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AssCompact 04/2019

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ASSEKURANZ © industrieblick – Fotolia.com Neue Lösungen für den Mittelstand International agierende Unternehmen müssen Risiken eingehen und Chancen nutzen. Firmen den richtigen Versicherungsschutz anzubieten, ist daher essenziell für deren Unternehmenserfolg. Die Württembergische Versicherung will dabei unterstützen und investiert deshalb mit einem umfassenden Maßnahmenpaket in neue Lösungen für den Mittelstand. Die Risiken für Unternehmen steigen, je komplexer die Produkte und Arbeitsweisen werden und je globaler das Umfeld wird. Versicherungsvermittler, die sich auf diese Veränderungen einstellen und über Expertenwissen verfügen, können das Risiko für die Betriebe enorm minimieren. Darüber hinaus tragen die Analysen der Versicherungsexperten zu einem verbesserten Risikomanagement in den Firmen bei. Hat ein Unternehmer die Risiken im Griff, kann er sich ganz auf den Ausbau seines Geschäfts konzentrieren. Ihm stehen neben den auf das Firmenkundengeschäft spezialisierten Vermittlern die Underwriter der Versicherungsgesellschaften mit Rat und Tat zur Seite. Die Württembergische Versicherung und die Württembergische Vertriebspartner GmbH wollen als Partner des Mittelstands bei der Sach- und Haftpflichtversicherung wachsen und erweitern ihr Know-how mithilfe von auf den Vertriebsweg Makler spezialisierten Underwritern. Durch die strategische Ausrichtung auf das persönliche Betreuungskonzept profitieren Makler und deren Kunden langfristig nicht nur von der hohen Qualität der Beratungsleistungen, sondern auch von Maßanfertigungen durch individuelle Speziallösungen. Gerade mittelständische Unternehmen benötigen oftmals individuelle Wordings, wie ein Beispiel aus dem Haftpflicht-Bereich zeigt. Ein Betrieb aus der Kfz-Zulieferindustrie produziert Kunststoffteile, die im weiteren Produktionsverlauf in Kraftfahrzeugen eingebaut werden. Liefert der Betrieb mangelhafte Erzeugnisse, die beim Abnehmer weiterverbaut werden, so haftet der Hersteller für die Kosten für den Ausbau der fehlerhaften sowie für den Einbau der fehlerfreien Kunststoffteile. Um hier adäquaten Versicherungsschutz zu erlangen, reicht die Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Standarddeckung zur erweiterten Produkthaftpflichtversicherung nicht aus. In diesem Fall ist Versicherungsschutz für Teile, Zubehör oder Einrichtungen aus dem Kfz-Bereich erforderlich und bei drohenden Personenschäden sogar eine separate Kfz-Rückrufkostenversicherung notwendig. Dies stellt der Underwriter gemeinsam mit dem Vermittler vor Ort beim Kunden sicher. Risikomanagement ohne Grenzen: Auslandsabsicherung Underwriter sind vor allem dann gefragt, wenn ein deutsches Unternehmen seine Wirkungsstätte teilweise ins Ausland verlagert. In einer immer komplexeren und weniger vorhersehbaren Welt brauchen multinationale Unternehmen einen starken Partner, um ihr Risikoprofil zu verbessern. Mit der Internationalisierung ihres Versicherungsangebots trägt die Württembergische diesem Umstand Rechnung. Durch die Kooperation mit AXA XL, dem Unternehmensbereich für Sach-, Haftpflicht- und Spezialrisiken von 44 April 2019

