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AssCompact 04/2019

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ASSEKURANZ | News

ASSEKURANZ | News degenia überarbeitet Unfalltarife (ac) Bei ihren Unfallversicherungstarifen premium und optimum T18 hat die degenia Versicherungsdienst AG die Leistungen und Beiträge neu gestaltet. Die Tarife wurden gemeinsam mit der Waldenburger Versicherung AG entwickelt. Integriert sind nun zum Beispiel Sofortleistungen bei Schwerstverletzungen wie einfacher Fraktur in Höhe von 200 Euro oder Oberschenkelhalsbruch in Höhe von 1.000 Euro. Assistance- Leistungen sind beitragsfrei enthalten, Übergangsleistungen lassen sich optional mitversichern. Bei den Tarifen wurde zudem der Unfallbegriff erweitert. So sind Infektionen im Allgemeinen und durch Tier- oder Insektenbisse im Besonderen mitversichert, ebenso wie Unfälle durch Eigenbewegungen, erhöhte Kraftanstrengungen oder psychische Unfallfolgen. Der Versicherungsschutz umfasst außerdem Sonnenbrände- und Sonnenstiche oder Unfälle durch Kitesurfen, Kosten für einen Blindenhund oder Unfälle während der Teilnahme an Fahrsicherheitstrainings. R+V und Union Investment präsentieren neues bAV-Angebot (ac) Mit „UniRendite“ stellen die R+V Versicherung und Union Investment ein weiteres gemeinsames Produkt der betrieblichen Altersversorgung (bAV) vor. Bei der bAV-Lösung in Form einer fondsgebundenen Rentenversicherung handelt es sich um eine Direktversicherung. „UniRendite“ kombiniert die Vorteile aus zwei Welten, wie R+V unterstreicht: die Steuer- und Sozialversicherungsvorteile und die rechtlichen Anforderungen einer bAV mit einer modernen Anlageform. Das Produkt setzt besonders auf renditeorientierte sowie auf nachhaltige Anlagen. Das Anlagekonzept kombiniert drei Komponenten, die je nach Marktsituation dynamisch auf- bzw. abgebaut werden: das Sicherungsvermögen der R+V Lebensversicherung AG, den Garantiefonds „UniGarant80: Dynamik“ sowie den Fonds „UniNachhaltig Aktien Global“ von Union Investment. Hiscox erweitert seine Cyberversicherung „CyberClear“ (ac) Der Spezialversicherer Hiscox hat seinen Cyberversicherungsschutz „CyberClear“ aktualisiert. Die Deckung schließt jetzt auch Schutz gegen Cyberdiebstahl ein. Auch Vertragsstrafen der Kreditkartenindustrie werden ohne Entschädigungsgrenze berücksichtigt. Neu ist außerdem eine prämienneutrale Zweifach-Maximierung der Versicherungssumme im Antragsmodell. Als optionale Zusatzbausteine bietet die Police nun Absicherung gegen Cyberbetrug und Cyberbetriebsunterbrechungen bei technischen Problemen. Prävention und Eigeninitiative Wie Hiscox unterstreicht, stehen präventive Maßnahmen unverändert im Fokus und werden verstärkt gefördert. So belohnt der Versicherer Unternehmen, deren Mitarbeiter erfolgreich das online verfügbare Cybertraining abgeschlossen haben, mit einer Verringerung des Selbstbehalts im Schadenfall um 25%. Neben dem Cybertraining bietet Hiscox seinen Kunden weitere Serviceleistungen. Dazu zählen Soforthilfe im Cybernotfall und ein individueller Krisenplan. Durch eine Partnerschaft mit dem Cyberkrisenberater HiSolutions AG erhalten Kunden im Verdachts- und Krisenfall eine sofortige Unterstützung durch IT-Experten. Ole Sieverding, Underwriting Manager Cyber bei Hiscox Deutschland, erklärt: „Die Risiken im Cyberumfeld wandeln sich rasant; Unternehmen stehen täglich neuen digitalen Bedrohungen gegenüber. Als Cyberversicherer ist es unsere Aufgabe, diese Entwicklungen zu verfolgen und in unseren Schutz aufzunehmen.“ Experte Ole Sieverding geht von rasantem Wandel der Cyberrisiken aus. Foto: Hiscox 26 April 2019

