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AssCompact 05/2019

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PERSONEN | News

PERSONEN | News IT-Vorständin verlässt Maklerpool BCA Neuer Leiter der Projektentwicklung bei der Dr. Theissen Group (ac) Jens Hagenbeck stößt als Leiter der Projektentwicklung zu der Dr. Theissen Group mit Hauptsitz in Münster und weiteren sechs Niederlassungen. Die Dr. Theissen Group konzentriert sich seit 2017 verstärkt auf die Projektierung von exklusiven Wohnanlagen und Hotels sowie Einrichtungen für betreutes Wohnen und Jens Hagenbeck Gewerbeobjekte und ist damit zu ihren Wurzeln zurückgekehrt. Nach Stationen bei PricewaterhouseCoopers, AviAlliance und der Dr. Peters Group bringt Jens Hagenbeck sein Know-how nun in die weitere Wachstumsstrategie der Dr. Theissen Group ein. ARAG Allgemeine und Interlloyd geben Vorstandsrotationen bekannt (ac) Uwe Grünewald ist vom Aufsichtsrat in den Vorstand der ARAG Allgemeine Versicherungs-AG und der Interlloyd Versicherungs-AG berufen worden. Er übernimmt das Ressort von Wolfgang Mathmann, der zeitgleich in den Konzernvorstand der ARAG SE wechselt. Grünewald kam 2013 zum ARAG Uwe Grünewald Konzern in Düsseldorf. Seither leitet er die Hauptabteilung „Rechnungswesen/Steuern Konzern“. Nun verantwortet er zusätzlich das Vorstandsressort „Risikomanagement/Controlling/Finanzund Rechnungswesen“ bei der ARAG Allgemeine und der Interlloyd. Bereits zum 01.01.2019 ist außerdem Dr. Werenfried Wendler zum zusätzlichen, dritten Vorstandsmitglied der ARAG Allgemeine und der Interlloyd berufen worden. Wendler kam 2002 zum ARAG Konzern, wo er seither die Hauptabteilung „Human Resources“ führt. Seit 2008 ist er zudem Vorstandsmitglied der ARAG Krankenversicherungs-AG – heute für das Ressort für „Personal- und Sozialwesen“. Der gleiche Verantwortungsbereich wurde auch neu bei der ARAG Allgemeine und bei der Interlloyd geschaffen. (ac) Christina Schwartmann ist zum 31.03.2019 aus dem Vorstand der BCA AG ausgeschieden. Seit September 2014 hatte die Diplom- Christina Schwartmann Mathematikerin bei dem Maklerpool das Ressort Informationstechnologie (IT) verantwortet. In dieser Zeit hat sie unter anderem die Informations-, Beratungs- und Abwicklungsplattform unter dem Markenlabel DIVA weiterentwickelt. Bis eine geeignete Nachfolge gefunden ist, wird der Verantwortungsbereich kommissarisch vom Vorstandsvorsitzenden Rolf Schünemann übernommen. Ab Oktober gibt es einen neuen Chefvolkswirt bei der Allianz (ac) Zum 01.10.2019 wird Ludovic Subran als Chefökonom die Leitung von Allianz Group Economic Research übernehmen. Er Michael Heise tritt damit die Nachfolge von Michael Heise an. Der 63-Jährige geht nach 17 Jahren beim Münchener Konzern in den Ruhestand. Ludovic Subran war bislang stellvertretender Chefvolkswirt der Allianz Gruppe. Er wechselte 2012 als Chefvolkswirt von Euler Hermes zum Münchener Konzern. Weitere Stationen seiner beruflichen Laufbahn waren das französische Finanzministerium, die Vereinten Nationen und die Weltbank. Ludovic Subran 10 Mai 2019

