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AssCompact 04/2019

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INVESTMENT | News

INVESTMENT | News Deutschland verzeichnet neue Rekorddividenden (ac) Die weltweit ausgezahlten Dividenden erreichten 2018 ein neues Rekordniveau. Gerade die Ausschüttungen im vierten Quartal waren trotz der schwierigen Bedingungen an den Aktienmärkten sehr erfreulich. Das geht aus dem aktuellen Janus Henderson Global Dividend Index (JHGDI) hervor. Die unbereinigten Dividendenzahlungen erhöhten sich um 9,3% auf 1,37 Bio. Dollar. Das bereinigte Wachstum, das von Janus Henderson bevorzugte Barometer für das Dividendenwachstum, war mit 8,5% so hoch wie zuletzt 2015. Trendwende in Deutschland Bei etwa neun von zehn Unternehmen weltweit stiegen die Dividenden oder blieben zumindest stabil. In 13 Ländern gab es neue Rekorde bei den Ausschüttungen. Dazu zählt auch Deutschland, das laut Janus Henderson besonders herausragende Ergebnisse verzeichnete. Nachdem die Ausschüttungen der deutschen Unternehmen zwischen 2009 und 2017 deutlich langsamer als im weltweiten Durchschnitt gewachsen waren, hat sich das Bild 2018 komplett gewendet. Die Dividenden stiegen in der Bundesrepublik im vergangenen Jahr um rund ein Viertel auf die Rekordsumme von umgerechnet 47,5 Mrd. Dollar. Industrie als Haupttreiber Der Wechselkurseffekt war in Deutschland besonders stark – durch ihn erhöhte sich das unbereinigte Wachstum um 9,4 Prozentpunkte. Das bereinigte Wachstum fiel mit 9,1% zwar etwas bescheidener aus, im europäischen Durchschnitt waren es aber nur 5,4%. Das sehr gute deutsche Ergebnis spiegelt laut Janus Henderson die hohen Gewinne der deutschen Industrie wider. So steuerten Daimler, BMW, SAP, Volkswagen und E.ON SE rund die Hälfte zum gesamten deutschen Dividendenwachstum bei. Insgesamt überholte Deutschland im vergangenen Jahr unter anderem dadurch die Schweiz in der Rangliste der größten Dividendenzahler der Welt. „ Kommentar: Die Rente ist sicher … zu wenig Deutschlands Rentner jubeln. Die gut 20 Millionen Ruheständler in Deutschland erhalten ab Mitte des Jahres deutlich mehr Geld. Konkret gibt es in Westdeutschland 3,18% mehr Rente, im Osten sogar 3,91%. Seit 2014 sind die Renten dann im Westen um 15% und im Osten um 20% gestiegen. Damit sind die Renten deutlich stärker gestiegen als die Preise. Auch das Renten - niveau hat sich somit erhöht. Braucht es also gar keine Reform wie etwa die Respektrente der SPD oder den Rentenschutzschirm à la Markus Söder? Diesen Trugschluss sollte man tunlichst vermeiden. Das Rentenniveau, also Verhältnis der Rente zum Durchschnittslohn, steigt in diesem Jahr zwar leicht auf 48,16%. Bis 2040 dürfte es aber kontinuierlich auf 44,3% sinken. So prognostizieren es zumindest die aktuellen Berechnungen der Deutschen Rentenversicherung. Um den damit verbundenen sinkenden Lebensstandard im Alter zu verhindern, gibt es zwei Möglichkeiten: eine Reform des staatlichen Rentensystems oder private Altersvorsorge. Die Uneinigkeit aller politischen Parteien über das Wie neuer Rentenregeln ist nur der x-te Beleg dafür, dass erstere Variante grob fahrlässig ist. Hinzu kommt der nicht wegzudiskutierende Fakt, dass in Zukunft immer mehr Rentner immer weniger arbeitenden Bundesbürgern gegenüberstehen werden. Steigende Rentenniveaus sind vor diesem Hintergrund schlicht und ergreifend nicht bezahlbar. Statt auf Respektrenten oder Rentenschutzschirme zu hoffen, ist es höchste Zeit für Selbsthilfe. So früh wie möglich privat vorsorgen ist der einzige verlässliche Weg zu einem finanziell sorgenfreien Ruhestand. Denn wer mehrere Jahrzehnte Anlagehorizont mitbringt, kann auch in Zeiten politischer Krisen, historischer Niedrigzinsen und demografischen Wandels ein Ruhepolster fürs Alter aufbauen – und das auch schon mit kleinen monatlichen Beträgen. Von Michael Herrmann, AssCompact “ 48 April 2019