ANZEIGE Brexit: Wie deutsche Unternehmen weiterhin rechtlich abgesichert sind Mit dem Austritt Großbritanniens aus der europäischen Union endet die über zweijährige Phase des Referendums, bei dem sich eine knappe Mehrheit der Briten für den „Brexit“ ausgesprochen hatte. Die Folgen des Brexit aber werden noch lange zu spüren sein. Darum ist die passende Rechtsschutz-Versicherung für deutsche Firmen mit Tochterunternehmen auf der Insel nun wichtiger denn je. Unabhängig vom Zeitpunkt – ob schon zu Ende März im Falle eines „harten“ Brexit oder zu einem späteren Zeitpunkt bei einem „weichen“ Brexit – Fakt ist, dass die Tage für Großbritannien in der EU gezählt sind. Das sorgt gerade bei deutschen Unternehmen mit britischen Tochterunternehmen für große Unsicherheit: Ist die Niederlassung auch nach dem Brexit weiter mitversichert? Drohen neue rechtliche Fallstricke? Ändert sich etwas im Hinblick auf die Regulierung der Rechtsschutzfälle? Daniele Fonte, Experte für das internationale Geschäft im Geschäftsfeld Industrie bei ROLAND Rechtsschutz, erklärt im Interview, was Unternehmen und Vermittler jetzt wissen sollten. Herr Fonte, die wichtigste Frage vorab: Haben Unternehmen, die in Sachen Brexit nichts unternommen haben, bei ROLAND nun keinen oder nur noch einen eingeschränkten Versicherungsschutz? Nein, da kann ich Sie beruhigen – der Rechtsschutz ist weiter in vollem Umfang gegeben. In der Tat erreichten uns seit Jahresbeginn zahlreiche Anfragen, ob die Verträge jetzt umgestellt werden müssen oder britische Tochterunternehmen im Zuge des Brexit ganz aus der Deckung ausgeschlossen werden. Das ist nicht der Fall, denn wir haben die Möglichkeit, dass ein Staat aus der Europäischen Union austreten könnte, schon sehr früh im Hinterkopf gehabt. Daniele Fonte, Experte für das internationale Geschäft im Geschäftsfeld Industrie bei ROLAND Rechtsschutz die Regulierung im Leistungsfall: Tritt bei dem britischen Unternehmen ein Rechtsschutzfall ein, erstattet ROLAND der deutschen Mutter die Kosten. Vorher erfolgte die Regulierung direkt zwischen ROLAND und der britischen Tochter, die sich bis dahin im europäischen Wirtschaftsraum befand. Kurzum: Nach dem EU-Austritt behandeln wir Tochterunternehmen unserer Kunden in Großbritannien wie jene zum Beispiel in den USA oder Brasilien. Benötigen die Unternehmen keinen erweiterten Versicherungsschutz? Nein, durch die getroffenen Maßnahmen sind unsere Kunden bei einem Brexit vollumfänglich geschützt. Allerdings ist es für Unternehmen, die bisher keinen Straf-Rechtsschutz haben, sinnvoll, diesen kurzfristig abzuschließen. Denn der Brexit ist ein weiteres Beispiel für eine immer komplexere und unübersichtlichere Rechtslage für international tätige Unternehmen. Wer im Vereinigten Königreich ein Tochterunternehmen hat oder mit dem Land Waren austauscht, muss sich der neuen Anforderungen bewusst sein, mit denen er es nun zu tun hat. Die Zollabwicklung, andere Umwelt- oder Compliance-Richtlinien und vieles mehr – das Bußgeld- und Straf-Potenzial ist hoch. Eine passende rechtliche Absicherung wie der Universal Straf-Rechtsschutz von ROLAND ist aus meiner Sicht unabdingbar. Was heißt das genau? Unser Umfeld entwickelt sich immer dynamischer. Entsprechend beobachten wir laufend die Entwicklungen am Markt und berücksichtigen sie bei der Gestaltung unserer Produkte und Bedingungen, damit unsere Kunden zu jeder Zeit rechtlich optimal abgesichert sind. Auch, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern. Was ändert sich für deutsche Unternehmen also konkret nach dem Brexit? Ab dem Austrittszeitpunkt ist Großbritannien ein sogenannter Drittstaat. Danach ändert sich unter anderem Hat ROLAND selbst Vorkehrungen getroffen, um weiter auf dem britischen Markt aktiv sein zu können? In der Tat haben wir uns beim sogenannten „Temporary Permissions Regime (kurz TPR)“ registriert. Damit können wir unser bisheriges Geschäft in Großbritannien für bis zu drei Jahre nach dem Brexit weiterführen. Das verschafft uns weitere Zeit, um die Entwicklungen zu beobachten und uns darauf einzustellen. Erst einmal heißt es also sowohl für uns, als auch für unsere Unternehmenskunden und deren Vermittler weiter: „Business as usual“. Herr Fonte, vielen Dank für das Gespräch.

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