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AssCompact 08/2018

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FINANZEN | News Axel

FINANZEN | News Axel Springer beteiligt sich an kapilendo Kosten des Ruhestands werden unterschätzt (ac) Zwischen den Erwartungen und der finanziellen Realität des Lebens im Ruhestand klafft eine erhebliche Lücke. Diese allgemeine Theorie wird durch die Schroders Global Investor Study 2018 bestätigt. Weltweit gehen demnach noch nicht im Ruhestand befindliche Befragte davon aus, dass sie durchschnittlich gut ein Drittel ihrer Ruhestandsbezüge für die Lebenshaltung ausgeben werden. Tatsächlich aber müssen Ruheständler dafür fast die Hälfte ihrer Einkünfte aufwenden. Deutschland ebenfalls betroffen Deutsche Befragte erwarten, dass sie für die Lebenshaltung 38% ihrer Ruhestandsbezüge einsetzen müssen. In der Realität sind es aber 47%. Vor allem Personen ab 55 Jahren könnten eine böse Überraschung erleben. Sie gehen weltweit davon aus, dass sie durchschnittlich 74% ihres aktuellen Gehalts benötigen werden, um im Ruhestand komfortabel zu leben. Bezogen auf Personen in Deutschland fällt diese Zahl mit 67% ihres aktuellen Gehalts etwas geringer aus. Tatsächlich erhalten Ruheständler weltweit aber nur 61%, in Deutschland 65%. Auch Ruheständler sparen noch Gleichzeitig ergab die Studie, dass Ruheständler weltweit weiter erhebliche Beträge, 19% ihrer gesamten Altersersparnisse, für die Geldanlage nutzen. In Deutschland legen Ruheständler 16% ihrer Altersersparnisse an. Diese relativ hohen Werte deuten Schroders zufolge darauf hin, dass sich die Ruheständler der Rolle bewusst sind, die Anlagen bei der Vermehrung des Renteneinkommens spielen. Auch in Deutschland müssen Ruheständler für die Lebenshaltung mehr Geld einplanen als weitläufig angenommen. © Photographee.eu – Fotolia.com (ac) Das FinTech-Start-up kapilendo hat eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen. Neuer Teilhaber ist dadurch die Investor Axel Springer Media for Equity GmbH. Gemeinsam mit dem bestehenden Gesellschafter, dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin, investiert die Gesellschaft rund 6 Mio. Euro in das FinTech aus Berlin. Der Online-Kreditmarktplatz will das Geld nutzen, um sich weiterhin auf ein dynamisches Wachstum in Deutschland zu konzentrieren und das Produktangebot durch den Einsatz neuer Technologien auszubauen. Vertrauen in Online-Banking nimmt zu (ac) Online-Banking wird in Deutschland immer beliebter: Jeder zweite Bundesbürger nutzt mittlerweile Online- Banking. In der Altersgruppe der 18- bis 49-Jährigen sind es sogar rund 70%. Doch selbst unter den Bankkunden zwischen 50 und 59 Jahren wickeln mittlerweile 47% ihre Finanzangelegenheiten online ab. Nur bei Menschen über 60 nutzen lediglich 23% Online-Banking. Sinkende Sicherheitsbedenken Auch die Wahrnehmung der Sicherheit des Online-Bankings ist eine Altersfrage. Von den Befragten unter 50 Jahren sind über 60% von der Sicherheit überzeugt. Bei den Befragten über 60 Jahre sind es nur 28%. Im Durchschnitt hält rund die Hälfte Online-Banking für „sicher“. Die Zahl derjenigen, die digitale Bankgeschäfte als „gar nicht sicher“ einschätzt, bleibt mit 15% auf niedrigem Niveau. Rund ein Viertel der Online-Bankkunden verwendet mittlerweile auch Mobile Banking per Smartphone oder Tablet. Insgesamt entspricht das somit jedem achten Deutschen. Fast drei Viertel der Online-Banking-Kunden loggen sich für Bankgeschäfte lieber zu Hause ein als unterwegs per Handy oder Tablet. 78 August 2018

