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AssCompact 05/2018

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KRANKENVERSICHERUNG ©

KRANKENVERSICHERUNG © bluedesign – Fotolia.com Die PKV als leistungsstarker Partner auf lange Sicht In der PKV sind Leistungen dauerhaft garantiert, zudem ist sie ein kapitalgedecktes System. Ein Aspekt, der vor allem im Hinblick auf die demografische Entwicklung in Deutschland besonderes Augenmerk verdient. Auf der sicheren Seite sind besonders diejenigen, deren PKV-Anbieter – wie die SDK – über eine hohe Solvabilität und Vor - sorgequote sowie nachhaltig kalkulierte Beiträge verfügt. Die Geburtenrate in Deutschland steigt. Und das nun ohne Unterbrechung seit über fünf Jahren. Inzwischen hat die Zahl der Neugeborenen sogar wieder das Niveau von 1996 erreicht. Darüber hinaus verzeichnet das Statistische Bundesamt (Destatis), ebenfalls seit 2011, einen konstant positiven und erhöhten Zuwanderungssaldo. Gründe hierfür sind die EU-Osterweiterung und die Flüchtlingswelle. Das sind auf den ersten Blick gute Nachrichten für umlagefinanzierte Systeme wie das der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Höhere Geburtenrate bedeutet keine Entwarnung im Hinblick auf die demografische Entwicklung Das Statistische Bundesamt hat in Verbindung mit diesen Entwicklungen darauf hingewiesen, dass die Demografie ein problematisches Thema für unsere Gesellschaft bleibt. Denn die Generation der Babyboomer aus den 60er-Jahren steht kurz vor dem Renteneintritt. Außerdem lohnt sich ein genauer Blick auf die Geburtenzahlen, gerade in Verbindung mit der erhöhten Zuwanderung. Laut Destatis sind nämlich die Geburten deutscher Mütter seit 2015 um 3% gestiegen, die von Müttern mit ausländischer Staatsangehörigkeit wiederum um 25%. Zudem ist im Zuge der Wanderungsbewegungen nach Deutschland die Zahl der Frauen aus Ländern mit traditionell hoher Geburtenneigung gestiegen. Was passiert auf lange Sicht? Diese Entwicklungen schlagen sich auch im Gesundheitssystem nieder. Nicht von ungefähr haben die gesetzlichen Kassen kürzlich neue Mitgliederrekorde vermeldet. Es sind vor allem Männer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren, die in letzter Zeit in die GKV eingetreten sind. Diese Personen senken einerseits den Altersdurchschnitt in der GKV, andererseits nehmen sie üblicherweise weniger Leistungen in Anspruch. Im Hinblick darauf kann also sogar von einem doppelt positiven Effekt gesprochen werden. Doch der GKV-Spitzenverband selbst hat bereits darauf hingewiesen, dass dieser nur wenige Jahre anhalten dürfte und – so 50 Mai 2018

