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AssCompact 05/2019

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INVESTMENT | News KGAL

INVESTMENT | News KGAL beteiligt sich an SunErgy Asuco Unternehmensgruppe lanciert Zweitmarktanlage (ac) Der Zweitmarkt-Spezialist Asuco erweitert die Serie ZweitmarktZins um eine weitere Tranche von Namensschuldverschreibungen. Der Vertriebsstart für die Namensschuldverschreibungen der Serie ZweitmarktZins 09–2019 ist bereits erfolgt. Asuco teilte zudem mit, dass die Vorgängeremission im Dezember 2018 planmäßig mit einem Platzierungsvolumen von 31,5 Mio. Euro beendet wurde. Die neue Emission wurde nach dem Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) konzipiert. Anleger investieren dabei über Namensschuldverschreibungen in ein bestehendes Portfolio aus Beteiligungen an deutschen Immobilienfonds. Sie partizipieren laut Asuco in Form von variablen Zinszahlungen zu 100% am laufenden Einnahmenüberschuss des Emittenten sowie am Wertzuwachs der Anlageobjekte. Bisherige Platzierungen über Plan Seit 2016 hat Asuco insgesamt fünf Publikumsplatzierungen und fünf Privatplatzierungen emittiert. Bei allen Serien haben die kumulierten Zinszahlungen nach Aussage des Anbieters inklusive der gebildeten Rückzahlungsreserve zum Teil deutlich über den jeweiligen Prognosewerten gelegen. Auch die von 2010 bis 2015 platzierten Zweitmarktfonds von Asuco entwickeln sich über Plan und schütten für 2018 zwischen 5,75 und 9,25% aus. (ac) Die KGAL New Frontiers GmbH (KNF) hat sich an der SunErgy AS beteiligt. Die Gesellschaft hat 22% an der norwegischen Solarfirma übernommen. SunErgy verschifft schlüsselfertige kleine Solarkraftwerke aus Nordeuropa mit Containern in Schwellenländer, um Dörfer mit netzunabhängigem Strom zu versorgen. Das gelingt, indem die Kraftwerke über ein eigenes Netz mit den Häusern verbunden werden. Neben Strom liefern sie dabei auch Kabel-TV sowie einen Internetzugang. Mit der Beteiligung will KNF neue Geschäftsfelder erproben und das weitere Wachstum von SunErgy finanzieren. Die Norweger sind bislang vor allem in Kamerun aktiv, wollen aber in den nächsten acht Jahren innerhalb Westafrikas expandieren und einer der führenden Anbieter netzunabhängiger Stromversorgung werden. Reger Zweitmarkthandel mit Flugzeugfonds (ac) Der Zweitmarkt für geschlossene Fonds ist mit einem guten ersten Quartal in das Handelsjahr 2019 gestartet. Die Zahl der gehandelten Beteiligungen ist um gut ein Achtel auf 2.008 gestiegen. Das am Markt gehandelte Nominalkapital ist allerdings im Vergleich zum Vorquartal leicht auf 69,6 Mio. Euro gesunken. Die Summe der Kaufpreise hat im gleichen Zeitraum um 15% auf 45,0 Mio. Euro nachgegeben. Der durchschnittliche Handelskurs über alle Anlageklassen lag im ersten Quartal 2019 bei 64,7% – und damit um knapp 12% niedriger als im Vorjahr. Im Vergleich zu den Monaten Januar bis März der Vorjahre ist die Deutsche Zweitmarkt AG mit dem Auftakt überaus zufrieden. Mit einem Nominalumsatz von 18,6 Mio. Euro und einem Kaufpreis von 11,4 Mio. Euro startet die Deutsche Zweitmarkt AG sehr gut in das neue Geschäftsjahr 2019. Mit Blick auf die vergangenen sechs Jahre markieren beide Werte einen neuen Höchststand für die drei ersten Monate des Jahres. Flugzeugfonds besonders gefragt Auf Immobilienfonds entfällt mit knapp 65% wie gewohnt der größte Umsatzanteil. Der Durchschnittskurs im Bereich der Immobilienfonds liegt bei knapp 78,5%, im Bereich der sonstigen Assets bei etwas über 46%. Zweitgrößte Asset-Klasse sind die sonstigen Assets mit 20%, gefolgt von Schiffsfonds mit einem Anteil von etwas mehr als 15%. Vergleichsweise rege gehandelt wurden im ersten Quartal vor allem Schiffsfonds und sonstige Assets. Bei Letzteren machten allein die Flugzeugfonds 42% aller gehandelten Beteiligungen aus. Hier dürfte das Aus des A380 eine Rolle gespielt haben. 60 Mai 2019

