Aufrufe
vor 2 Wochen

AssCompact 06/2018

  • Text
  • Vermittler
  • Juni
  • Unternehmen
  • Makler
  • Versicherer
  • Mitarbeiter
  • Unfallversicherung
  • Zudem
  • Leistungen
  • Asscompact

FINANZEN | News

FINANZEN | News PROCHECK24 ermöglicht Vermittlern vollständig digitalen Kreditabschluss (ac) PROCHECK24 integriert eine digitale Signatur in sein B2B-Portal. Kredite können dort somit nun vollständig online abgeschlossen werden. Endkunden können Kreditanträge künftig elektronisch rechtssicher beim Vermittler unterschreiben. Das sonst meist notwendige PostIdent-Verfahren entfällt ebenso wie die physische Unterschrift auf einem ausgedruckten Vertrag. Die eingereichten Dokumente werden anschließend von einem Expertenteam geprüft und an die Bank weitergeleitet. PROCHECK24 zufolge ermöglicht dies eine deutlich verkürzte Bearbeitungszeit sowie eine vollständige Prozessbegleitung durch den Vermittler und im Endeffekt eine deutlich höhere Abschlussquote. Kostenlose App Möglich macht den neuen Service das QES-Verfahren (qualifizierte elektronische Unterschrift). Der Service wird von WebID zur Verfügung gestellt. Vermittler können den Online-Abschluss direkt aus dem CRM von PROCHECK24 starten und mit dem Kunden zusammen durchführen. Sie benötigen für die Legitimierung über das Smartphone lediglich eine App des Dienstleisters, die kostenlos im App Store bzw. Google Play Store heruntergeladen werden kann. Deutsche Leibrenten AG bleibt auf Wachstumskurs (ac) Jeder vierte Immobilieneigentümer in Deutschland kann im Alter gerade so von seiner Rente leben. Jeder Dritte hat außer Haus oder Wohnung kein weiteres Vermögen. Für ein langes Leben mit steigenden Ausgaben für Gesundheit und Pflege sowie für die Instandhaltung des Wohneigentums reicht das Geld daher oft nicht. Können oder wollen die Erben nicht einspringen, ist die Verrentung der Immobilie der einzig verbleibende Weg. Denn die Umkehrhypothek wird so gut wie gar nicht mehr angeboten. Das zeigt eine Studie der Deutsche Leibrenten AG. Das Interesse an Immobilien-Leibrenten steigt in Deutschland aber massiv. Ankaufsvolumen verdoppeln Jeder fünfte Haus- oder Wohnungseigentümer zeigt sich inzwischen offen für die Verrentung. Der Markt für Immobilien-Leibrenten wächst daher rasant. Die Deutsche Leibrenten AG verzeichnete 2017 mehr als 3.000 Anfragen. 2018 will der Marktführer das Ankaufsvolumen mehr als verdoppeln. Zudem soll der Wert des Portfolios auf bis zu 100 Mio. Euro ausgebaut werden. Um diese Ziele zu erreichen, sucht die Deutsche Leibrenten AG dringend neue Kooperationspartner, vor allem aus dem Bereich der Makler und Vermittler. 200 Vermittler haben sich bisher bundesweit angeschlossen. Bis Ende 2018 soll diese Zahl mindestens verdoppelt werden. Immobilienfinanzierungsindex fällt auf Fünfjahrestief (ac) Deutschlands Immobilienfinanzierer sind in den vergangenen Monaten wieder deutlich pessimistischer geworden. Das BF.Quartalsbarometer ist im zweiten Quartal 2018 von +0,23 auf -0,98 Punkte zurückgegangen. Damit ist der Barometerwert von BF.direkt auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren gerutscht. Der Rückgang fiel darüber hinaus mit insgesamt 1,21 Punkten noch deutlicher als zu Jahresbeginn aus. Schwächelndes Neugeschäft Wichtigster Grund für die sinkende Stimmung ist die Einschätzung der Finanzierer zur Entwicklung des Neugeschäfts. Der entsprechende Teilindex für das Neugeschäft fiel im zweiten Quartal 2018 deutlich pessimistischer als zuvor aus. 22,6% der befragten Immobilienfinanzierer gaben an, dass das Neugeschäft neuerdings abnimmt. Das sind nicht nur 14,5 Prozentpunkte mehr als zuvor, sondern bedeutet auch den höchsten Wert seit Start des BF.Quartalsbarometers. Steigende Refinanzierungskosten Ein weiterer Grund für den gesunkenen Barometerwert sind die tendenziell zunehmenden Refinanzierungskosten der Finanzierer. Rund 86% sehen ansteigende oder stagnierende Refinanzierungskosten. Vor allem die langfristige Refinanzierung wird für die Institute teurer, da die langfristigen Zinsen schon seit rund 18 Monaten ansteigen. 72 Juni 2018

