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AssCompact 08/2019

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IMMOBILIEN | News Neues

IMMOBILIEN | News Neues Immobiliennetzwerk für Europa gegründet Immobilienverrentung wird weiter kaum genutzt (ac) Nahezu jeder zweite Rentner in Deutschland (47,8%) hat schon einmal von der Möglichkeit der sogenannten Immobilienverrentung gehört. Doch nur knapp ein Drittel (31,1%) hat eine konkrete Vorstellung davon, wie das Prinzip funktioniert, die eigene Immobilie zu verkaufen und durch ein Nießbraucharecht weiter darin zu leben. Dies geht aus einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Immobilienverrentung DEGIV in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Marktforschungsinstitut Consumerfieldwork GmbH hervor. Neue Baufinanzierung von on-geo und 1822direkt (ac) Die on-geo GmbH und 1822direkt haben gemeinsam das digitale Konzept „1822direkt-ImmoMaster“ für die Baufinanzierungsberatung entwickelt. Das Angebot soll die Prozesse von Immobiliendarlehen für Kunden und Berater vereinfachen. Es ebnet den Weg zu einer voll digitalen Baufinanzierung. Kunden geben die Daten zu ihrem Finanzierungsobjekt und ihrer persönlichen Situation online ein. Anschließend erhalten sie Infografiken zu Finanzierungsstruktur und Haushaltsrechnung, aus der sich die Höhe der möglichen Kreditrate ergibt. Frühzeitige Preiseinschätzung Als weiteres Ergebnis erhalten Kunden eine erste indikative Marktpreiseinschätzung zu ihrem Immobilienvorhaben und können so eine erste Überprüfung des Kaufpreises vornehmen. Basis der Immobilienbewertung ist die Datenbank von on-geo, die über 80% der deutschen Kreditinstitute bei der Immobilienfinanzierung nutzen. Alle Angaben und Grafiken werden anschließend in einer Auswertung für die Kunden aufbereitet und zum Download bereitgestellt. Somit erhalten die Interessenten wichtige Informationen auf einen Blick, mit denen sie sich auf das Beratungsgespräch vorbereiten können. Der 1822direkt-ImmoMaster ebnet den Weg zur voll digitalen Baufinanzierung. © vegefox.com – stock.adobe.com (ac) Unter dem Namen „OPPENFIELD – The European Real Estate Network“ haben ehemalige Geschäftsführer bzw. Regionalverantwortliche der früheren Oppenheim Immobilien KAG eine neue europaweite Immobilienplattform gegründet. Bei den Gründungsmitgliedern handelt es sich um Peter Le Loux, Hugo van Woerden (DutchRE BV, Amsterdam), Richard Kolb (Kolb Consulting Ltd, London & PRIME Management, Düsseldorf), Javier Clave (JFC Real Estate Advisors, Madrid), Jan Vrancken (Global Portfolio Management nv, Brüssel) und Manfred Wiltschnigg (GalCap Europe, Wien). Die am Netzwerk beteiligten Personen arbeiten seit vielen Jahren länderübergreifend zusammen. Mit „OPPEN- FIELD“ soll diese langjährige Kooperation zwischen den Mitgliedsunternehmen aus den Bereichen RE Investment, RE Advisory und RE Services institutionalisiert und auf ein neues Qualitätslevel gehoben werden. OPPENFIELD bietet eine strategische Immobilienberatung, die institutionellen Anlegern bei Entscheidungen bezüglich der Allokation ihrer Fonds helfen soll . Daneben umfasst das Portfolio des Netzwerks lokales Asset- und Property-Management sowie die Projekt- und Produktentwicklung. Deutsche Bausparkassen lösen ihre Rücklagen auf (ac) Die im Fonds für Bauspartechnische Absicherung (FbtA) befindlichen Mittel sind erneut gesunken. Laut einer Untersuchung von Kreditvergleich.net sind die Töpfe mittlerweile fast leer. Bei den insgesamt 13 analysierten Bausparkassen ist das Volumen der Fonds von mehr als 1,9 Mrd. Euro im Jahr 2014 auf zuletzt nur noch 374,5 Mio. Euro gesunken. Das entspricht einem Minus von über 80%. Bei acht der 13 untersuchten Bausparkassen sei der Notfallfonds mittlerweile sogar komplett aufgebraucht. 2018 seien somit nur noch geringe Beträge in Höhe von 82,5 Mio. Euro durch diese Bausparkassen entnommen worden. Das Volumen aller Fbta-Fonds betrug im Jahr 2018 insgesamt rund 0,55 Mrd. Euro. 66 August 2019

