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AssCompact 06/2018

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ASSEKURANZ © jörn

ASSEKURANZ © jörn buchheim – Fotolia.com Die Gesundheit der Mitarbeiter ist ein Wettbewerbsvorteil für Unternehmen Unternehmen müssen sich immer öfter die Frage stellen: Wie kann die Belegschaft gesund und leistungsfähig gehalten werden? Wie kann die Arbeitgeberattraktivität gesteigert und Personal gebunden werden? Zukunftsorientierte Lösungen sind dringend notwendig. Laut einer Veröffentlichung des Statistischen Bundesamts im Jahr 2017 ist das Durchschnittsalter der Erwerbstätigen in den letzten 25 Jahren um 4,6 Jahre auf 43,4 Jahre angestiegen. Auch für die kommenden Jahre gilt, dass die Mitarbeiter immer älter werden und die Anzahl der Erwerbspersonen über 55 Jahre stark zunehmen wird. Ältere Arbeitnehmer haben im Durchschnitt mehr Krankentage, und langfristige Krankschreibungen fallen meist in der zweiten Lebensarbeitshälfte an. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fielen 2016 etwa 675 Millionen Erwerbstage durch Arbeitsunfähigkeit aus. Dies führte zu einem Produktionsausfall anhand der Lohnkosten von 75 Mrd. Euro. Im Jahr 2016 war jeder Beschäftigte durchschnittlich 17,2 Tage arbeitsunfähig. Nach wie vor hat die Diagnosegruppe „Muskel-Skelett-Erkrankungen“ mit knapp einem Viertel (22,8%) den größten Anteil an den Ausfalltagen. Die Diagnosegruppe „Psychische und Verhaltensstörungen“ folgt mit 16,2% auf Rang 2, während „Krankheiten des Atmungssystems“ Ursache für mehr als jeden siebten Ausfalltag (13,5%) waren. Die Fehlzeiten steigen seit 2007 ungebrochen und können betriebswirtschaftlich schnell zu einem Problem werden. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, dass Unternehmen sich um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter kümmern und insbesondere das Thema Prävention angehen. Außerdem muss zwischen Absentismus und Präsentismus unterschieden werden. Denn nicht nur fehlende Mitarbeiter am Arbeitsplatz lassen die Produktivität sinken, sondern auch Beschäftigte, die krank zur Arbeit kommen. Sie erbringen häufig eine geringere Leistung, machen Fehler und gefährden sich und andere. Betriebliche Gesundheitsförderung für das wichtigste Firmenkapital Das Ausfallrisiko kann mit einem Plan zur Gesundheitsvorsorge und dem Ansporn für alle Mitarbeiter, sich in regelmäßigen Abständen präventiv untersuchen zu lassen und mehr auf ihre Gesundheit zu achten, heruntergesetzt werden. Laut Report 28 der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) sinken durch betriebliche Gesundheitsförderung die krankheitsbedingten Fehlzeiten um ein Viertel. Die Rechnung ist einfach: Wird eine Erkrankung früh entdeckt, kann sie besser therapiert werden. Damit steigen die Chancen, dass der Mitarbeiter rasch wieder gesund wird. Verringern sich die Krankheits- 34 Juni 2018