die entsprechende Pressemitteilung – „dann aus einem zugewanderten Mitglied ein durchschnittliches Mitglied wird, was das Verhältnis von Kosten und Beitragseinnahmen betrifft“. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass in der GKV aufgrund der steigenden Kosten gegebenenfalls Leistungen gekürzt und die Beiträge erhöht werden müssen, wie schon in der Vergangenheit geschehen. So ist der Beitragssatz in den vergangenen zehn Jahren laut Bundesgesundheitsministerium und Wissenschaftlichem Institut der PKV in der GKV mit 3,28% pro Versichertem stärker gestiegen als in der PKV (3,05%). Damit wird noch einmal deutlich: Als Garantie für sprudelnde Beitragseinnahmen der Sozialkassen sollte man die steigenden Geburtenzahlen und die erhöhte Zuwanderung also keinesfalls sehen. Die PKV bedeutet Stabilität für das System und für den Einzelnen Obwohl die GKV durch die meisten berufstätigen Menschen in Deutschland von deren Steuerzahlungen mitfinanziert wird, erhalten die gesetzlichen Kassen jedes Jahr darüber hinaus wei - tere Zuschüsse in zweistelliger Milliardenhöhe. Und diese Zuschüsse wurden bisher letztlich meist durch neue Staatsschulden finanziert. Die private Krankenversicherung hingegen ist vollkommen unabhängig von staatlichen Zuschüssen und finanziert sich komplett über ihre Beiträge selbst, denn sie ist ein kapitalgedecktes System. Die Versicherten sorgen in jungen Jahren selbst für das Alter vor, da die Beiträge so berechnet sind, dass ein Teil zur Vorsorge zurückgelegt wird. Privatversicherte sind somit nicht auf die finanzielle Unterstützung jüngerer Generationen angewiesen. Die so entstehenden Alterungsrückstellungen haben sich laut PKV-Verband zwischen 2006 und 2016 mehr als verdoppelt: von 113 Mrd. Euro auf 233 Mrd. Euro. Die langfristige Anlage in der PKV wirkt den steigenden Kosten infolge der demografischen Entwicklung entgegen. Ein weiteres wichtiges Argument für die PKV mit Blick auf die Zukunft: Im Gegensatz zur GKV sind in der PKV die Leistungen garantiert, ein Leben lang. Nachhaltig kalkulierte Beiträge, hohe Rückstellungen und ein Plus an Prävention Aufgrund der geschilderten Entwicklungen ist es wichtiger denn je, bei der Wahl der PKV genau hinzusehen, denn auch hier gibt es Unterschiede. Vor allem, was die langfristige Kalkulation der Beiträge betrifft. Seit dem vergangenen Jahr ist die neue Vollversicherung der Süddeutsche Krankenversicherung a.G. (SDK) unter dem Titel „GesundheitsFair“ auf dem Markt, da Fairness und Mitgliederorientierung die Grundprinzipien der SDK als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit sind. Hierzu gehören neben einer seriösen Kalkulation starke Leistungen und hohe Anpassbarkeit. Das Tarifwerk wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem durch Assekurata für eine besonders nachhaltige Beitragskalkulation. Mit 2% hat die SDK ihren Rechnungszins gegenüber dem Branchenschnitt bewusst abgesenkt, um der aktuell schwierigen Lage am Kapitalmarkt Rechnung zu tragen. Diese vorausschauende Tarifkalkulation gewährleistet langfristige Beitragsstabilität. Daneben sind starke Leistungen ein Merkmal der Vollversicherung der SDK. Es gibt keine versteckten Selbstbeteiligungen. Und weil das Leben nicht einförmig verläuft, hat die SDK bewusst entschieden, eine Vielzahl an Wechsel- und Anpassungsoptionen zu integrieren. Heirat, Kinder, Gehaltsveränderungen: Bei beruflichen und privaten Ereignissen ist es ebenso möglich wie alle fünf Jahre zwischen 30 und 50 Jahren, den Versicherungsschutz ohne erneute Gesundheitsprüfung und Wartezeit zu wechseln. Das entspricht ebenso dem Grundprinzip der Fairness wie die bereits seit Jahrzehnten nachhaltige Annahmepolitik der SDK. Hinzu kommt eine Vielzahl an Gesundheitsdienstleistungen, die die Mitglieder der SDK dabei unterstützen, möglichst lange gesund zu bleiben oder schnell wieder gesund zu werden. So sind die Versicherten der SDK ganz unabhängig von der demografischen Entwicklung auf lange Sicht bestens abgesichert. Das deutsche Gesundheitssystem ist mit seinen zwei Säulen aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung eines der besten der Welt. Die SDK trägt durch ihr nachhaltig kalkuliertes und leistungsstarkes Tarifwerk dazu bei. Und mit ihrem flexiblen Vollversicherungstarifwerk „GesundheitsFair“ steht sie ihren Versicherten als leistungsstarker Partner in allen Gesundheitsfragen zur Seite. W Von Benno Schmeing, Vorstand bei der SDK für die Bereiche Versicherungstechnik, Betrieb und Kapitalanlage Mai 2018 51