Preisauftrieb am deutschen Immobilienmarkt hält an Hypoport gründet Deutschlands größte unabhängige Immobilienbewertung (ac) Die Hypoport AG hat die Value AG vollständig übernommen. Der Spezialist für Immobilienwertgutachten beschäftigt mehr als 60 Mitarbeiter und hat 2017 einen Umsatz von mehr als 8 Mio. Euro erwirtschaftet. Mit dem Erwerb der Immobiliensachverständigen will Hypoport die Position im Bereich der Immobilienbewertung deutlich ausbauen und ab sofort die gesamte Produktpalette anbieten. Kontinuierliche Serviceerweiterung Jährlich werden in Deutschland und dem europäischen Ausland von den Sachverständigen der Value AG mehrere Tausend Immobilien nach nationalen und internationalen Standards bewertet. Mit dem Erwerb der Value AG will die Hypoport- Gruppe das Serviceangebot rund um die Immobilienbewertung vervollständigen. Bereits 2016 expandierte Hypoport durch die Übernahme der HypService GmbH ins Segment der Immobilienbewertung für Verbraucherdarlehen. Komplettauslagerung der Bewertungsprozesse möglich Durch die Sachverständigen der Value AG können nun auch qualifizierte Gutachten jenseits der Kleindarlehensgrenze sowie Markt- und Verkehrswertgutachten und Portfoliobewertungen angeboten werden. Das ganzheitliche Produktangebot von HypService GmbH und Value AG soll Kreditgebern die Komplettauslagerung ihrer Bewertungsprozesse ermöglichen. Die Bewertung von Immobilien können Hypoport-Kunden künftig komplett auslagern. © studiopure – Fotolia.com (ac) Die Nachfrage auf dem deutschen Wohnungsmarkt hat laut einer aktuellen Erhebung der LBS nichts an Dynamik eingebüßt. Zugleich schrumpft das Angebot im Bestand und der Neubau kommt nicht schnell genug hinterher. Die LBS-Experten rechnen in ihrer Analyse „Markt für Wohnimmobilien 2018“ deshalb mit einem Preisanstieg von 4 bis 7% bis zum Jahresende. Enorme regionale Unterschiede Regional gibt es am Wohnungsmarkt in Deutschland aber enorme regionale Unterschiede. An der Preisspitze bundesdeutscher Großstädte steht auch im LBS-Immobilienpreisspiegel München, wo gebrauchte frei stehende Einfamilienhäuser mit 1,4 Mio. Euro mehr als zehnmal so teuer sind wie in einzelnen ostdeutschen Mittelstädten. Hinter der bayerischen Landeshauptstadt folgen Wiesbaden (1,2 Mio. Euro) und Frankfurt (950.000 Euro) bei den Großstädten. Teils noch teurer sind Immobilien in attraktiven Umlandgemeinden. So weist der Münchener Nobel-Vorort Grünwald mit 2,2 Mio. Euro den absoluten Rekord auf. Bauland bleibt Engpassfaktor Bauland bleibt nach Einschätzung der LBS-Experten der Engpassfaktor Nummer eins auf dem Immobilienmarkt. Hier werden Preissteigerungen im Bundesdurchschnitt von 6,7% erwartet. Spitzenpreise werden in süd- und südwestdeutschen Großstädten wie München (2.000 Euro) samt einigen Umlandgemeinden, Stuttgart (1.200 Euro) oder Nürnberg (710 Euro) registriert. Laut LBS-Preisspiegel ist in vielen Mittelstädten und in mancher Großstadt wie Bremerhaven, Chemnitz, Cottbus oder Salzgitter aber auch Bauland für rund 100 Euro pro m 2 oder sogar darunter verfügbar. Juni 2018 73

© 2018 by Yumpu