Immobilienquote der deutschen Versicherer erreicht neuen Höchststand Immer mehr Ältere sind durch Wohnkosten überbelastet (ac) Die steigenden Wohnkosten in Deutschland werden vor allem für ältere Menschen ab 65 Jahren immer mehr zur Belastung. Zu diesen Kernergebnissen kommt eine gemeinsame Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA). Die Analyse basiert auf Daten des Soziooekonomischen Panels (SOEP) und des Deutschen Alterssurvey. Laut Studie gaben Mieterhaushalte mit einer Referenzperson ab 65 Jahren im Jahr 2016 durchschnittlich 34% ihres Einkommens fürs Wohnen aus, das heißt für Miete und Nebenkosten. Dagegen mussten Eigentümerhaushalte lediglich 15% ihres Einkommens für die laufenden Wohnkosten ausgeben, also für Zins- und Tilgungszahlungen von Immobilienkrediten sowie Nebenkosten. Seit 1996 haben die Wohnkosten für Mieter ab 65 Jahren deutlicher zugelegt (+101%) als für Eigentümer (+77%). Überbelastung bei 38% der älteren Mieterhaushalte Von einer hohen Belastung ist die Rede, wenn für die Wohnkosten eines Haushalts 30% und mehr seines Nettoeinkommens anfallen. Dies lag der Studie zufolge im Jahr 2016 bei zwei Dritteln der Mieterhaushalte mit einer Referenzperson ab 65 Jahren vor. Bei 38% der Mieterhaushalte liegt sogar eine Überbelastung durch die Wohnkosten vor, da sie 40% und mehr des Haushaltseinkommens für Miete und Nebenkosten aufbringen müssen. Im Jahr 1996 zeigte sich noch ein anderes Bild: 38% der Mieterhaushalte waren von einer hohen Belastung und 22% von einer Überbelastung betroffen. (ac) Bei den deutschen Versicherern liegt die durchschnittliche Quote in Immobilienanlagen mit 10,3% erstmals im zweistelligen Bereich und erreicht damit einen historischen Höchststand. Dies geht aus dem Trendbarometer Assekuranz 2019 der Beratungsfirma EY Real Estate hervor. Für die zwölfte Auflage der Erhebung wurden führende Unternehmen der Assekuranz befragt. Dieser Höchststand spiegle die herausgehobene Rolle wider, die Immobilienanlagen in Zeiten eines risikolosen Zinses nahe null eingenommen hätten, unterstreicht Dietmar Fischer, Partner bei EY Real Estate und Autor der Studie. Der Wertsteigerungsanteil spiele für die Assekuranz und deren Geschäftsmodelle eine nachgelagerte Rolle. Entscheidend sei die Cashflow-Rendite, mit der Versicherer ihre Garantiezinsversprechen auch im anhaltenden Niedrigzinsumfeld halten könnten. Wie die Umfrage weiter zeigt, wollen 70% der befragten Versicherungsgesellschaften ihre Immobilienbestände weiter erhöhen. Darüber hinaus setzen die deutschen Versicherungsunternehmen zunehmend auch auf risikoreichere Immobilieninvestments. Offene Spezialfonds favorisiert Knapp zwei Drittel des Immobilienbestandes werden direkt gehalten. Für indirekte Bestände fällt die Renditeerwartung mit rund 5,0% allerdings höher aus als die für direkte Bestände mit rund 4,5%. Erstmals sind offene Immobilienspezialfonds die beliebteste Anlageform. Sie erhalten von mehr als 70% der Befragten den Vorzug noch vor fremdgenutztem Direktbestand. Auch geschlossene Immobilienfonds (60%) und alternative Immobilieninvestments (52%) legen an Bedeutung zu. Büroimmobilien bleiben am beliebtesten Traditionell legen die Versicherer ihr Hauptaugenmerk auf Büroimmobilien. Das ist auch in der aktuellen Ausgabe des Trendbarometers der Fall. Hohen Preisen zum Trotz bleiben aber auch Wohnimmobilien für drei Viertel der Umfrageteilnehmer attraktive Investments. Während die Nachfrage nach Einzelhandelsobjekten stark nachlässt, steigt zudem auch das Interesse an Logistikimmobilien. Immobilien gewinnen in der Kapitalanlage der Versicherer zunehmend an Gewicht. © alisluch – stock.adobe.com August 2019 67

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