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AssCompact 03/2020

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FLOTTER ALS MAN DENKT

FLOTTER ALS MAN DENKT UND EINFACH WIE ERWARTET Die Allianz Online-Tarifierung für Kleinflotten … • übernimmt Kunden- und Risikodaten direkt aus Ihrem Maklerverwaltungsprogramm (Assfinet) • ermöglicht „per Klick“ die Zusammenarbeit mit Ihrem Maklerbetreuer durch Freigabe von Angeboten • inklusive Fahrzeugwechsel und Vertragsänderungen Mehr dazu bei Ihrem Maklerbetreuer oder unter makler.allianz.de/tarifrechner Neu in der Online-Tarifierung Privat Kraft: Camper, Kräder und Anhänger Spitzenprodukte mit schlanken Prozessen – die Allianz Kraftfahrtversicherungen. 2 März 2020

EDITORIAL Jetzt auch noch IKEA Sehr geehrte Leserinnen und Leser, man braucht sich nur an einem Samstag den Parkplatz vor einem beliebigen IKEA-Möbelhaus anzusehen und man weiß: Hier kommen viele Menschen zusammen. Manche, um Möbel, Decken oder Geschirr zu kaufen, manche, um sich kurz in gestylten Wohnzimmern in ein neues Zuhause zu träumen oder einfach nur, um schwedische Fleischbällchen zu Mittag zu essen. Der Besuch eines Möbelhauses ist ein Erlebnis und es scheint, eine doch bedeutsame Anzahl von Deutschen sieht darin eine vergnügliche Freizeitaktivität. Möbelhäuser gliedern sich in die inszenierten Erlebniswelten ein, die der Zukunftswissenschaftler Horst W. Opaschowski einmal als Kathedralen des 21. Jahrhunderts bezeichnete. Natürlich droht auch dem klassischen Möbelhandel Konkurrenz aus dem Internet. Gerade IKEA wirft man vor, diesen Trend lange verschlafen zu haben, holt aber auch hier auf. Laut Statista hatte IKEA im Jahr 2019 rund 50 Millionen Kunden, reine Besucher noch nicht mitgezählt. 330 Millionen Benutzer zählte die Website von IKEA. Das darf man durchaus als eine interessante Kundenschnittstelle bezeichnen. Nun startet IKEA zusammen mit einer Swiss-Re-Tochter einen Testballon mit dem Vertrieb von Hausrat- und Haftpflichtversicherungen in der Schweiz. Ein weiterer Testlauf findet in Singapur statt. Abgeschlossen wird das Produkt namens „Hemsäker“ aber nicht im Möbelhaus, sondern über ein Online-Portal. Inwiefern IKEA Geld mit dem Versicherungsvertrieb verdienen will, ist nicht klar, getestet werden soll aber sicherlich, welche Daten und Informationen sich für den eigentlichen Möbelhandel ziehen lassen. Eine Hausratversicherung kann IKEA viel über die Wohnsituation ihrer Kunden verraten. Die Aktion reiht sich nahtlos ein in die aktuelle Diskussion um die Schaffung von Ökosystemen und die Frage, welche Rolle in solchen Systemen künftig Versicherer, Pools und Vermittler spielen werden. Sind und bleiben die genannten dabei tonangebend oder werden sie zu Lieferanten für Möbel- und Autohäuser oder Gesundheitsanbieter? Oder schaffen es Versicherer selbst, solche Plattformen aufzubauen? In welche Richtung werden sich dann die Maklerpools entwickeln? Und wo bleiben die Vermittler? Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Das haben wir gerade bei dem InsurTech-Hype gesehen. Übersehen werden darf aber auch nicht, dass an den verschiedensten Stellen kräftig gekocht wird. Der heutige Bestand und die damit einhergehenden Kundenbeziehungen sind der große Vorteil der Vermittler. Alles das müssen die neuen Player erst einmal erreichen und auch erreichen wollen. Denn vielleicht nutzen ihnen gesammelte Daten mehr als die tatsächliche Vermittlung von Policen. Verändern werden sie den Markt aber allemal. Ihre Brigitte Horn Chefredakteurin horn@asscompact.de März 2020 3

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