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AssCompact 07/2020

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INVESTMENT | News

INVESTMENT | News Nachhaltige Geldanlage boomt bei Privatanlegern (ac) Deutschlands Privatanleger haben ihre Investments in nachhaltige Geldanlagen 2019 von 9,4 auf 18,3 Mrd. Euro gesteigert und damit zu knapp einem Fünftel zum Gesamtwachstum nachhaltiger Geldanlagen beigetragen. Stand Ende 2019 wurden insgesamt 269,3 Mrd. Euro in Anlageprodukte investiert, die Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien explizit in den Anlagebedingungen festschreiben. Das sind 23% mehr als im Vorjahr. Berücksichtigt man auch Kapitalanlagen, für die Nachhaltigkeitskriterien auf Unternehmensebene verankert sind, ergibt sich dem FNG zufolge per Ende 2019 eine Gesamtsumme von rund 1,64 Bio. Euro für die verantwortlichen Investments in Deutschland. Plus von 96% innerhalb eines Jahres Rund 8,9 Mrd. Euro von privaten Investoren flossen 2019 , in nachhaltige Fonds und Mandate. Das entspricht einem Wachstum von 96%. Bei Fonds und Mandaten schafften die nachhaltigen Produkte zudem erstmals den Sprung über die 5%-Marke und erzielten einen Marktanteil von 5,4%. Insgesamt hielten Privatanleger rund 11% der nachhaltigen Fonds und Mandate in Deutschland. 89% der Gesamtsumme entfielen Ende 2019 aber noch immer auf institutionelle Investoren. Berichterstattung zeigt Wirkung Ursächlich für das deutlich gestiegene Interesse privater Anleger ist nach Einschätzung des FNG insbesondere die deutlich intensivierte Berichterstattung über nachhaltige Geldanlagen im Zuge der verschiedenen europäischen Maßnahmen zur Förderung dieser Anlageform und die damit gestiegene Bekanntheit entsprechender Anlagen. Zudem tragen Fridays for Future, die Diskussionen über den Kohleausstieg, die CO 2 - Steuer und weitere Initiativen zu einem gesteigerten gesellschaftlichen Klima- und Umweltbewusstsein bei. Auch für die Zukunft ist das FNG zuversichtlich. Für die kommenden Jahre erwarten die Experten einen weiteren Schub für die nachhaltige Geldanlage privater Anleger. Dazu dürfte auch die Regulatorik beitragen, da Berater zukünftig nach dem Interesse an einer nachhaltigen Geldanlage fragen müssen. Die Summen nachhaltiger Geldanlagen in Deutschland sind auch im vergangenen Kalenderjahr wieder in die Höhe gesprossen. © diamant24 – stock.adobe.com Janus Henderson erwartet Einbruch der Dividenden (ac) Die Corona-Krise erreicht auch die Aktionäre. Neben Kursverlusten im März droht Aktionären in diesem Jahr auch der Ausfall von Dividenden. Das zeigt der aktuelle Janus Henderson Global Dividend Index. Im ersten Quartal 2020 markierte der Dividendenindex zwar einen neuen Höchststand. So blieben die Dividenden im ersten Quartal von der Corona-Krise fast unberührt und kletterten um 3,6% auf 275,4 Mrd. Dollar (~254,5 Mrd. Euro). Nie zuvor fiel der Wert in einem ersten Quartal eines Kalenderjahres höher aus. Minus von bis zu 35% Im Vordergrund der aktuellen Ausgabe des Janus Henderson Global Dividend Index stehen aber die erwarteten Auswirkungen der Covid-19-Krise auf die Dividendenentwicklung im weiteren Jahresverlauf. Und diese sieht deutlich düsterer aus. Für das weitere Jahr erwartet Janus Henderson selbst im besten Fall einen Rückgang der weltweiten Ausschüttungen um 15%. Im schlechtesten Fall droht sogar ein Einbruch um 35% auf nur noch 933 Mrd. Dollar. Europa am stärksten betroffen Europa wird dabei nach Ansicht der Experten aller Voraussicht nach am stärksten betroffen sein, vor allem beim Hauptdividendenzahler Frankreich dürften deutliche Kürzungen anstehen. Der Dividendenrückgang in Deutschland sollte laut Janus Henderson weniger stark ausfallen. Eine klare Dividendenprognose ist den Experten zufolge aber angesichts der großen Unsicherheit kaum sinnvoll. Daher nimmt Janus Henderson seine Schätzung für das Jahr 2020 zurück und nutzt statt einer konkreten neuen Prognose die Spannweite eines Rückgangs zwischen 15 und 35%. 62 Juli 2020

Schroders stellt liquiden Private-Equity-Fonds vor (ac) Schroders hat die Auflegung eines liquiden Private-Equity- Fonds bekannt gegeben. Der Schroder GAIA II Specialist Private Equity soll einem potenziell größeren Kreis von Kunden mehr Flexibilität bei der Kapitalanlage ermöglichen und den Zugang zur Anlageklasse Private Equity erleichtern. Die Strategie wird von Schroder Adveq, dem auf Private Equity spezialisierten Team von Schroders, gemanagt. Anteile an dem Fonds können einmal im Monat gezeichnet und vierteljährlich zurückgegeben werden. Die Mindestanlagesumme für eine Beteiligung am Schroder GAIA II Specialist Private Equity beträgt 50.000 Dollar. Kleine bis mittelgroße Unternehmen im Fokus Den Schwerpunkt bei der Geldanlage bilden kleinere bis mittelgroße Buy-outs in Europa und den USA, wobei der Wert der betreffenden Unternehmen in der Regel unter 250 Mio. Dollar liegt. Unternehmen dieser Größenordnung sind laut Schroders in der Regel nicht börsennotiert und deshalb auch nicht in den Portfolios der meisten Anleger enthalten. Das Portfoliomanagement investiert zudem in asiatische Firmen, die von langfristigen Trends profitieren dürften. Solche Trends sind etwa die zunehmende Binnennachfrage und die rasch wachsende Mittelschicht in China und in Indien. Ninety One nennt Fonds um (ac) Nachdem Ninety One im März aus der Investec-Gruppe losgelöst wurde und den Gang an die Börse wagte, hat die Gesellschaft nun ihre Luxemburger Fondspalette umbenannt, um die neue Marke nach der Börsennotierung widerzuspiegeln. Die Anteilseigner des in Luxemburg angesiedelten Investec Global Strategy Fund genehmigten die Namensänderung in Ninety One Global Strategy Fund. Das führt aber nicht zu einer Änderung der Fondsnamen, der Anlageziele oder des Managements der 45 OGAW-Teilfonds der Fondspalette. Anzeige Juli 2020 63

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