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AssCompact 05/2018

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INVESTMENT | News

INVESTMENT | News Fondsgesellschaft Investec visiert deutschen Markt an (ac) Seit 2015 betreut Investec Asset Management den deutschen Markt von einem Team vor Ort, bestehend aus Aymeric François und Maik Fechner. Nun hat die Fondsgesellschaft auch eine eigene deutsche Niederlassung in Frankfurt gegründet. Die neue Frankfurter Niederlassung soll ein starkes Bekenntnis zu Deutschland als einer der wichtigsten europäischen Märkte und für den Finanzstandort Frankfurt sein. Deutschland habe schließlich eine ganz eigene Investmentkultur, die die Betreuung durch ein erfahrenes Team vor Ort erfordere. Zudem soll das Team in der Mainmetropole in der Zukunft erweitert werden. Im institutionellen Geschäft zählen bereits jetzt die größten deutschen Versicherer, Rückversicherer und Pensionsfonds zu den Kunden von Investec. Fidelity legt sechs neue Indexfonds auf (ac) Fidelity hat sechs Aktien-Indexfonds aufgelegt, die in mehreren europäischen Ländern verfügbar sind. Die Palette der in Irland domizilierten Fonds deckt die folgenden Regionen ab: USA, Europa, Japan, Pazifikraum (ohne Japan), globale Industrie- sowie Schwellenländer. Die Fonds verfügen über eine einfache Gebührenstruktur mit niedrigen jährlichen laufenden Kosten, die von 0,06% beim Fidelity S&P500 Fund bis 0,20% beim Fidelity MSCI Emerging Markets Fund reichen. Einheitliche Gebühr für alle Kunden Im Unterschied zu Produkten vieler anderer Anbieter werden die Indexfonds von Fidelity für alle Investorengruppen zum gleichen Gebührensatz verfügbar sein, unabhängig vom Anlagebetrag. Mit den neu aufgelegten Produkten will Fidelity den Anlegern in Europa eine Auswahl von Indexfonds anbieten, die zu den preiswertesten am Markt gehören. Das unterstreiche das Ziel, den Kunden die besten Anlagelösungen zu bieten, ganz gleich, in welcher Region sie investieren wollen. „ Kommentar: Erstaunliche Gelassenheit Echo-Skandal, Videobeweis und das Dauerthema Islam – an Aufregerthemen fehlt es in Deutschland derzeit wahrlich nicht. Das weltpolitisch mit Abstand wichtigste Thema geht an den Stammtischen der Nation da geradezu unter. Dabei droht der Welt nichts weniger als ein handfester Krieg. Ein Handelskrieg der USA mit Europa, Asien und einer Vielzahl bedeutender weiterer Wirtschaftsnationen. Und ein Krieg um Leben und Tod in Syrien – in dem mit Russland und den USA auch noch zwei militärische Schwergewichte aufeinanderprallen. Der Großteil der Deutschen nimmt das allenfalls mit Bedauern zur Kenntnis. Gegen steigende Mieten gehen dagegen Zehntausende auf die Straßen. Sind steigende Mieten wirklich ein brennenderes Thema als Krieg? Der drohende Handelskrieg mag Globalisierungsgegnern ja noch recht sein. Dass aber der grausame Tod tausender Väter, Mütter und Kinder in Syrien und ein drohender neuer (kalter) Krieg zwischen den USA und Russland die Menschen so dermaßen kalt lässt, ist gelinde gesagt schon erstaunlich. Auch an den Börsen herrscht erstaunliche Gelassenheit. Dabei sorgen Kriegsängste dort im Normalfall für massive Turbulenzen. Dax, Dow und Co. haben sich aber weder von den Androhungen eines Handelskriegs noch durch den Militärschlag von Donald Trump in Syrien ernsthaft aus der Ruhe bringen lassen. Die Leitindizes notieren nach wie vor nicht weit unter ihren Höchstständen. Ob die Gelassenheit berechtigt ist, werden die nächsten Monate zeigen. Man kann es nur hoffen. Nicht nur zum Wohle der Anleger, sondern vor allem zum Wohle der Menschen in Syrien und der ganzen Welt. Kriege haben in der Geschichte immer nur Verlierer hervorgebracht – Handelskriege genauso wie militärische. Hoffentlich wird das am Ende auch den handelnden Akteuren klar. Von Michael Herrmann, AssCompact “ 58 Mai 2018