 03/2019

AssCompact ist das führende Fachmagazin für Assekuranz, Kapitalanlagen, Finanzierung und Immobilien. Die Online-Ausgabe liefert tagesaktuelle Beiträge ...

IMMOBILIEN | News

IMMOBILIEN | News Baulandkosten sind der größte Preistreiber am deutschen Immobilienmarkt Zwangsversteigerungen in Deutschland nehmen ab (ac) Die Zahl der Zwangsversteigerungen ist 2018 kräftig gesunken. Laut dem Fachverlag Argetra wurden im vergangenen Jahr insgesamt 18.449 Immobilien zwangsversteigert. Der Gesamtverkehrswert der Zwangsversteigerungen lag bei 3,85 Mrd. Euro. Damit sind beide Zahlen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. 2017 kamen noch 25.740 Häuser, Wohnungen oder Grundstücke unter den Hammer. Der Verkehrswert der betroffenen Immobilien lag bei 4,23 Mrd. Euro. Eigentumswohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser stellten mit einem Anteil von gut zwei Dritteln weiterhin die große Mehrheit der zwangsversteigerten Immobilien. Mehrere Hochburgen Hochburg der Zwangsversteigerungen ist Sachsen-Anhalt. In dem Bundesland kam es 2018 zu 104 Terminen bezogen auf 100.000 Einwohner. Knapp dahinter Rheinland-Pfalz mit 100 Terminen. Das Saarland (92 Termine) und Sachsen (91 Termine) haben ebenfalls relativ hohe Quoten. Am niedrigsten sind die Quoten in den Stadtstaaten Hamburg (10 Termine) und Berlin (18 Termine). Auch in Bayern gibt es mit 30 Terminen auf 100.000 Einwohner relativ wenig Zwangsversteigerungen. Der bundesweite Durchschnitt beträgt 52 Termine. Streitigkeiten nehmen zu Insgesamt ist die Zahl der Zwangsversteigerungen seit gut zehn Jahren rückläufig. Wie im Vorjahr endete in etwa jedes zweite eröffnete Zwangsversteigerungsverfahren nicht im Gerichtssaal, sondern mit einem vorzeitigen Verkauf. Grund für die Zwangsversteigerung sind immer öfter Erb- und Scheidungsstreitigkeiten. Der Anteil der sogenannten Teilungsversteigerungen ist von 17 auf 18,4% gestiegen. (ac) Die Empira Gruppe hat in ihrer neuesten Studie die Entwicklung der Baulandpreise in den 71 einwohnerstärksten deutschen Städten über einen Untersuchungszeitraum von etwa zwei Jahrzehnten analysiert. Seit 2000 waren demnach die Baulandkosten mit 130% der größte Preistreiber der deutschen Immobilienpreise. Erst dahinter rangieren die ebenfalls stark gestiegenen Bau- und Transaktionsnebenkosten. 175 statt 76 Euro pro m 2 Der Anstieg zwischen 2000 und 2017 betrug in Deutschland im Mittel 99 Euro pro m². Lag der Preis zur Jahrtausendwende bei 76 Euro, waren es gegen Ende des Untersuchungszeitraums 175 Euro. Dabei verzeichnete die Entwicklung ab 2011 besonders hohe und ununterbrochene Wachstumsraten. In absoluten Zahlen lag München mit über 2.400 Euro pro m² an der Spitze, während die Wachstumsdynamik in den letzten 20 Jahren in Düsseldorf mit 450% am stärksten war. Schere öffnet sich immer weiter Eine weitere Erkenntnis der Studie ist, dass die Unterschiede der Baulandpreise zwischen den verschiedenen deutschen Städten zunehmen. Der Unterschied zwischen den Baulandpreisen in den Standorten mit der höchsten Kaufkraft und denen mit mittlerer oder niedriger Kaufkraft ist seit 2012 permanent gestiegen. Waren es 1997 nur 233 Euro pro m 2 gewesen, kletterte der Unterschied bis 2017 auf 585 Euro. Enorme Aufholeffekte in Ostdeutschland Auch in Bezug auf die Regionen gibt es erwartungsgemäß große und zunehmende Preisunterschiede. Die Divergenz zwischen der teuersten Region (Süddeutschland) und den günstigeren Clustern (Ost- und Norddeutschland) lag 1997 im Mittel bei 262 Euro pro m². Bis 2017 erhöhte sich dieser Wert bis auf 477 Euro pro m². 2017 ist die Schere allerdings etwas kleiner geworden. Seit 2009 stellt Empira zudem „enorme Aufholeffekte der Region Ost“ fest. Die Preise für Immobilien gehen in Deutschland immer weiter nach oben, vor allem wegen der Kosten für Bauland. © vadim yerofeyev – Fotolia.com 64 März 2019

Warburg startet diversifizierten Immobilienfonds (ac) Warburg-HIH Invest Real Estate legt einen neuen Multi-Manager-Fonds auf. Der strategische Anlagefokus des offener Spezial-AIF „Warburg- HIH Immobilien Selektiv“ wird auf Deutschland sowie den Nutzungsarten Büro, Handel, Logistik und Wohnen liegen. Zusätzlich werden Investitionen in den europäischen Kernländern mit nachhaltig positiver Wirtschaftsentwicklung möglich sein. Zielrendite von 3,5 bis 4,0% Ziel des breit diversifizierten Immobilienfonds mit dem Risikoprofil Core/Core+ ist es, eine jährliche Ausschüttungsrendite von 3,5 bis 4,0% aufzubauen. Der Investmentansatz sieht eine Analyse der Anlagestrategie und Bestandsobjekte der Zielfonds durch hauseigene Research- und Immobilienexperten vor. Die Auswahl von Investmentmanagern wird mit Blick auf deren Track Record, lokale Präsenz sowie eine langjährige Expertise im Bereich der Immobilien vorgenommen. Für Stiftungen und Sparkassen Der Fonds wird von M.M.Warburg & CO ange - boten. Mit dem Fonds wendet sich das Bankhaus insbesondere an Investoren aus dem Stiftungs - bereich sowie an Sparkassen, die ihre gesamte Immobilienquote in einem Produkt abbilden und dabei eine möglichst optimale Streuung erreichen wollen. Er ermöglicht es diesen institutionellen Investoren, ab einer Mindestkapitalanlage von 500.000 Euro in mehrere ausgewählte Immobilienfondsprodukte mehrerer führender Investmentmanager zu investieren. Anzeige

AssCompact

AssCompact 05/2019
AssCompact 04/2019
AssCompact 03/2019
AssCompact 02/2019
AssCompact 01/2019
Asscompact Epaper

Neues von AssCompact.de