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AssCompact 07/2018

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Mit der Börse fürs

Mit der Börse fürs Alter vorsorgen, ohne die Kurse im Auge zu behalten. Von Experten gemanagt: InvestFlex mit StrategieDepots. Am Kapitalmarkt investieren ist gut. Noch besser: Mit der fondsgebundenen Rentenversicherung InvestFlex mit StrategieDepots die Renditechancen des Kapitalmarktes für die langfristige Altersvorsorge nutzen. Innerhalb der StrategieDepots übernehmen die Experten der Allianz die Zusammen stellung und laufende Optimierung der Fonds-Portfolios. So gewinnen Sie Zeit für sich und Ihre Kunden genießen gleichzeitig umfangreiche Services und hohe Transparenz. Darum InvestFlex mit StrategieDepots empfehlen: • Attraktive Fondsquoten sorgen für langfristige Renditechancen • Beitragsgarantie zwischen 100 %, 80 %, 60 % oder 0 % wählbar • Drei aktiv gemanagte Varianten je nach individueller Risikopräferenz verfügbar Wer jeden Tag sein Bestes gibt, kann das auch von seinen Partnern erwarten. Die Allianz für Makler. Mehr dazu bei Ihrem Maklerbetreuer oder unter allianz-fuer-makler.de/strategiedepots

EDITORIAL Irrungen und Wirrungen um Kosten und Provisionen Sehr geehrte Leserinnen und Leser, es ist noch gar nicht so lange her, dass es vonseiten einzelner Versicherer hieß, einen Provisionsdeckel sehe man nicht, er spiele in den Diskussionen etwa beim GDV keine große Rolle. Innerhalb von zwei Monaten scheint sich nun aber wieder alles dahingehend zu verdichten, dass die Vergütung in der Versicherungsvermittlung wieder zur politischen Verhandlungsmasse werden könnte. Der Widerstand insbesondere in Maklerkreisen wächst. Unabhängig von der Frage, ob es Aufgabe des Gesetzgebers ist, Vergütungsgrenzen fest - zulegen, bleibt es offen, ob Kosteneinsparungen dieser Art überhaupt beim Kunden ankommen – was ja das Ziel der Maßnahmen sein soll. Interessen - vertreter der Makler fordern deshalb auch, dass die Versicherer doch eher bei ihren Verwaltungskosten ansetzen sollten, um so die notwendigen Kosteneinsparungen zu erzielen. Wie viel Luft dort allerdings nach den bereits eingeleiteten Einsparungsmaßnahmen noch ist, dürfte von Gesellschaft zu Gesellschaft anders aussehen. Zudem gehen Kosteneinsparungen meist zulasten der Mitarbeiter, wie die Vergangenheit nicht nur einmal gezeigt hat. Um Kosten geht es auch bei Riester. Für mehr Transparenz soll der Ausweis der Effektivkosten in den noch jungen Produktinformationsblättern sorgen. Da die Berechnungsmethode nicht jeder Produktkonstellation gerecht wird und auch sonst kreativ gerechnet wird, ist eine Vergleichbarkeit aber auch nur schwer gegeben. Noch wichtiger ist jedoch die Frage, wie die Versicherer ihre Garantie erzeugen und welche Kosten damit verbunden sind. Da Riester- Produkte bedingungsgemäß eine Bruttobeitragsgarantie beinhalten müssen, wird dies beim niedrigen Zinsniveau immer teurer. Deshalb fordern immer mehr Anbieter – Versicherer und Investmentgesellschaften –, dass die Bruttobeitragsgarantie flexibilisiert, also etwa auf 80% gesenkt werden müsse. Angestrengte Gespräche laufen mit der Politik, und der GDV arbeitet an einem neuen Standard-Riester. Zu erwähnen bleibt aber auch, dass nicht alle Versicherer auf dieser Welle reiten. Es gibt Versicherer, die weiter gerne Riester- Neugeschäft schreiben, dies auch gerne mit 100% Beitragsgarantie („Der deutsche Kunde will Sicherheit“) tun und die vom Riester-Wechselgeschäft profitieren. Vermutlich zeigen aber schon die Reform der bAV und das Modell der Ziel rente im Sozialpartnermodell, wo die Reise hingeht. Mit Hoffen und Bangen werden also die nächsten Verkündungen aus Berlin erwartet: Provisionsdeckel, LVRG 2, ZZR, die Verordnungen für Finanzanlagenund Versicherungsvermittler sowie Riester werden die Branche in der nächsten Zeit bewegen – vorausgesetzt natürlich, die Bundesregierung bleibt bestehen und ist zudem auch weiter arbeitsfähig. Ihre Brigitte Horn Chefredakteurin horn@asscompact.de Juli 2018 3