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AssCompact 06/2019

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DER JOB IHRER KUNDEN:

DER JOB IHRER KUNDEN: STRESSIGER ALS MAN DENKT WICHTIGER ALS MAN DENKT: DIE EINKOMMENSVORSORGE DER ALLIANZ Darum Einkommensvorsorge mit der Allianz empfehlen: • Ausgezeichnete Finanzstärke, ideal für eine solide BU-Kalkulation und Beitragsstabilität • Hervorragende Annahme- und Leistungsquoten • Unkomplizierte und persönliche Abwicklung im Leistungsfall • Starke Neuerungen, wie z. B. die zinslose Stundungsoption Mehr dazu bei Ihrem Maklerbetreuer oder unter allianz-fuer-makler.de/einkommensvorsorge

EDITORIAL Geldanlagen in Zeiten von „Fridays for Future“ Sehr geehrte Leserinnen und Leser, die Klimaschutz-Demos „Fridays for Future“ gehen weiter und vielleicht haben sie auch Anleger und Sparer zum intensiveren Nachdenken angeregt, wo ihr Geld hinfließen soll und was es bewirken kann. Nun ist Nachhaltigkeit in Fonds und Versicherungen kein neues Thema. Wenn man nun aber so will, ist die Volatilität an dieser Stelle recht hoch: Das Interesse schwankt über die Jahre deutlich. Im besten Sinne hieße das, der Hype wurde zur Normalität, im schlechtesten Sinne, nachhaltige Anlagen konnten die Erwartungen nicht erfüllen oder das Engagement war einfach weg. Die größte Durchschlagskraft dürfte die Klima-Diskussion bisher im Kohle-Bereich gezeigt haben. Einige Versicherer bieten keinen Schutz mehr für Kohlekraftwerke an und investieren auch nicht mehr in Firmen des Kohleabbaus. Nachhaltige Investmentfonds haben diesen Schritt natürlich schon länger vollzogen. Nun will auch die EU-Kommission die Finanzwirtschaft künftig zu mehr Nachhaltigkeit verpflichten. Um ihre Klimaziele zu erreichen, braucht es Investitionen in Milliardenhöhe. Banken und Versicherer haben aus Sicht der EU den größten Einfluss auf die Geldströme und somit auf die Transformation von Wirtschaft, Infrastruktur und Gesellschaft in Richtung Nachhaltigkeit. Hierzu legt die EU ESG-Kriterien fest. Definiert werden die Faktoren Umwelt, Soziales und Governance. Die Pläne sind nicht unumstritten und weiter wird sich wohl darüber streiten lassen, was Nachhaltigkeit eigentlich bedeutet und ob die ESG- Kriterien überhaupt etwas damit zu tun haben. Dabei stehen ja die großen Institute vor demselben Problem wie die kleinen Anleger. Vielleicht beraten Sie ja schon in diesem Bereich und tauschen sich mit Ihren Kunden regelmäßig über das Thema aus. Vermutlich lässt sich dann immer wieder feststellen, dass es immer noch einfacher ist, eine entsprechende Anlage über Ausschlusskriterien zu wählen. Es ist ja auch einfacher zu sagen: „Ich will keine Kohle“, als sich dann konkret für eine Alternative zu entscheiden. Denn da beschleicht einen dann auch schon mal ein komisches Gefühl und hierzu muss es nicht einmal nur um Atomkraft als Alternative gehen. Eine Normalität sind Geldanlagen mit ökologischen, ethischen, sozialen Aspekten aus meiner Sicht noch lange nicht geworden. Es verhält sich dabei ein bisschen wie mit dem Fliegen oder dem Autofahren. Es gibt immer einen Grund, warum man sich nicht für die nachhaltigere Variante entscheidet. Sicherlich liegt es auch daran, dass man immer ein bisschen mehr darüber nachdenken und sich näher mit den Details beschäftigen muss. Und tut man das, nährt dies leider manchmal auch mehr die Zweifel als die Überzeugung. Wir sollten uns aber trotzdem die Mühe machen und uns die Zeit nehmen, in Zukunft auch oder gerade bei Geldanlagen näher hinzusehen. Ihre Brigitte Horn Chefredakteurin horn@asscompact.de Juni 2019 3

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