Bundesbürger fürchten sich vermehrt vor der Rente (ac) Sieben von zehn Deutschen fordern mehr Geld für Menschen im Ruhestand. Damit sind höhere Renten in den Augen der Deutschen die mit Abstand wichtigste staatliche Aufgabe. Eine bessere Gesundheitsversorgung sowie bessere Schulen und Ausbildungsmöglichkeiten fordert hingegen nur jeder zweite Bundesbürger. Zu diesem Ergebnis kommt der vierte AXA Deutschland Report. Babyboomer besonders skeptisch Besonders stark fällt das Plädoyer für höhere Ruhestandseinkommen bei den 55- bis 64-Jährigen aus. Die Babyboomer stimmen zu mehr als 80% der Forderung nach mehr Rente zu. Ihr Rentenfrust ist zudem besonders groß. Sechs von zehn Personen dieser Altersgruppe erwarten im Ruhestand eine schlechtere Lebensqualität, fast niemand eine Verbesserung (2%). Beinahe zwei Dritteln unter ihnen macht Altersvorsorge heute mehr Angst als früher. Mehr als drei Viertel haben zudem bei der Altersvorsorge das Vertrauen in die Politik verloren. Vorfreude wird zur Ausnahme Die Freude auf den Ruhestand sinkt aber auch quer durch alle Alters- und Einkommensschichten. Bei nur einem Drittel der Berufstätigen überwiegt noch Freude beim Gedanken an den Ruhestand. Bei gut der Hälfte dominieren dagegen Sorgen. Der überwiegenden Mehrheit macht das Thema Altersvorsorge heute mehr Angst als früher. Als größte Sorge sehen 39% die Gefahr zu verarmen. Vor zwei Jahren waren es erst 32%. Nur die Sorge vor Erkrankungen ist damit im Hinblick auf den Ruhestand noch größer (60%). Nur jeder zehnte Rentner blüht auf Im Vergleich zu den Vorjahren hat 2018 auch die Unzufriedenheit der Rentner und Pensionäre mit ihrer Lage zugenommen. Nur noch jeder Zehnte berichtet von einer verbesserten Lebensqualität im Vergleich zum Berufsleben. Vor zwei Jahren gaben das noch mehr als doppelt so viele an. Bei der gleichen Umfrage im Jahr 2016 war es sogar fast jeder vierte Rentner. Immobilienfinanzierung: Stimmungsindex rutscht immer weiter ins Minus (ac) Der Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) von JLL und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hat im zweiten Quartal 2018 erneut nachgegeben. Vor allem die Einschätzung der aktuellen Finanzierungssituation hat sich deutlich verschlechtert. Ein Teilindex ist sogar auf ein Rekordtief gefallen. Mit minus 8,2 Punkten verzeichnet das Stimmungsbarometer einen Rückgang um 0,4 Punkte. Grund ist die zunehmend schlechtere Finanzierungssituation. Die Befragten schätzen sie im Vergleich zum Vorquartal um 9,5 Punkte schlechter ein. Mit 0,6 Punkten liegt der Teilindex nur noch knapp über null. Gewerbliche Finanzierungen Gegen den Trend zugelegt haben Erwartungen für gewerbliche Immobilienfinanzierungen . Trotz eines Plus von 8,7 Punkten liegen sie mit minus 16,9 Punkten aber nach wie vor deutlich im negativen Bereich. Kaum Änderungen im Vergleich zum Vorquartal gab es bei den Einschätzungen der Immobilienfinanzierungsmärkte für die Nutzungsarten Büro und Wohnen: Die entsprechenden Teilindikatoren gehen leicht zurück auf jeweils minus 2,7 Punkte. Gemischte Stimmung auf den Refinanzierungsmärkten Auffällig sind die rückläufigen Einschätzungen in den vergangenen sechs Monaten bei Schuldverschreibungen, Mortgage Backed Securities und Immobilienaktien. Für die kommenden sechs Monate werden die Refinanzierungsinstrumente eher kritisch betrachtet und liegen in ihrer Bewertung deutlich hinter der aktuellen Refinanzierungslage zurück. Leicht optimistische Tendenzen sind bei Pfandbriefen und Immobilienaktien zu erkennen. Die Stimmung unter den deutschen Immobilienfinanzierern ist im zweiten Quartal weiter gesunken. Schuld ist vor allem die aktuelle Finanzierungssituation. © JeanLuc – Fotolia.com August 2018 79