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AssCompact 06/2020

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INVESTMENT | News

INVESTMENT | News Deutscher Fonds-Zweitmarkt bricht wegen Corona ein (ac) Die Corona-Krise hat sich auch auf den Zweitmarkt für geschlossene Beteiligungen massiv ausgewirkt. Im April ist die Anzahl der vermittelten Fonds laut der Fondsbörse Deutschland auf 326 und damit deutlich unter die gewohnte Marke von 500 Transaktionen gefallen. Auch die Kurse gingen deutlich zurück. Lag der Durchschnittskurs im Vorjahresdurchschnitt bei 72,2%, waren es im April 2020 60,7%. Auch der Nominalumsatz fiel mit 10,8 Mio. Euro deutlich niedriger aus als das langjährige Mittel von 17,5 Mio. Euro. Einbrüche bei Immobilienfonds Immobilienfonds bleiben derweil der dominierende Sektor. Sie standen zuletzt für 59,5% der Handelsumsätze. Der Umsatz halbierte sich allerdings nahezu auf 6,4 Mio. Euro. Der Durchschnittskurs sank ebenfalls drastisch von 116,4 auf 78,7%. Die Fondsbörse Deutschland macht hierfür vor allem Beteiligungen an Gewerbeimmobilien wie Büros, Hotels und Einkaufscenter verantwortlich. Auch andere Segmente brechen ein Das Zweitmarktvolumen von Schiffsbeteiligungen sank von 3,0 auf 2,3 Mio. Euro. Auch in diesem Segment gaben die Durchschnittskurse trotz eines deutlich niedrigeren Ausgangs - niveaus noch einmal deutlich nach. Lag der durchschnittliche Kurs im Vormonat noch bei 39,9%, waren es im April nur noch 26,9%. Auch die sonstigen Beteiligungen litten unter der Corona-Krise. Hier sank der Umsatz von 4,4 auf 2,1 Mio. Euro. „ Kommentar: Krude neue Welt Als wären die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Corona-Krise nicht schon gravierend genug, treten nun auch noch krude Verschwörungstheoretiker ins Rampenlicht, inklusiver einiger prominenter Unterstützer. Bill Gates, die Impfmafia oder gar ein reptiloider Masterplan – all das muss für die Corona-Krise herhalten. So skurril diese Theorien auch sein mögen, finden sie dennoch tausende Unterstützer, die auf den Straßen demonstrieren und den Verschwörungspriestern bei ihren Reden lauschen. Ganz anders die Finanzmärkte. Nach einem ersten Schock, der den Dax auf 8.441 Punkte in den Keller schickte, hat sich der deutsche Leitindex relativ schnell wieder auf über 10.000 bis 11.000 Punkte erholt. Dabei sind die wirtschaftlichen Folgen um ein Vielfaches höher als bei der Finanzkrise vor gut einem Jahrzehnt. Geschäftsmodelle von Unternehmen brechen teilweise oder gar komplett weg. Deutschland droht in diesem Jahr die größte Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg. Eine Kurskorrektur von rund 20% erscheint vor diesem Hintergrund als viel zu klein. Doch auch die Geldanlage befindet sich in einer kruden neuen Welt. Das hat allerdings nichts mit reptiloiden Verschwörungstheorien zu tun, sondern mit schlichter Mathematik. Die Corona-Krise verschärft die ohnehin massive Überschuldung vieler Nationen im Eiltempo. Italien ist hierfür das prominenteste Beispiel, aber längst nicht das einzige. Selbst die USA als größte Volkswirtschaft der Welt können sich bei ihrem Schuldenstand keine nennenswerte Zinserhöhung leisten. Zinsen, die diesen Namen verdient haben, wird es spätestens nach dem Corona-Schuldenturbo auf Jahre nicht geben. Sonst droht tatsächlich der ganz große Knall. Und an einem solchen hätten allenfalls Verschwörungstheoretiker ihre Freude. Und deshalb sind Zins alternativen wie Aktien mehr denn je ein wichtiger Bestandteil einer langfristigen Vermögensstrategie. Von Michael Herrmann, AssCompact “ 60 Juni 2020

