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AssCompact 05/2018

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FINANZEN | News

FINANZEN | News Wohnungsbaugenehmigungen weiter rückläufig (ac) Im Januar 2018 wurden erneut weniger Genehmigungen für den Bau von Wohnungen ausgestellt als vor einem Jahr. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor. Demnach wurden 24.800 Wohnungen genehmigt. Das bedeutet einen Rückgang von 2,5%. Für diesen sind aber vor allem die Zahlen für Wohnheime verantwortlich, die sich halbiert haben. Ohne stünde ein Plus von 1,8% zu Buche. Auch übergeordnet rückläufig Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich fiel die Zahl der Genehmigungen auch ohne Wohnheime um 3,5%. Insgesamt stand von November 2017 bis Januar 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Minus von 6,2% zu Buche. Die Zahl der Neubaugenehmigungen für Einfamilienhäuser ist derweil um 5,4% gestiegen, für Zweifamilienhäuser sogar um 8,7%. Mehrfamilienhäuser verbuchten ein leichtes Plus von 0,6%. Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen entstehen sollen, ging hingegen um 5,8% zurück. Jede dritte Unternehmenspleite wäre abwendbar AssCompact ist seit 20 Jahren ein wichtiger Impulsgeber für den Vertrieb und die gesamte Finanz- und Versicherungswirtschaft. Den Herausgebern ist es gelungen, mit spannenden Inhalten, Wissensforen und Branchenevents ein wertvoller Wegbegleiter zu sein. Als älteste private Krankenversicherung Deutschlands, die in diesem Jahr mit 175 Jahren ebenfalls Jubiläum feiert, wünschen wir den Machern weiterhin viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft.“ Werner Gremmelmaier, Vertriebsvorstand der uniVersa Anzeige (ac) Durch Unternehmenspleiten ist in Deutschland im vergangenen Jahr ein wirtschaftlicher Schaden von mehr als 26 Mrd. Euro entstanden. Jede dritte Pleite ließe sich jedoch abwenden, wenn die Unternehmen rechtzeitig Insolvenzschutz beantragen, um sich zu sanieren. Allein 2017 hätten sich so mehr als 5.600 Firmen retten lassen. Fehlende Vorbereitung Prof. Hans Haarmeyer vom DIAI kritisiert insbesondere, dass die Unternehmen sich nicht gut genug auf Krisen vorbereiten. Viele Chefs würden Management by Kontoauszug betreiben und die mittelfristigen Warnsignale übersehen. 90% der Insolvenzen kündigen sich demnach mindestens ein Jahr im Voraus an. Zögerliches Handeln Dem DIAI zufolge lassen deutsche Firmen selbst nach ersten Krisenanzeichen bis zu drei Monate tatenlos verstreichen. In Großbritannien oder Frankreich schalten Entscheider bereits nach wenigen Wochen in den Ausnahmezustand. Laut Gesetz müssen die Betroffenen entstandene Schäden privat und in unbegrenzter Höhe ersetzen. Diese Gefahr schätzen Geschäftsführer oft gravierend falsch ein. 95% der befragten Insolvenzverwalter geben an, dass Entscheidern die persönlichen Konsequenzen nicht bewusst sind. Deutsche verschenken jährlich 1,6 Mrd. Euro mit VL-Verzicht (ac) Mehr als 20 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland haben Anspruch auf Vermögenswirksame Leistungen (VL). Nur rund 13 Millionen Bundesbürger machen davon aber tatsächlich Gebrauch. Das ist das Ergebnis einer Analyse von Prof. Jens Kleine vom CFin – Research Center for Financial Services in München für den Regionalatlas „Vermögenswirksame Leistungen“ von ebase. Weil rund sieben Millionen Arbeitnehmer auf die Nutzung der VL verzichten, verfallen der Analyse zufolge jedes Jahr rund 1,6 Mrd. Euro an Ansprüchen. Vor allem westdeutsche Arbeitnehmer lassen sich die Möglichkeit der VL entgehen. Den Studienergebnissen zufolge verfallen allein im Westen der Bundesrepublik jährlich rund 1,4 Mrd. Euro nicht genutzter Ansprüche, in Ostdeutschland sind es hingegen nur rund 240 Mio. Euro. 72 Mai 2018

Immobilienpreise in Deutschland driften zunehmend auseinander (ac) In mehr als der Hälfte der 401 deutschen Kreise und Städte können Haus- und Wohnungsbesitzer davon ausgehen, dass ihre Immobilie bis mindestens 2030 an Wert zulegt. Ein Grund für die große Nachfrage am Wohnungsmarkt sind vor allem steigende Einwohnerzahlen in den Metropolen und in Süddeutschland. Allerdings gibt es große regionale Unterschiede. Dies geht aus einer Studie zur zukünftigen Preisentwicklung im Postbank Wohnatlas 2018 hervor, die Experten des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) durchgeführt haben. Verlangsamte Preisdynamik Den stärksten Preisanstieg der Metropolen wird demnach Deutschlands ohnehin schon teuerste Stadt verzeichnen: Für München prognostizieren die Experten bis 2030 ein jährliches Plus von real 1,5%. Im vergangenen Jahr sind die Preise dort um 8,6% geklettert. Insgesamt erwarten die Experten aber eine Verlangsamung der Aufwärtsdynamik in den deutschen Metropolen. Süden dominiert Die mit Abstand größten Preissteigerungen sind in Heilbronn in Baden-Württemberg zu erwarten. In der Stadt dürften sich Wohnimmobilien bis 2030 jährlich um 2,99% verteuern. Generell finden sich im Süden der Bundesrepublik fast durchgehend gute Rahmenbedingungen. Unter den Top Ten sind gleich sieben bayerische Landkreise. Für alle Immobilienbesitzer und Kaufinteressenten sind das laut der Postbank gute Perspektiven – bei allerdings vergleichsweise hohen Preisen. Drohende Wertverluste in Ostdeutschland Schwieriger ist die Lage dagegen in den östlichen Bundesländern. Angesichts der sinkenden Bevölkerungszahlen drohen dort Wertverluste. Der Postbank Wohnatlas zeigt einen negativen Preistrend in den meisten ostdeutschen Kreisen und Städten. Ausnahmen sind der Großraum Berlin sowie die Zentren Leipzig und Dresden. Auch in einigen Regionen im Ruhrgebiet und im Saarland drohen Wertverluste. Anzeige