ANZEIGE Cross-Selling – Starke Impulse für den Baufinanzierungsvertrieb In Zeiten anhaltender Niedrigzinsen wird es für Kreditgeber und Vermittler immer schwieriger, sich gegenüber der Konkurrenz abzugrenzen. Allein der Preis ist im harten Wettbewerb zwar ein probates, aber auch ein teures Mittel. Die Frage ist heute: Welche Möglichkeiten hat die Branche noch, die Kunden auf sich aufmerksam zu machen? Die ING, nach Kundenzahl drittgrößte Bank in Deutschland, hat auf diese Frage eine Reihe an Antworten. Bereits seit einigen Jahren arbeitet die ING intensiv daran, mit ihrem Angebot möglichst nah an den Wünschen der Kunden zu sein. Dafür setzt die Bank auf den Support durch angebundene Vermittler – heute werden über 80% der ING- Baufinanzierungen über Vermittler eingereicht. „Damit die Wünsche des Kunden auch in der Bank wahrgenommen werden, sind unsere mehr als 20 regionalen Key-Account-Manager im regen Austausch mit dem Vermittler“, zeigt Thomas Hein, Leiter Partnervertrieb der ING, wie wichtig der persönliche Kontakt im Vertrieb ist. Gleichzeitig haben sich durch diese Nähe in den letzten Jahren zahlreiche Ansatzpunkte für die künftige Ausrichtung des Baufinanzierungsvertriebs ergeben. Offline + Online = Fastline Die Digitalisierung – auch der Baufinanzierungsprozesse – ist derzeit in aller Munde. Im Kern geht es darum, die Kunden online wie offline so abzuholen, dass sie eine genauso gute wie schnelle Entscheidung treffen können. Mit dem Finanzierungs-Pass zeigt die ING, wie sich Markterwartung und Digitalisierung auf perfekte Weise ergänzen. Dabei handelt es sich um ein Dokument, das der Vermittler seinem Kunden direkt nach dem ersten digitalen Pre-Scoring der Kundenbonität an die Hand geben kann – mit der Zusage, dass die Finanzierung der Immobilie mit hoher Wahrscheinlichkeit gesichert ist. Im Idealfall geht der Kunde mit dem Finanzierungs-Pass ins erste Gespräch mit dem Makler. Gefällt ihm die Immobilie, hat er in Zeiten einer hohen Nachfrage direkt ein schlagkräftiges Argument mehr zur Hand als die Konkurrenz. Service auch rund um die Immobilie aus einer Hand Das Thema „immer weniger Zeit“ führt zu einer weiteren Entwicklung, mit der sich viele Vermittler schon heute im Kampf um den Kunden profilieren: die Ausweitung der Produktpalette rund um die Baufinanzierung. Ein gutes Beispiel dafür ist die Kooperation der ING mit dem bundesweit aktiven Immobilienvermittlungsservice McMakler. Während dieser über seine Online-Plattform die Baufinanzierung der ING promoted, geben die Bank und ihre Vermittler immobiliensuchenden Kunden einen Thomas Hein, Leiter Partnervertrieb der ING guten Makler-Tipp an die Hand. „Auch diese Kooperation testen wir im Moment noch – mit Fokus auf Berlin. Die ersten Wochen sind sehr vielversprechend, so dass wir guter Dinge sind, den McMakler- Service für unsere Kunden und Vermittler in Zukunft auszuweiten“, macht Thomas Hein deutlich. Was haben Baufinanzierung und andere Kredite gemeinsam? Sie stammen aus der gleichen Produktkategorie – und können vom Vermittler relativ einfach gemeinsam vertrieben werden. Die ING hat im letzten Jahr zum Vertrieb von den unternehmenseigenen Ratenkrediten erste Erfahrungen gesammelt. Jetzt, knapp ein Jahr später, wird der Pilot auf insgesamt 500 Vermittler ausgerollt, die ihren Kunden in Zukunft neben der Baufinanzierung bei Bedarf einen Ratenkredit für das Auto oder für die Wohnungseinrichtung anbieten. Wichtig ist dabei: Der Ratenkredit kann nicht in eine Baufinanzierung eingebracht werden. Und wenn ein Ratenkredit für einen Firmenkunden vielleicht nicht die passende Lösung ist: Gerade hat der Partnervertrieb der ING einen Piloten rund um die Themen „Mittelstandskredite“ über die Firma Lendico gestartet. Cross-Selling: Die Kreditgeber sind gefragt „Wir wollen einen Schritt nach dem nächsten gehen und uns dabei immer wieder auf den Prüfstand stellen“, fasst Thomas Hein die Intentionen der ING zusammen. „Passt die Produktkombination zum Kunden? Gibt es vielleicht noch eine bessere Lösung, die wir ausprobieren wollen? Erst wenn unsere Vermittler, unsere Kunden und letztendlich natürlich auch wir rundum zufrieden sind, dann steht ein Rollout über alle Vermittler und Kunden an.“ Man lässt sich Zeit zum Lernen – und Zeit für Optimierungen. Sind die Erfahrungen dann so wie erwartet vollends positiv, lässt Thomas Hein auch über eine Bereitstellung der Kredit- und Finanzierungsprodukte für alle angebundenen Partner mit sich reden. „Uns geht es vor allem darum auszuloten, wie wir unsere Kunden und Vermittler auch künftig zufriedenstellen. Klappt das, dann werden wir diesen Weg in Zukunft sicher mit all unseren Partnern und vielleicht auch mit neuen Produkten weitergehen.“ Mai 2019 61

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