tage, steigen auch Know-how und Produktivität des Unternehmens. Die Gesundheitsvorsorge bietet damit Unternehmen und ihren Mitarbeitern handfeste Vorteile. Konkrete Beispiele Grundsätzlich gibt es Check-ups, die ab einem bestimmten Alter von den Kassen bezahlt werden, und die IGeL- Leistungen (individuelle Gesundheitsleistungen), deren Kosten nicht übernommen werden. Hierunter fallen unter anderem der HPV-Test bei Frauen (Test auf Gebärmutterhalskrebs), ein Tumormarker-Test (Krebserkennung durch den Nachweis von bestimmten Eiweißen im Blut), eine Knochendichtemessung (dadurch kann frühzeitig Osteoporose erkannt werden) sowie ein Grüner-Star-Test oder ein Hörtest. Damit Mitarbeiter die Vorteile frühzeitiger Gesundheitsvorsorge noch stärker nutzen, sollten Unternehmen für ihre Belegschaft eine betriebliche Krankenversicherung abschließen, die wichtige Leistungen im Bereich präventiver Untersuchungen übernimmt. Es gibt einige Anbieter am Markt, die mit ihrem Versicherungsschutz dafür sorgen, dass der Versicherte den Status als Privatpatient für ausgewählte Vorsorgeuntersuchungen erhält, und zwar ohne vorherige Gesundheitsprüfung. Einfach und bequem sind die Tarifvarianten mit sogenannten Vorsorge-Coupons, die der Mitarbeiter bei der Untersuchung vorlegt. Die Leistungsabrechnung erfolgt dann direkt zwischen dem behandelnden Arzt und dem Krankenversicherer. Arbeitgeber können mit der Übernahme einer zusätzlichen privaten Krankenversicherung sich und der Gesundheit der Mitarbeiter ihres Unternehmens etwas Gutes tun. Das rechnet sich für alle Beteiligten, denn Vorsorgeuntersuchungen oder Chefarztbehandlung im Krankenhaus können Fehlzeiten um einiges reduzieren und die Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen. Außerdem kann mit einer Krankenzusatzversicherung als arbeitgeberfinanzierte Sozialleistung die Arbeitgebermarke gestärkt werden, was die Gewinnung von qualifizierten Bewerbern unterstützt. Fachkräftemangel weiterhin spürbar Der Mangel an Fachkräften betrifft immer mehr Branchen und schmälert die Wirtschaftskraft. Vor allem kleine und mittlere Betriebe mit bis zu 200 Beschäftigten sind mit diesem Problem konfrontiert. Sie verfügen häufig über keine eigene Personalabteilung und stehen in Konkurrenz zu bekannteren Unternehmen. Besonders eklatant zeigt sich der Fachkräfte- Engpass in akademischen und nichtakademischen technischen Berufen (u. a. Fahrzeug-, Elektro- und Energietechnik oder Mechatronik) sowie bei Gesundheits- und Pflegeberufen. Die Bundesagentur für Arbeit weist für diese Bewertung die sogenannte Vakanzzeit aus und misst die Dauer, bis eine freie Stelle vergeben ist. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) kommt zu dem Ergebnis, dass der Engpass bei qualifiziertem Personal das deutsche Wirtschaftswachstum jährlich um bis zu 0,9% verringert. Laut aktueller Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter 24.000 Unternehmen sehen mittlerweile 60% den Fachkräftemangel als größtes Geschäftsrisiko. Da diese Entwicklung sich in den kommenden Jahren fortsetzen wird, müssen sich Arbeitgeber auf Maßnahmen fokussieren, die Erfolg bei der Gewinnung und Bindung von qualifizierten Mitarbeitern versprechen. Die bKV-Nachfrage steigt stetig Um den genannten Problemen entgegenzuwirken, stehen immer mehr Unternehmer dem Produktfeld der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) offen gegenüber. Swiss Life Partner Vertriebs GmbH & Co. KG verzeichnet seit rund drei Jahren stetig steigende Angebotsanfragen, welche mit Sicherheit in Zukunft, gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, weiter zunehmen werden. Um in den marktweiten Angeboten der betrieblichen Krankenversicherung den Überblick zu behalten und um für das jeweilige Unternehmen den optimalen Tarif herauszufiltern, stehen wir mit unseren Mitarbeitern jedem Vermittler kostenfrei zur Verfügung. Wie die jüngste Vergangenheit gezeigt hat, werden gerade die individualisierten Vergleichsangebote von Swiss Life Partner Vertriebs GmbH & Co. KG als Vertriebs - unterstützung sehr geschätzt. W Von Andreas Schütte, Vertriebsdirektor der Swiss Life Partner Vertriebs GmbH & Co. KG Juni 2018 35

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