ANZEIGE GLOBAL ACTIVITIES – internationale Versicherungslösungen von R+V Die Einrichtung eines internationalen Haftpflichtprogramms ist durchaus ein komplexer Prozess. Viele Themen sollten daher geklärt und durchdacht sein, bevor das Programm auf die Beine gestellt werden kann. Auf einige Fallstricke möchten wir hier kurz eingehen. Ausgangsfrage dürfte bei allem sein: Wie ist der Kunde im In- und Ausland aufgestellt? Besteht sein Unternehmen aus Tochtergesellschaften, die in einem losen Verbund zum Mutterhaus stehen? Oder handelt es sich um ein zentral von der Muttergesellschaft geführtes Unternehmen, bei dem die Auslandstöchter zwingend den Anweisungen der Mutter folgen müssen? Letztgenanntes ist für ein integriertes internationales Programm optimal geeignet, denn hier verhandelt die Mutter mit dem Programmversicherer und kauft für sich und ihre Tochter - unternehmen den benötigten Versicherungsschutz en bloc ein. In dezentral geführten Unternehmen hingegen haben einzelne Auslandsniederlassungen mitunter erhebliche Mitspracherechte; gegebenenfalls wollen diese Tochterunternehmen ihre lokalen Deckungen sogar selbst aushandeln. Um späteren Ärger zu vermeiden, ist es daher äußerst wichtig, vor Erarbeitung eines Haftpflichtprogrammes abzuklären, wer welche Entscheidungen im Unternehmen treffen darf und wie die Rollen verteilt sind. Deckungslücken vermeiden Aber auch die Einrichtung des Versicherungsschutzes an sich bedarf der Umsicht. Dies gilt insbesondere bei einem Wechsel des Versicherungsfalls. Stellt der Vorvertrag beispielsweise auf „Anspruchserhebung“ (Claims Made) ab, während der Mastervertrag des neu einzurichtenden Programms auf dem „Schadenereignis“ (Occurrence) basiert, können Deckungslücken auftreten. Bei Claims-Made-Policen bedarf es üblicherweise eines eingetretenen Schadenereignisses, zu welchem noch während der Vertragslaufzeit – spätestens aber während der festgesetzten Nachmeldefrist nach Beendigung des Vertrages – ein Anspruch erhoben wird. Tritt aber vor dem Beginn des neuen Mastervertrags ein Schadenereignis ein, zu welchem erst nach Ablauf der Nachmeldefrist des Vorvertrags ein Anspruch erhoben wird, so geht der Versicherungsnehmer leer aus. Unter dem Vorvertrag ist der Versicherungsfall nicht gedeckt, weil die Nachmeldefrist nicht eingehalten wurde. Der neue Master - vertrag bietet ebenfalls keine Deckung, da das Schadenereignis vor Vertragsbeginn eintrat. Dies ist für den Versicherungsnehmer keine zufriedenstellende Lösung. In solch einem Fall sollte der betreuende Makler unbedingt darauf achten, dass in den neuen Mastervertrag eine Regelung mitaufgenommen wird, die für derartige Konstellationen Deckung bietet. Serienschadenklauseln prüfen © R+V Darüber hinaus sollte der Makler auch immer einen Blick auf die Serienschadenklauseln werfen. Auch hier gibt es die unterschiedlichsten Konstellationen. Manche Serienschadenklauseln fassen ausschließlich die während der Vertragslaufzeit eintretenden Versicherungsfälle einer Serie zusammen. Andere erstrecken sich auch auf zur Serie gehörende Schäden nach Vertragsbeendigung. Je nach Serienschadenklausel kann der Deckungsumfang somit sehr unterschiedlich ausgestaltet sein. Als Makler sollten Sie daher die Serienschadenklauseln des Vorvertrags und jene des neuen Mastervertrags nebeneinanderlegen und prüfen, ob die Klauseln zusammenpassen oder nicht. Auch hier droht nämlich die Gefahr von Deckungslücken. Schon nach diesen kurzen Ausführungen wird deutlich, dass internationale Programme sehr facettenreich und komplex sind. Alle wichtigen Informationen rund um mögliche Fallstricke bei der Einrichtung eines internationalen Programms erhalten Sie bei Ihren Betreuern der Vertriebsdirektion Makler (E-Mail: IVP@ruv.de). Von Reinhild Albersmeier, Haftpflicht-Underwriterin bei R+V Mai 2019 11

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