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AssCompact 09/2018

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ASSEKURANZ | News

ASSEKURANZ | News Münchener Verein und Novitas BKK kooperieren (ac) Die Münchener Verein Krankenversicherung a.G. und die Betriebskrankenkasse Novitas BKK gehen gemeinsame Wege. Unter dem Motto „Zwei Partner. Ein Ziel. Ihre Gesundheit“ ist die Kooperation mit Wirkung zum 01.07.2018 in Kraft getreten. Die Versicherten der Novitas BKK können ihren bestehenden GKV-Schutz individuell mit privaten Krankenzusatzversicherungen des Münchener Verein ergänzen. Bei den Versicherungsprodukten des Münchener Verein, die die Novitas BKK ihren Mitgliedern empfiehlt, stehen insbesondere die Deutsche ZahnVersicherung, die Deutsche AmbulantVersicherung und die Deutsche PrivatPflege im Vordergrund. Angeboten werden auch die Krankentagegeldversicherung des Münchener Verein, die stationäre Krankenhaus-Zusatzversicherung sowie die Auslandsreisekrankenversicherung. Die Versicherten der Novitas BKK erhalten bei Abschlüssen einen an die Mitgliedschaft der Krankenkasse gebundenen Rabatt. VPV bietet Hausbesitzern Wohngebäude-Hausrat-Kombiprodukt (ac) Die VPV Versicherungen bieten ihren Kunden mit dem Eigenheim-Schutz die Möglichkeit, ihr Haus und alle darin befindlichen Gegenstände in einem Vertrag abzusichern. Die Kombination aus Wohngebäude- und Hausratversicherung richtet sich an private Hausbesitzer, die selbst in ihrem Einfamilienhaus wohnen. Die Beitragshöhe hängt von der Wohnfläche des Hauses ab. Für die Wiederherstellung des Gebäudes gibt es keine Höchstentschädigungsgrenze, für den Hausrat beträgt sie pauschal 150.000 Euro. Darüber hinaus kann der Versicherungsschutz um eine Glas- und Photovoltaik- sowie eine Haftpflicht- und Unfallversicherung ergänzt werden. Es gibt keinen Zuschlag bei Ratenzahlungen und mit Vertragsunterzeichnung sind über die Konditionsdifferenzdeckung Leistungslücken zum Vertrag des Vorversicherers bis zum Versicherungsbeginn geschlossen. Die VPV-Kombiversicherung richtet sich an private Hausbesitzer, die selbst in ihrem Einfamilienhaus wohnen. © leszekglasner – Fotolia.com SIGNAL IDUNA Gruppe mit eigenem Sozialpartnermodell (ac) Die SIGNAL IDUNA bietet den Tarifparteien in den Schwerpunktbranchen Handwerk, Handel und Gewerbe eine individuelle Lösung für das Sozialpartnermodell in der bAV an. Sie fokussiert sich dabei auf eine Gesamtlösung aus marktfähigen Produkten, digitalisierten Services für die Beratung und Verwaltung sowie Angeboten zur Mitarbeiterinformation und Kundenbetreuung in den Betrieben. Das Unternehmen begleitet die Tarifvertragspartner bei der Entwicklung und Einführung des Sozialpartnermodells und unterstützt sie bei allen Aufgaben, die mit der Umsetzung verbunden sind. Entscheidung für Direktversicherung Für jede Branche soll ein eigenes Sozialpartnermodell entwickelt werden, das den Vorstellungen und Wünschen der Sozialpartner entspricht. Die SIGNAL IDUNA hat sich für den Durchführungsweg Direktversicherung entschieden, da sich dieser Durchführungsweg bewährt habe und es hier in Bezug auf die Kapitalanlage keine signifikanten Einschränkungen gebe. Die Expertise für die Kapitalanlagestrategie des Sozialpartnermodells liefern drei Unternehmen aus der SIGNAL IDUNA Gruppe: die Privatbank Donner & Reuschel, die SIGNAL IDUNA Asset Management Gesellschaft und HANSAINVEST. 26 September 2018

Mehr Akzeptanz für die Verrentung in der Altersvorsorge (ac) Die Lebensversicherung bietet dem Versicherten im Ruhestand ein lebenslanges Einkommen. Zumindest wenn sich der Kunde für die Verrentung entscheidet. Diese ist bei den Deutschen aber eher unbeliebt, auch wenn es für die Versicherten sinnvoll wäre. Dr. Jochen Ruß vom Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften (ifa) und Stefan Schelling von der Uni Ulm haben deshalb untersucht, welche Aspekte hier hineinspielen und welche Maßnahmen die Akzeptanz der Verrentung fördern könnten. Insbesondere drei Einflussgrößen stellt die Studie „Bedarfsgerecht, aber unbeliebt – Nutzen und Akzeptanz der lebenslangen Rente“ dazu fest. Drei Einflussfaktoren: Produktgestaltung, Anreize und Aufklärung Als Erstes nennen die Autoren eine geeignete Produktgestaltung. Nach Einschätzung der Studien - autoren gibt es bereits zahlreiche kapitalgedeckte Rentenversicherungen, welche die zentralen Eigenschaften „Sicherung des Lebensstandards“ und „Vermeidung von Altersarmut durch lebenslanges Einkommen“ bewahren und gleichzeitig durch zusätzliche Produkteigenschaften für einen größeren Kreis an Menschen attraktiv sein können. Als interessante Ansätze führt die Studie hier die Todesfallleistung in der Rentenphase, höhere Rente für Menschen mit unterdurchschnittlicher Lebenserwartung, mehr Flexibilität nach Rentenbeginn und die Beimischung von chancenreicherer Kapitalanlage in der Rentenphase an. Zweitens könnten auch ökonomische Anreize, etwa Steuervorteile im Falle der Verrentung, und andere Anreize wie ein Opting-out dazu beitragen, das Verhalten positiv zu beeinflussen. Bei beiden Punkten sehen die Autoren bereits viele Maßnahmen umgesetzt. Erhebliches Potenzial sehen sie aber bei einem dritten Punkt: So sollte die aktive Aufklärung über die realistische Lebenserwartungen intensiviert werden, um Fehleinschätzungen im Hinblick auf die Verrentungsfrage zu überwinden. Dazu sollten Versicherer über alternative Produktpräsentationen nachdenken: Verrentung solle vorrangig als Absicherung von Konsum und nicht als Investment präsentiert werden. Die Studie kann auf der Internetseite www.ifa-ulm.de heruntergeladen werden. Anzeige September 2018 27