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AssCompact 06/2020

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IMMOBILIEN | News

IMMOBILIEN | News Immobilienpreise und Mieten trotz Corona stabil (ac) Der F+B-Wohn-Index Deutschland als Durchschnitt der Preis- und Mietentwicklung von Wohnimmobilien für alle Gemeinden in Deutschland ist im ersten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorquartal um 2,9% und im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,0% gestiegen. Die Wachstumsdynamik hat zu Beginn des ersten Quartals 2020 in der Gesamtschau des deutschen Wohnimmobilienmarktes deutlich an Dynamik gewonnen, wobei die Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen laut F+B erwartungsgemäß die größten Beiträge lieferten. Angebotspreise legen weiter zu Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser (EFH) und für Eigentumswohnungen (ETW) sind nach einem verhaltenen Jahr 2019 – mit einem Abstand von 3,2 bzw. 2,2 Prozentpunkten allein im ersten Quartal 2020 – wieder deutlich stärker als die Neuvertragsmieten gewachsen. Eigentumswohnungen verteuerten sich auf Quartalssicht um 2,8%, Ein- und Zwei - familienhäuser sogar um 3,8%. Auch im Vergleich zum Vorjahresquartal liegen die Eigentumswohnungen mit einem Plus von 6,1% knapp hinter den Eigenheimen (6,9%). Betrachtung der Corona-Folgen Auch den konkreten Auswirkungen der Corona-Krise ist F+B nachgegangen. In Deutschland nahm die Anzahl der neu annoncierten Mietwohnungen laut F+B von der 10. bis zur 15. KW um 38% ab. In der 16. KW stabilisierte sich die Anzahl aber wieder leicht. Die Entwicklung der Miethöhen pro Monat verlief deutlich gleichmäßiger und war von nur kleinen Ausschlägen geprägt. Im betrachteten Zeitraum waren lediglich Schwankungen von –0,2 bis +2,2 Prozentpunkten zu erkennen. Die Preise für Eigentumswohnungen schwankten zwar, am Ende lag das bundesweite Preisniveau aber 2,6 Indexpunkte höher als am Ausgangspunkt der Messung Anfang März. In Preisen ausgedrückt bedeutete dies einen leichten Anstieg von 3.700 auf ca. 3.800 Euro pro m² im Bundesdurchschnitt. Sowohl die Kaufpreise als auch die Mieten für Immobilien haben sich in Deutschland in der jüngsten Krise relativ stabil entwickelt. © Tinnakorn – stock.adobe.com Carestone verzeichnet hohe Pflegeimmobiliennachfrage (ac) Pflegeimmobilien sind derzeit gefragt. Das geht aus den aktuellen Zahlen der Carestone Group hervor. Der führende Entwickler und Realisierer von Pflegeeinrichtungen hat seit Jahresanfang Objekte mit einem Volumen von 124 Mio. Euro in den Vertrieb gebracht. Die insgesamt sieben Neubauten umfassen deutschlandweit 547 Pflegeapartments und betreute Wohnungen. Eigene Entwicklungsobjekte Bei allen sieben Objekten handelt es sich komplett um eigene Entwicklungsprojekte von Carestone. Das Unternehmen agiert dabei in allen Phasen: von der sorgfältigen Standort- und Betreibersuche über die Realisierung der Bauvorhaben gemeinsam mit seinem kompetenten Partnernetzwerk bis hin zum Verkauf der Objekte an institutionelle Investoren oder im Teileigentum an Privatanleger. Nachfrage höher als das Angebot Langfristig dürfte die Nachfrage nach Pflegeimmobilien den Markt deutlich übersteigen. Laut einer Prognose des Statistischen Bundesamtes wird der Anteil der Über-67-Jährigen bis 2040 von rund 20% auf mehr als 25% an der Gesamtbevölkerung ansteigen. Um dem damit verbundenen Pflegebedarf gerecht zu werden, müssten Carestone zufolge jährlich rund 400 neue Pflegeeinrichtungen gebaut werden. Tatsächlich entstehen jedoch kaum mehr als 250 Neubauten pro Jahr. Carestone will dazu beitragen, diese Lücke zu schließen. Die Gesellschaft will allein in diesem Jahr rund 2.500 Pflegeapartments in den Markt bringen. 68 Juni 2020

Investmentaktivität am deutschen Markt für Immobilien knickt ein BaFin hebt Immobilienquoten für Lebensversicherer auf (ac) Die BaFin hat die Höchstgrenzen im Falle passiver Überschreitungen der Immobilienquote regulierter Anleger aufgehoben. Die oberste Regulierungsbehörde für den Finanzmarkt teilte mit, dass eine vorübergehende passive Überschreitung der Immobilienquote gemäß § 3 Abs. 5 Anlageverordnung (AnlV) nicht beanstandet wird. Auf unbestimmte Zeit außer Kraft Die Anlagegrenzen sind zunächst für unbestimmte Zeit außer Kraft gesetzt. So sollen unter anderem aufsichtsrechtlich bedingte Notverkäufe zur Einhaltung der Immobilienquote vermieden werden. Ganz abgeschafft sind die Vorgaben aber nicht, denn solange die Immobilienquote überschritten ist, dürfen keine entsprechenden Neuanlagen getätigt werden. Hintergrund der Maßnahme ist, dass durch die massiven Kursverluste von Aktien der Immobilienanteil auch ohne Zukäufe in die Höhe gestiegen ist. (ac) Im April hat sich die Covid-19-Pandemie erstmals messbar in den Investmentmarktdaten für den deutschen Immobilienmarkt niedergeschlagen. Das zeigen aktuelle Zahlen von Savills. Das mit Wohn- und Gewerbeimmobilien erzielte Transaktionsvolumen belief sich demnach auf gut 2,3 Mrd. Euro. Damit war der April 2020 der umsatzschwächste Monat seit August 2012. Zum Vergleich: Das durchschnittliche monatliche Volumen der vergangenen zehn Jahre liegt mit ca. 5,1 Mrd. Euro mehr als doppelt so hoch. Vor allem kleine Deals betroffen Auffällig ist laut Savills, dass vor allem die Zahl kleiner Transaktionen rückläufig ist. So liegt die Zahl der im bisherigen Jahresverlauf abgeschlossenen Einzeltransaktionen mit einem Volumen von unter 25 Mio. Euro etwa ein Fünftel unter dem Vorjahreswert. Im Größensegment zwischen 25 Mio. Euro und 100 Mio. Euro beträgt der Rückgang ca. 10%, während die Zahl der Transaktionen ab 100 Mio. Euro rund ein Drittel über dem Vorjahreswert liegt. Zeitverzug bei großen Transaktionen Savills erklärt die unterschiedliche Entwicklung damit, dass ein Kriseneffekt bei den großvolumigen Transaktionen aufgrund der längeren Verkaufsprozesse wahrscheinlich erst mit größerem Zeitverzug zu sehen sein wird. Für die kommenden Monate könnte dies einen weiteren Rückgang des Transak - tionsvolumens bedeuten, wenngleich weiterhin Verkaufs - prozesse stattfänden und auch neu angestoßen würden. Anzeige Fahrrad-Vollkaskoversicherung Es ist Dein Rad. Wir versichern es. Der beste und preiswerteste Rundum-Schutz für Pedelecs/E-Bikes und hochwertige Fahrräder! www.ammerlaender-versicherung.de . . . einfach eine gute Wahl! seit 1923 Ammerländer Versicherung Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit VVaG Juni 2020 69

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