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AssCompact 08/2019

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MANAGEMENT & VERTRIEB © AGcuesta – stock.adobe.com Persönliche Entwicklung und Moti vation: Pilot oder Passagier? Karsten Brocke hat sich seine Vision erfüllt. Er ist selbst Pilot geworden und weiß, wie ein Mensch aus Träumen Realität entstehen lässt. Gerne zieht er in seiner Arbeit deshalb Analogien zur Fliegerei: vom Start über den Flug – auch bei Turbulenzen – bis hin zur glücklichen Landung. Sein Credo: „Starten kannst du – landen musst du“. Aufgrund der Möglichkeit der Bewusstmachung folgt der Mensch – anders als das Tier – im Allgemeinen nicht allein dem instinktiven Lebensdrang, sondern kann sich dazu variabel verhalten, kann selbst gesetzte Ziele anstreben und hat Steuerungsmöglichkeiten in seinem Leben. Die Frage ist: Ist das, was der Mensch verändern möchte, nur in seinem Interessensbereich oder auch in seinem Einfluss - bereich? Denn nur was ein Mensch wirklich selbst beeinflussen kann, kann er auch ändern. Die Masse der Menschen redet aber meist nur von ihrem Interessensbereich, und deshalb sind Veränderungen meist ein Hirngespinst, das nie die Welt erblicken wird. Der Schlüssel, um Pilot (im Sinne der Von Karsten Brocke Der Kaufanreger ® und Dozent wird als Referent beim DKM-Kongress Vertrieb, der bereits zum achten Mal inhaltlich von der Buhr & Team Akademie für Führung und Vertrieb AG gestaltet wird, zu hören sein. Der Kongress findet am 24.10.2019 in Halle 3 Raum 11 statt. eigenen Steuerung) in seinem Leben zu werden, ist die Erkenntnis, dass es nicht um die Gedanken geht, sondern darum, wie der Mensch mit sich den ganzen lieben langen Tag redet. So wirkt Ihre Gehirnsprache Menschen reden den ganzen Tag mit sich. Diese Sprache heißt Gehirnsprache. Wenn Sie ein Buch lesen, dann ist meist Ihr Mund zu und dennoch können Sie ja lesen. Sie lesen laut in Ihrem Kopf. Und genau das, was Sie da den lieben langen Tag zu sich sagen, ist das, was Sie verursachen. Entweder reden Sie gut mit sich oder eben nicht, und so verläuft dann auch Ihr Leben. Sie leben also das Leben, das Sie mit sich bereden. Letztlich sind Sie demnach immer der Pilot. Menschen treffen Lebensentscheidungen (und nicht nur diese) antizipatorisch. Das bedeutet, Menschen antizipieren die Zukunft in die Gegenwart, und dies löst einen Drang aus, etwas zu tun oder etwas zu unterlassen. 102 August 2019

Das Gefühl, das bei dieser Antizipation entsteht, entscheidet dann. Jetzt entsteht die Frage „Ist es mir das wert?“ im Gehirn eines Menschen. Im limbischen System „kämpfen“ der Nukleus Accumbens und die Amygdala darum, wer gewinnt: positive Hormone und Neurotransmitter oder eben negative stressige Hormone und Neurotransmitter. Das Gehirn stellt sich immer die Frage nach dem Wert einer Sache. Denn das Einzige, was Menschen „kaufen“, ist der Wert einer Sache. Das menschliche Gehirn verbraucht immerhin 20% der Energie des ganzen Körpers, es muss sich diese Frage stellen. Meist wird uns Menschen dies überhaupt nicht bewusst. Deshalb lernt unser Gehirn durch Wiederholung das Beherrschen. Denn wenn ein Mensch etwas beherrscht, verbraucht unser Gehirn viel weniger Energie, als wenn es bewusst arbeiten muss. Ist es das wert? Will ich mir das leisten? Wenn ich also bewusst Pilot in meinem Leben werden will, dann muss ich mir die Frage nach dem Wert einer Sache stellen und sie positiv beantworten. Denn wenn sie es mir wert ist, dann stellt sich sogleich die nächste Frage: Kann und will ich mir das leisten? Wenn Sie auch diese Frage positiv beantworten, kommen Sie ins Handeln. Nun wird der Mensch selbst aktiv und verändert bewusst seinen eigenen Lebenslauf. Er fügt eine neue Geschichte in sein eigenes Leben ein. Entscheidungen besser bewusst treffen So war das auch bei mir. Ich habe im Juni 2017 die Entscheidung getroffen, meinen Flugschein zu machen. Es war ein lebenslanger Traum, eine Vision in meinem ganzen Leben. Diese Vision wurde nun wahr und am 01.02.2018 hatte ich den Pilotenschein in der Tasche. Sechs Monate hartes Training, 117 Landungen bis zu meinem ersten Alleinflug, 1.018 Theoriefragen richtig beantwortet, puh. War es mir das wert? Ja. Wollte ich es mir leisten? Ja. Nun bin ich Pilot und fliege regelmäßig über unser schönes Land. Karsten Brocke hat sich seinen Traum vom Pilotenschein erfüllt und geht nun in seinen Vorträgen unter anderem der Frage „Pilot oder Passagier?“ nach. Pilot werden: Diese Fragen müssen beantwortet werden W Pilot im Leben werden: Weshalb muss ich mich dieser Herausforderung stellen? W Welche geistigen Einstellungsmuster und Vorbereitungen sind zu treffen, um Visionen wahr werden zu lassen? W Ängste und Bedenken sind normal, wie kann ich sie besiegen? W Welche Fragen muss sich jeder Mensch stellen, bevor er abheben will? W Wie schaffe ich es, in turbulenten Momenten und Zeiten nicht die Orientierung zu verlieren? W Was ist Erfolg wirklich und wie motiviert er intrinsisch Menschen nachhaltig? W Wie kommt man weg vom Gedanken eines Misserfolgsvermeiders und wird zu einem Erfolgsbringer? W Glaubenssätze sind auch nur Sätze: Welche gilt es zu aktivieren, welche zu ignorieren? W Welche Einstellungs- und Denkmuster sind letztlich entscheidend, um PIC, also ein „pilot in command“, im Leben zu werden? W Wie wird aus einer Vision eine Mission und dann eine Aktion? Wie Sie nun selbst schon bemerken, geht es um das Bewusstwerden, es geht um die Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen, und es geht darum, sie auch tatsächlich zu treffen. Ich hätte mich genauso entscheiden können, den immensen Aufwand neben meiner beruflichen Tätigkeit nicht stemmen zu wollen. Dann wäre ich heute nicht Pilot und würde weiter träumen. In meinen Vorträgen spreche ich deshalb von der Frage nach „Pilot oder Passagier“. Und es geht genau darum, dass Sie selbst erkennen, ob Sie Pilot werden wollen und Entscheidungen treffen, die Sie betreffen, oder ob Sie es unterlassen. Sie entscheiden letztlich immer, so oder so. Meine Worte sind dabei ein Angriff auf eingefahrene Denkmuster, sie unterlaufen die verstandesmäßige Zensur und sollen schließlich im Gefühlszentrum landen. Dabei teile ich gerne meine eigenen Erfahrungen der Pilotenausbildung zu Selbstvertrauen, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten sowie Stärken und damit auch dem „Sich-selbstbewusst-Sein“ mit den Zuhörern. W August 2019 103

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