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AssCompact 09/2018

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INVESTMENT | News

INVESTMENT | News Fondsbranche sammelt über 50 Mrd. Euro ein Bain prognostiziert Kollaps der Fondsindustrie (ac) Fondsanbieter müssen sich bis 2022 auf einen massiven Rückgang der Profitabilität einstellen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Bain & Company. Der Unternehmensberatung zufolge werden das weltweit verwaltete Vermögen bis dahin langsamer zunehmen und zugleich die Kosten steigen. Der Ertrag pro verwaltetem Euro Vermögen werde daher bis 2022 jedes Jahr im Schnitt um 7% fallen. Unterschätzte Gefahren Laut der Analyse unterschätzen viele Fondsgesellschaften, wie stark ihr Geschäftsmodell wegen der staatlichen Regulierung und des technologischen Wandels in Gefahr ist. Zudem verändere sich das Verhalten der Anleger fundamental, indem sie Produkte, Preise und Services der Anbieter zunehmend vergleichen und sich vor diesem Hintergrund immer seltener für aktive Manager entscheiden. Drohendes Massensterben Nicht alle Anbieter werden das laut Bain überleben. Diejenigen, die es schaffen, müssten zudem hart arbeiten, um weiterhin profitabel zu sein. Vor allem die Anbieter austauschbarer Standardservices werde der Wandel mit voller Wucht treffen. Gerade vielen kleinen und mittelgroßen Vermögensverwaltern ohne echtes Alleinstellungsmerkmal droht daher laut Bain das Aus. Und diese Firmen stünden für mehr als 50% des weltweiten Marktvolumens. Um der Misere zu entkommen, sollten die Gesellschaften entweder in Größe oder in eine Nische flüchten. (ac) Investmentfonds flossen deutschlandweit im ersten Halbjahr 2018 netto 50,7 Mrd. Euro neue Mittel zu. Den Großteil steuerten offene Spezialfonds mit 39,4 Mrd. Euro bei. Offene Publikumsfonds sammelten 10,5 Mrd. Euro ein, geschlossene Fonds 0,8 Mrd. Euro. Aus freien Mandaten zogen institutionelle Anleger 10,8 Mrd. Euro ab. Insgesamt verwaltete die Fondsbranche Ende Juni 2018 ein Vermögen von über 3 Bio. Euro. Mischfonds führen Publikumsfonds seit 2013 an Mischfonds führen die Absatzliste der offenen Publikumsfonds im sechsten Jahr in Folge an. Sie sammelten im ersten Halbjahr 2018 netto 12,2 Mrd. Euro ein. Wie im Vorjahr standen Produkte, die zu gleichen Teilen in Aktien und Anleihen anlegen, mit 8,8 Mrd. Euro im Fokus. Immobilienfonds erzielten Zuflüsse von 2,7 Mrd. Euro. Aktienfonds sammelten 1,2 Mrd. Euro ein. Aus Rentenfonds zogen Anleger hingegen 2,9 Mrd. Euro ab. Altersvorsorgeeinrichtungen dominieren Bei den offenen Spezialfonds führten Altersvorsorgeeinrichtungen wie in den beiden Vorjahren die Absatzliste an. Sie vertrauten den Fonds von Anfang Januar bis Ende Juni 2018 netto 12,1 Mrd. Euro neue Mittel an. Das ist etwa ein Drittel des Neugeschäfts von Spezialfonds. Gemessen am Gesamtvermögen der Spezialfonds von 1,6 Bio. Euro ist der Anteil von Altersvorsorgeeinrichtungen seit Ende 2016 von 22 auf 28% gestiegen. Die volumengrößte Anlegergruppe bleiben Versicherer. Sie haben ein Vermögen von 556 Mrd. Euro angelegt. Ihr Anteil ist seit Ende 2016 von 37 auf 34% gesunken. Auch geschlossene Fonds gewinnen hinzu Das Netto-Vermögen geschlossener Fonds ist seit Jahresanfang von 6 auf 7 Mrd. Euro gestiegen. Davon entfallen 5 Mrd. Euro auf geschlossene Spezialfonds und 2 Mrd. Euro auf geschlossene Publikumsfonds. Im ersten Halbjahr dominierten Spezialfonds mit 0,7 Mrd. Euro das Neugeschäft. Zum Vergleich: Im gesamten Kalenderjahr 2017 sammelten geschlossene Fonds 2,9 Mrd. Euro ein. Spezialfonds steuerten 2,6 Mrd. Euro bei. Das von der deutschen Fondsbranche verwaltete Vermögen steigt weiter konstant an. @ Chaiyawat – Fotolia.com 56 September 2018

Baader Bank trennt sich von Fondsboutique Skalis Sauren startet Anteilsklassen für Honorarberater (ac) Sauren hat H-Klassen mehrerer Fonds aufgelegt. Erhältlich sind sie für insgesamt sechs Fonds: Sauren Stable Absolute Return, Sauren Absolute Return, Sauren Global Defensiv, Sauren Global Balanced, Sauren Global Stable Growth sowie Sauren Global Growth. Die H-Klassen sind sogenannte Clean Shares, die keine Vertriebskosten enthalten, und ausschließlich für Honorarberater und lizenzierte Vermögensverwalter verfügbar. Mit den neuen Anteilsklassen der genannten Fonds reagiert der Kölner Dachfonds-Spezialist insbesondere auf die neuen Herausforderungen infolge der Umsetzung von MiFID II. Die europäische Finanzmarktrichtlinie schreibt unter anderem vor, dass Vermittler ihren Kunden im Beratungsgespräch immer auf die für ihn günstigste Anlageklasse hinweisen müssen. (ac) Die Baader Bank hat ihren Mehrheitsanteil an der Münchener Fondsboutique Skalis verkauft. Dies teilte das Institut im Zuge der Präsentation seiner Halbjahreszahlen mit. Die Bank wolle sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Neuer Anteilseigner der auf Multi-Asset-Fonds spezialisierten Fondsgesellschaft ist die Aqal Gruppe aus München, die sich bisher stark auf nachhaltige Investments konzentriert. Im Zuge des Eigentümerwechsels hat der Co-Gründer und Portfoliomanager Marc Decker das Haus verlassen. Auch Investmentchef und Gründungsmitglied Ingmar Przewlocka ist nicht mehr Teil von Skalis. Anzeige September 2018 57

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