ANZEIGE Pflegeimmobilien: In echte Werte investieren Der demografische Wandel stellt unsere Gesellschaft vor enorme strukturelle und wirtschaftliche Herausforderungen. Neben Fachkräften mangelt es dabei deutlich an Pflegeplätzen. Diese Lücke zwischen Angebot und Nachfrage von dringend benötigten Pflegeplätzen zu schließen, ist erklärtes Ziel der Carestone Gruppe aus Garbsen bei Hannover. Fragt man die Bundesbürger, was sie sich für ihren Ruhestand wünschen, kommt in der Regel die Antwort: die Freiheit, aktiv zu bleiben und selbstbestimmt zu leben. Wobei ein Blick auf die Demografie zeigt: Dank steigender Lebenserwartung wächst der Anteil der Über-67-Jährigen an der Gesamtbevölkerung stark. Er liegt heute bei knapp 20 Prozent und wird laut Prognose des Statistischen Bundesamts bis 2040 auf mehr als 25 Prozent ansteigen. Um den wachsenden Pflegebedarf zu decken, werden in Deutschland allein in den nächsten zehn Jahren mehr als 300.000 zusätzliche Pflegeplätze benötigt. Das erfordert jährlich den Bau von rund 400 neuen Pflegeeinrichtungen. Die Realität sieht leider anders aus! Derzeit werden nur rund 250 Einrichtungen pro Jahr fertiggestellt. Mitte der Gesellschaft Diese Lücke zwischen Angebot und Nachfrage von dringend benötigten Pflegeplätzen zu schließen, ist erklärtes Ziel der Carestone Gruppe aus Garbsen bei Hannover. Das Unternehmen ist der führende Entwickler und Anbieter von Pflegeimmobilien. „Unser Anspruch ist es, Menschen bei einem selbstbestimmten Leben im Alter zu unterstützen. Das gilt für die Bewohner unserer Einrichtungen. Hier stehen Gemeinschaft, Zuwendung, Geborgenheit und Sicherheit im Vordergrund. Das gilt aber natürlich auch für unsere privaten Investoren. Wir ermöglichen es Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, in dringend benötigte Pflegeplätze zu investieren und so zielgerichtet für ihr Alter vorzusorgen“, sagt Co-CEO Dr. Karl Reinitzhuber. Die Idee: Pflegeimmobilien von Carestone können von privaten Anlegern als Kapitalanlage erworben werben – ähnlich der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Mehr als 13.000 Pflegeapartments mit einem Gesamtvolumen von rund 2 Milliarden Euro haben die Vorreiter bereits in den Markt gebracht. „Mit der Aufteilung von Pflegeimmobilien in einzelne Einheiten haben wir vor 20 Jahren den Markt erstmals auch für private Anleger geöffnet. Seitdem vermitteln wir nachhaltige Werte nicht nur für unsere Investoren, sondern auch für die Gesellschaft“, sagt Dr. Karl Reinitzhuber, Co-CEO Carestone Gruppe Sandro Pawils, CSO Carestone Gruppe Edwin Thiemann, Co-CEO bei Carestone. Im Thema Pflege sieht er eine der ganz großen Herausforderungen – aber auch Chancen: „Da, wo unsere Immobilien entstehen, wird die lokale Infrastruktur gestärkt – es profitieren Baufirmen, Handwerker, Dienstleister, Städte und Gemeinden. Die Häuser sind immer auch Arbeitsplatz für viele Fachkräfte und Ausbildungsstätte für junge Menschen in deren Umkreis“, so Thiemann weiter. Am Nerv der Zeit Sinnvoll und zugleich ertragsorientiert investieren – für Sandro Pawils, CSO bei Carestone, trifft das Angebot seines Hauses den Nerv der Zeit: „Für den Vermögensaufbau und die Altersvorsorge bieten unsere Pflegeapartments Kapitalanlegern über bereits vorab langfristig abgeschlossene und indexierte Mietverträge eine sichere Basis.“ Weiterer Vorteil: Ein bevorzugtes Belegungsrecht ermöglicht es den Eigentümern eines Pflegeapartments im Bedarfsfall in ein Objekt des Betreibers einzuziehen. „Mit dem Erwerb eines Pflegeapartments bieten wir Anlegern eine attraktive Alternative zu Rentenversicherungen, Fonds oder Niedrigzinsprodukten“, so Pawils. Und die Produktpipeline ist gut gefüllt. In ihr befinden sich laut Reinitzhuber gegenwärtig Objekte mit einem Gesamtvolumen von 1,4 Milliarden Euro. In diesem Jahr sei geplant, rund 2.500 neue Pflegeapartments zu entwickeln und zu realisieren. So hat Carestone den Markt für Pflegeapartments nicht nur entwickelt, sondern treibt ihn auch voran. „Wir verstehen uns als Plattform für Partnerschaften, auf der wir gemeinsam mit Betreibern, Projektentwicklern, Planern, Bauunternehmen und Vertriebspartnern beständig daran arbeiten, die Schere zwischen Pflegebedarf und -angebot zu schließen. Bei 20 Baustarts allein in diesem Jahr können wir unsere Erkenntnisse dabei direkt umsetzen – zum Vorteil der Bewohner und der Investoren“, unterstreicht Reinitzhuber. Mehr Informationen: carestone.com

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