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AssCompact 04/2018

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INVESTMENT | News Neuer

INVESTMENT | News Neuer marktneutraler Fonds von SYZ Asset Management (ac) SYZ Asset Management hat die Auflegung des OYSTER Equity Premia Global Fund bekannt gegeben. Das neue Produkt baut auf dem OYSTER Market Neutral Europe Fund auf und soll mithilfe von Aktienprämien Renditen mit hohem Alpha generieren. Die Fondsmanager wollen Ineffizienzen an den Aktienmärkten nutzen. Sie kaufen Long-Positionen in Kleinunternehmen und Short-Positionen in großen Unternehmen und verwenden dabei einen sehr liquiden Long-Short-Ansatz. Das Aktienmarkt-Beta soll bei nahezu null gehalten werden. Der OYSTER Equity Premia Global Fund kombiniert eine breite Diversifikation und eine geringe Korrelation zum breiteren Aktienmarkt mit Chancen auf Alpha-Generierung. Laut SYZ Asset Management soll der Fonds eine alternative Renditequelle in einem von niedrigen Zinsen und teuren Bewertungen geprägten Umfeld bieten. BVR fordert Rechtsrahmen für Kryptoinvestments (ac) Bitcoins und andere Kryptowährungen haben seit dem vergangenen Jahr als Investment massiv an Bedeutung gewonnen. Dennoch bleibt deren Handel weitgehend un - reguliert. Dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) ist das ein Dorn im Auge. Er hat daher die Bundesregierung aufgefordert, sich auf nationaler, europäischer und globaler Ebene für die Einführung klarer gesetzlicher Rahmenbedingungen bei den Geschäften mit Kryptowährungen einzusetzen. Geldanlage statt Zahlungsmittel Die digitalen Zahlungsmittel haben dem BVR zufolge eher den Charakter einer spekulativen Geldanlage als eines Zahlungsverkehrsmittels. Daher sei nicht zu rechtfertigen, dass die strengen Regeln des Verbraucherschutzes für diese Digitalwährungen nicht gelten. Bei einem weiteren Wachstum der Anlagen in Kryptowährungen seien sogar Risiken für die Finanzstabilität nicht auszuschließen. Diesen Gefahren gelte es bei Kryptowährungen national wie international rechtzeitig zu begegnen. Daher fordert der BVR eine systematische Erfassung dieser Transaktionen. „ Kommentar: Aller schlechten Dinge sind nicht drei Deutschland entdeckt die Aktie wieder für sich. Laut der aktuellsten Auswertung des Deutschen Aktieninstituts besitzen in der Bundesrepublik mehr als zehn Millionen Menschen Aktien – entweder direkt oder indirekt über Fonds. Das war letztmals 2007 der Fall. Nur einmal war die Zahl der Aktionäre noch höher: kurz nach der Jahrtausendwende. Zwei Beispiele, die nicht gerade Mut machen. Beide Male folgte ein äußerst schmerzhafter Crash. Droht das nun zum dritten Male? Ein kurzes Zucken nach unten gab es im Februar ja bereits. Dagegen spricht vor allem ein Faktor: Euphorie. Sie ist die Grundlage jeder Blase. Blasen entstehen vor allem, wenn Menschen blind kaufen. Von einer solchen Aktieneuphorie sind gerade deutsche Sparer aber so weit entfernt wie der Hamburger SV von ruhigem Fahrwasser. Trotz oder gerade wegen der andauernden Rekordjagd an den Märkten herrscht beim Großteil der Bevölkerung noch immer große Skepsis. Eine Skepsis, die deutsche Sparer laut einer aktuellen Auswertung in den letzten sieben Jahren über 700 Mrd. Euro gekostet hat, weil sie auf kaum verzinste Konten und Sparbücher statt auf Aktien gesetzt haben. Eine Skepsis, die aber verhindert, dass sie wie um die Jahrtausendwende blind irgendwelche Luftschlösser kaufen. Der Großteil der heutigen Aktionäre setzt stattdessen auf breite Streuung in Form von Fonds. Stabilisierend wirkt zu guter Letzt auch der Boom von Sparplänen. Immer mehr Sparer legen Monat für Monat Geld zur Seite. Diese stetigen Zuflüsse sorgen für zusätzliche Stabilität an den Märkten – zumal sie in aller Regel nicht für kurzfristige Zockereien, sondern für eine langfristige Vorsorge genutzt werden. Das schützt besser vor kalten Füßen als Einmalanlagen. Dass sich das deutsche Aktien-Drama zum dritten Mal innerhalb von nicht einmal zwei Jahrzehnten wiederholen wird, ist daher äußerst unwahrscheinlich. Von Michael Herrmann, AssCompact “ 64 April 2018

Jyske Capital präsentiert Fonds für nachhaltige Anleihen (ac) Die Investmentboutique Jyske Capital hat einen neuen Fonds für deutsche Anleger im Programm: Mit dem Jyske SICAV Investment Grade Corporate Bonds (SRI) können Anleger in Unternehmensanleihen mit stabiler oder sich verbessernder Bonität investieren. Nachhaltigkeitskriterien können laut Jyske Capital den Wert einer An - lage langfristig sichern und Risiken reduzieren. Speziell der Ausschluss von Unternehmen mit fossilen Brennstoffen dürfte der Gesellschaft zufolge für viele Kunden interessant sein. Portfoliomanager Martin Nybye Sørensen stellt sein rund 60 Anleihen umfassendes Portfolio mittels Bottom-up-Analyse und quantitativem Screening zusammen. Dafür bewerten er und sein Team das Anlage - universum in Euro begebener Corporate Bonds mit AAA-BBB-Rating mittels ESG-Screening und faktorbasierter Analyse nach den Risikoprämien Value, Momentum und Qualität. UBP lanciert Schwellenland-Nachhaltigkeitsfonds (ac) Union Bancaire Privée (UBP) hat den UBAM – EM Sustainable High Grade Corporate Bond aufgelegt. Mit dem neuen Produkt baut die Gesellschaft ihr Angebot an Anlagelösungen in den Schwellenländern aus. Die Bank will mit der Neuauflage zudem ihr Bekenntnis zu nachhaltigen Investitionen bekräftigen. Das neue Produkt wird von Denis Girault, Head of Emerging Market Fixed Income bei der UBP, ver - waltet. Der Fonds kombiniert das Know-how der UBP und deren interne Unternehmensanleihen- und ESG-Analyse mit der Expertise von MSCI ESG Research. 50 Emittenten aus 20 Ländern MSCI ESG Research liefert dem Management quantitative und qualitative Screenings und unterstützt die Bank bei Investitionen in Investment-Grade-Anleihen mit hohen ESG- Ratings, die von Unternehmen in Schwellenländern begeben werden. Im Rahmen des Screeningverfahrens werden nicht nur Emittenten identifiziert, die in Bezug auf Umwelt, Soziales und Governance besser abschneiden als die Konkurrenz, sondern auch Unternehmen aus Sektoren mit einer negativen ESG-Bilanz ausgeschlossen. Am Ende entsteht so ein Portfolio von ungefähr 50 Emittenten aus rund 20 Ländern. Anzeige

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