AXA, haben die Kunden der Württembergischen einen der größten Anbieter von internationalen Versicherungsprogrammen mit mehr als 30 Jahren Erfahrung im Netzwerkmanagement an ihrer Seite. Der Vorteil: Vermittler und ihre Kunden müssen sich keine Gedanken mehr machen, wenn plötzlich internationale Lösungen gefragt sind. Denn der Kunde kann bei der Württembergischen als seinem vertrauten Versicherungspartner bleiben und profitiert von dem internationalen Netzwerk der AXA XL. Über die eigenen Niederlassungen und ihre Netzwerkpartner betreut diese derzeit etwa 5.000 Programme für Kunden in mehr als 200 Ländern. Das Risk-Consulting von AXA XL hilft vor allem Kunden, sich auf potenzielle Schäden vorzubereiten und sie nach Möglichkeit zu vermeiden. Über 300 Risk-Consulting-Spezialisten unterstützen rund 1.200 Kunden. Kooperation mit Auslandsexperten Die Vorteile der Kooperation liegen auf der Hand: Der Kunde bekommt durch die lokal vorhandene Expertise einen auf die länderspezifischen Besonderheiten zugeschnittenen Versicherungsschutz. Ob beispielsweise Mexiko, die USA oder Brasilien – die steuerlichen, sprachlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen werden berücksichtigt und fließen in die Risikoabwägung mit ein. Das kann Compliance-Fälle verhindern und bietet zusätzliche Sicherheit und Stabilität. Die Steuerung der Versicherung ist komfortabel von Deutschland aus möglich, da alle Daten digital abrufbar sind. Mit der lokalen Betreuung findet auch die Schadenregulierung vor Ort statt. Haben Firmenkunden in Deutschland gewisse Anforderungen an ihren Versicherungsschutz, so ist dank der Kooperation ein weltweit harmonisierter Versicherungsschutz möglich. Entscheidern in Unternehmen wird dadurch eine weitestgehende Vereinheitlichung der versicherungstechnischen Rahmenbedingungen geboten. Da die multinationale Absicherung aus einem Guss ist, gibt es auch keine Konkurrenz zwischen dem Programm-Versicherer in Deutschland und dem Fronting-Versicherer im Ausland: Die beiden Versicherer arbeiten Hand in Hand. Wie wichtig das ist, zeigt folgendes Beispiel. Ein deutsches Unternehmen hat eine Tochterfirma in China, die ihre Absicherung über einen lokal ansässigen Versicherer außerhalb eines integrierten Programms vorgenommen hat. Bei einem Schaden kann die Trennung zwischen Aus- und Inlandsversicherer zu massiven Schwierigkeiten führen. Denn der Versicherer in China kann prüfen, ob und inwieweit er den Versicherungsnehmer in Deutschland in Regress nehmen kann. Sofern sein deutscher Versicherer in diesem Fall keinen Versicherungsschutz bieten würde, kann dies unter Umständen für das deutsche Unternehmen sehr teuer werden. Innovationen für den Mittelstand Neben deutlich erhöhten Zeichnungsgrenzen im Sachgeschäft profitiert der Mittelstand im Laufe des Jahres von weiteren Produktinnovationen. So wird in der zweiten Jahreshälfte etwa die gewerbliche Kautionsversicherung eingeführt. Die darin enthaltenen Bürgschaften bieten Firmenkunden mehr Liquidität und damit weitere Spielräume für Investitionen. Zudem erweitert die Württembergische ihre Betriebshaftpflichtversicherung für Industriebetriebe um die Produkt- Rückrufkostenversicherung (Non-Kfz). Diese hilft dem Firmenkunden dabei, notwendige Produktrückrufaktionen finanziell unbeschadet zu überstehen. Weiterhin bietet die Württembergische auch ihre Kfz-Rückrufkostendeckung an. Den modernen Versicherungsschutz für den Mittelstand rundet die Cyber-Police der Württembergischen ab, die regelmäßig an die aktuellen Herausforderungen am Markt anpasst wird. So ist sie in der Lage, Firmenkunden wirkungsvoll vor den wirtschaftlichen Folgen von Cyber-Attacken zu schützen. W Von Rainer Gelsdorf, Geschäftsführer der Württembergischen Vertriebspartner GmbH April 2019 45

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