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AssCompact 05/2018

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STUDIEN

STUDIEN BNP-Paribas-Studie sieht Paradigmenwechsel bei Mobilitätsfinanzierung (ac) Die Automobilität steht aktuell vor einem evolutionären Sprung. Dies betrifft jedoch nicht nur die Mobilität selbst, sondern auch deren Finanzierung und Absicherung, so die Studie „Finanzierung und Absicherung neuer Mobilitätskonzepte“ des Center of Automotive Management (CAM) im Auftrag von BNP Paribas Cardif Deutschland. Demnach werden neue Mobilitätskonzepte die bevorzugte Wahl der heute 18- bis 25-Jährigen (Generation Z) sein. Ferner würde fast die Hälfte der jüngeren Stadtbewohner unter 25 Jahren auf einen privaten Pkw zugunsten neuer Mobilitätservices wie zum Beispiel Robotaxis verzichten. Versicherer werden zu Mobilitätsabsicherern Der Mobilitätswandel hat somit auch einen starken Einfluss auf die Finanzierungs- und Versicherungsbranche. Ab 2030 wird sich diese Entwicklung weiter beschleunigen, darauf müssen sich Autofinanzierer und -absicherer bereits heute einstellen, so die Studie. Beide Branchen seien darauf angewiesen, neue Services zu entwickeln, um ihr Geschäft zukunftssicher zu machen. Innovationsfähigkeit und Flexibilität nehmen daher für die Finanzdienstleister an Wichtigkeit zu. David Furtwängler, Hauptbevollmächtigter und CEO von BNP Paribas Cardif Deutschland: „Insbesondere Mobilitätsflatrates sehen wir als großes Evolutionsfeld für die gesamte Branche. Versicherungen werden künftig zu Mobilitätsabsicherern.“ Übernahme einer Mobilitätsflatrate gewünscht Ein Mobilitätsvertrag wird von mehr als der Hälfte der Befragten (57%) in Betracht gezogen. Knapp 40% aller Studienteilnehmer geben an, sie wären an einer Versicherung interessiert, die etwa im Falle von Arbeitslosigkeit den Betrag für eine Mobilitätsflatrate übernimmt. Auch hier sind die Vertreter der Generation Z dominierend: 51% wünschen sich diese Form der Mobilitätsabsicherung. In Anbetracht der Kosten einer Mobilitätsflatrate von 400 Euro im Monat steigt die Bereitschaft noch, diese abzusichern. 46% der aus der Generation Z können sich vorstellen, eine Versicherung gegen Arbeitslosigkeit abzuschließen. Beim Risiko Arbeitsunfähigkeit ist dies sogar bei 49% der Fall. Aon Hewitt: Deutsche zu Verzicht zugunsten von Alterssicherung bereit (ac) Wie viel ist den Deutschen eine Betriebsrente wert? Dieser Frage ist das Beratungsunternehmen Aon Hewitt in einer Umfrage auf den Grund gegangen, für die die Antworten von Mitarbeitern und Managern kleiner und mittlerer Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern ausgewertet wurden. Das Ergebnis: Arbeitnehmer und Arbeitgeber würden in ihrer großen Mehrheit auf Konsum bzw. Gewinne verzichten, um in die Altersversorgung zu investieren. Drei Viertel der Arbeitnehmer und zwei Drittel der Arbeitgeber sind bereit, zusätzliche Zahlungen zu leisten. Arbeitnehmer, der seine Einzahlungen im Alter von 20 Jahren beginnt, eine Zusatzrente in Höhe von rund 315 Euro. Wer mit 40 Jahren startet, erhält nur noch 134 Euro pro Monat und wer bis zum 60. Lebensjahr wartet, kann sich nur noch auf 27 Euro freuen. Wären Sie bereit ... 1.000 Euro im Jahr für die Absicherung Erstaunlich einig sind sich beide Gruppen der Studie zufolge bei der Höhe des Betrages: Knapp die Hälfte der Arbeitnehmer würde 500 Euro pro Jahr in die Absicherung stecken. Gut 40% der Arbeitgeber würden die gleiche Summe zuschießen. Damit stünden dann rund 1.000 Euro pro Jahr für den Aufbau einer Betriebsrente zur Verfügung. Dass es sich lohnt, früh anzufangen, haben die Experten von Aon Hewitt ausgerechnet. Bei einer konservativen Anlagestrategie erhält ein Quelle: Aon Hewitt 16 Mai 2018