Aufrufe
vor 7 Monaten

AssCompact 05/2018

  • Text
  • Makler
  • Unternehmen
  • Versicherer
  • Deutschen
  • Produkte
  • Deutschland
  • Berater
  • Asscompact
  • Vermittler
  • Beratung

INVESTMENT | News DWS

INVESTMENT | News DWS integriert systematisch Nachhaltigkeitsziele der UN Anzeige Welche Zeitschrift ist für Sie die wichtigste Informationsquelle?“ Diese Frage stellen wir seit 2009 in unserer jährlichen Vermittlerumfrage, dem ‚AfW-Vermittlerbarometer‘. Ein Medium hat seit Anbeginn die Nase vorn und lag 2017 bei 25% – AssCompact. Schwarmintelligenz? Vielleicht. Jedenfalls ein klares Votum für eine Zeitschrift, die inzwischen schon als eine Institution angesehen werden kann. Da hätte es jedenfalls gepasst, wenn es auch der 25. Geburtstag wäre, aber was soll’s: 20. Geburtstag und 25% ist allemal besser als anders herum. Wir gratulieren dem gesamten Team herzlich für 20 informative, kritische und branchenverbundene Jahre!“ Rechtsanwalt Norman Wirth, Geschäftsführender Vorstand des AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. ÖKORENTA-Tochter erhält erweiterte Zulassung der BaFin (ac) Die Auricher Werte GmbH, eine Gesellschaft der ÖKORENTA-Gruppe, hat von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Erlaubnis als Kapitalverwaltungsgesellschaft erhalten. Sie darf zukünftig neben Spezial-AIF auch Publikums-AIF auflegen. Für das dritte Quartal ist ein Publikumsfonds als Fortführung der bewährten ÖKORENTA- Fondsreihe im Segment der erneuerbaren Energien geplant. Auch für E-Mobilität zugelassen Im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit steht die Auflage und Verwaltung von Alternativen Investmentfonds im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Erlaubnis ermöglicht darüber hinaus auch die Verwaltung von weiteren Sachwerten. Die Auricher Werte GmbH gehört zudem zu den wenigen KVGs in Deutschland, die von der BaFin die Erlaubnis für die Asset-Klasse E-Mobilität und zugehörige Infrastruktur erhalten haben. Die Firmierung „Auricher Werte“ soll dem Aufsichtsratsvorsitzenden Tjark Goldenstein zufolge die Verbundenheit mit der Region zeigen und für das bodenständige Handeln stehen, mit dem ÖKORENTA für die Anleger nachhaltig Werte schaffen will. In den Aufsichtsrat wurden neben Tjark Goldenstein auch Dieter Knörrer und Peter Schwicht berufen. (ac) Die DWS hat ein neues Ratingsystem eingeführt, das auf die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zurückgreift. Das SDG Rating System verbessert laut Petra Pflaum, Chief Investment Officer Responsible Investments der DWS, die Fähigkeiten, Emittenten von Aktien und Anleihen auf ihre Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung der Welt zu prüfen. Die Ziele der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung enthalten insbesondere Vorgaben für die Wirtschaft, die gesellschaftliche Inklusion und einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt. Sie gelten in Industrie- und Entwicklungsländern gleichermaßen. Die DWS integriert den MSCI-Datensatz ESG Sustainable Impact Metrics zukünftig in ihre eigene Nachhaltigkeitssoftware. Diese erfasst für börsennotierte Aktien und Unternehmensanleihen, in welchem Umfang die Produkte und Dienstleistungen der jeweiligen Unternehmen eines oder auch mehrere der insgesamt 17 Ziele unterstützen. ONE GROUP vertreibt neuen Wohnimmobilienfonds (ac) Die Hamburger ONE GROUP führt ihre Wohnimmobilien-Kurzläuferserie mit dem ProReal Deutschland 6 fort und lanciert eine neue Namensschuldverschreibung. Schwerpunkt bleibt das Wohnimmobiliensegment in wirtschaftsstarken deutschen Metropolen. Finanziert werden sowohl Neubauals auch Revitalisierungsvorhaben. Neu beim ProReal Deutschland 6 ist, dass die Einhaltung der definierten Investi - tionskriterien von einem externen Mittelverwendungskontrolleur überwacht wird. Die geplante Laufzeit beträgt drei Jahre zuzüglich einer etwaigen Verlängerungsoption. Die geplante Verzinsung liegt bei 6,0% p. a. ab 01.01.2019. Zudem ist eine anfängliche Verzinsung in Höhe von 3,0% p. a. während der Platzierungsphase vorgesehen. 62 Mai 2018

Anzeige Deutsche Wohnimmobilien sind bei Investoren beliebt wie nie (ac) Der deutsche Investmentmarkt für Wohnimmobilien hat laut Dr. Lübke & Kelber Research im ersten Quartal 2018 ein außergewöhnlich hohes Volumen von rund 8,1 Mrd. Euro verbucht. Gegenüber dem ersten Quartal 2017 bedeutet das ein Plus von rund 260%. Großen Anteil an diesem Ergebnis hatte die Übernahme von Buwog durch Vonovia, die allein 2,9 Mrd. Euro umfasste. Doch selbst ohne diesen Deal fiel das Ergebnis mit 5,2 Mrd. Euro ungewöhnlich stark aus. Deutsche Investoren dominieren Die Studie erfasst zwischen Januar und März 2018 insgesamt 147 Transaktionen. Dabei wurden rund 54.000 Wohnungen gehandelt. Im Vorjahreszeitraum waren es nur 100 Deals und 25.200 Einheiten. Deutsche Investoren beherrschen dabei weiter den Markt. Sie investierten allein 6,5 Mrd. Euro. Der Durchschnittspreis je Wohneinheit lag bei 149.500 Euro. Das ist ungefähr das Niveau der beiden Vorquartale. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis betrug 2.300 Euro. Auch 2018 in guter Verfassung Für das gesamte Jahr 2018 geht Dr. Lübke & Kelber Research davon aus, dass sich das Transaktionsgeschehen auf dem Wohnimmobilienmarkt auf einem hohen Niveau stabilisiert. Die Experten erwarten weitere größere Portfolioverkäufe und Übernahmen. Bis zur Jahresmitte könnte das Transaktionsvolumen 10 Mrd. Euro überschreiten, bis zum Jahresende vielleicht sogar an die 20 Mrd. Euro heranreichen. Forscher werfen Crowdinvesting-Plattformen Verharmlosung der Risiken vor (ac) Werden Anleger bei Crowdinvesting-Projekten nicht ausreichend über mögliche Risiken aufgeklärt? Diese Frage sollte ein Expertenteam der Universität Bamberg im Auftrag des baden-württembergischen Verbraucherschutzministeriums beantworten. Diese Frage muss leider eindeutig bejaht werden. So lautet am Ende das klare Fazit der Forscher. Oft keine vollständige Aufklärung Die Studienautoren kommen zu dem Ergebnis, dass die Crowdinvesting-Plattformen oft nicht vollständig über die damit verbundenen Risiken aufklären. So würden in den beiliegenden VIBs der Projekte oft wichtige Informationen zu Chancen und Risiken der Investments fehlen. Trotz des Informationsmangels werde von den Plattformen oft die Illusion erzeugt, gut informiert zu sein. Illusion der guten Informiertheit Um die Risikoaufklärung zukünftig zu verbessern, fordern die Studienautoren und ihre Auftraggeber, dass die Befreiungen nach dem Vermögensanlagengesetz beendet werden. Zudem sollten die Plattformen in Zukunft der BaFin-Aufsicht unterstellt werden.