Lazard startet Investmentfonds für skandinavische Anleihen (ac) Lazard Asset Management hat den Lazard Scandinavian High Quality Bond Fund lanciert. Der Fonds setzt auf ein breit gestreutes Anleiheport - folio. Das neue Produkt legt seinen Investitionsschwerpunkt auf skandinavische Anleihen. Daneben werden auch globale Anleihen aufgenommen, die in skandinavischen lokalen Währungen ausgegeben wurden. Renditen plus positive Bonitäten Die Kombination von attraktiver Rendite und höchster Bonität, Liquidität und Diversifikation sei gerade in einer Zeit geopolitischer Risiken und historisch niedriger Zinsniveaus attraktiv. Hauptziel des Fonds sind mittel- bis langfristig attraktive Erträge bei einem sehr hohen Bonitätsprofil. Das Fondsmanagement setzt zur Titelauswahl auf die Kombination einer Bottom-up- Fundamentalanalyse und -Einzeltitelauswahl mit einer Top-down-Asset- Allokation. Grund der Fondsauflage sind die laut Lazard AM außergewöhnlichen Fundamentaldaten der skandinavischen Volkswirtschaften und die seit vielen Jahren stabile Wertentwicklung. BMO lanciert SDG-Aktienfonds (ac) BMO Global Asset Management hat die Auflage des BMO SDG Engagement Global Equity Fund bekannt gegeben. Die Investments des Fonds sollen die Weltbevölkerung dabei unterstützen, die insgesamt 17 von den Vereinten Nationen festgelegten Ziele für nachhaltige Entwicklung (17 UN SDGs) zu erreichen. Aktiver Unternehmensdialog Der BMO SDG Engagement Global Equity Fund, den UBS Global Wealth Management im Rahmen der Initiative für 100% nachhaltige Anlagen lanciert hat, soll langfristiges Kapitalwachstum und zugleich einen nachhaltig positiven Einfluss der Unternehmen auf die Welt ermöglichen. Ein aktiver und ESGbasierter Dialog von BMO mit dem Management der Untternehmen soll nachhaltig zur Zielerreichung beitragen. C-QUADRAT erschließt das Anlagepotenzial der neuen Seidenstraße (ac) C-QUADRAT hat einen neuen Aktienfonds im Angebot. Der C-QUADRAT Orient & Occident Fonds investiert mit einem Value-Ansatz in einer von westlichen Anlegern bislang vernachlässigten Region: der neuen Seidenstraße. Über viele Jahrhunderte eine zentrale Handelsachse, reich an Rohstoffen, ist die historische Seidenstraßenroute laut C-QUADRAT inzwischen bei Investoren fast völlig in Vergessenheit geraten. Weißer Fleck auf der Investmentlandkarte Heute ist sie laut C-QUADRAT einer der letzten weißen Flecken auf der Investmentlandkarte westlicher Investoren. Die neue Seidenstraße umfasst die sogenannte Region der drei Meere rund um das östliche Mittelmeer, das Schwarze Meer und das Kaspische Meer. Mit dem neu aufgelegten C-QUADRAT Orient & Occident Fonds will C-QUADRAT das Anlagepotenzial dieser Region heben. Hochattraktive Anlageregion Die Drei-Meere-Region ist laut der Fondsgesellschaft wirtschaftlich hochattraktiv. So arbeiten dort mehr als 500 Millionen Menschen, die eine jährliche Wirtschaftsleistung von über 4 Bio. Dollar und erzielen. Das erwartete Durchschnittswachstum in den einzelnen Staaten beträgt 4 bis 9% pro Jahr bis 2022. Impulse erhält die Region durch die „One Belt, one Road“-Initiative Chinas, auch neue Seidenstraße genannt. China investiert Billionen US-Dollar in dieses Projekt. 1.600 Unternehmen zur Auswahl Der C-QUADRAT Orient & Occident Fonds investiert genau in diese Region und verfolgt dabei einen strikten Value-Ansatz. Die Auswahl der Einzeltitel erfolgt auf Grundlage eines fundamentalen Analyseprozesses. Das Anlageuniversum besteht aus über 1.600 Unternehmen, die in der Drei-Meere- Region angesiedelt sind oder dort den Hauptteil ihres operativen Geschäfts abwickeln. Bunte Tücher sind längst nicht alles, was die neue Seidenstraße zu bieten hat. C-Quadrat hebt das wiederbelebte Potenzial der Region nun mit einem Fonds. © artepicturas – Fotolia.com April 2019 49

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