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AssCompact 10/2018

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STUDIEN Fidelity-Studie:

STUDIEN Fidelity-Studie: Bei Immobilieninvestments tappen Anleger immer in dieselben Fallen (ac) Einer Studie von Fidelity International zufolge wird die Entscheidungsfindung institutioneller Anleger im Immobiliensektor merklich durch emotionsgesteuertes Handeln beeinträchtigt. Dazu zählen aus der Verhaltensökonomie bekannte Effekte wie Herdentrieb, Verlustaversion, ein zu starker Fokus auf den Heimatmarkt und das sogenannte Framing, bei dem ein unterschiedlicher Blickwinkel auf einen identischen Sachverhalt verschiedene Entscheidungen zur Folge hat. Marktübliche Kategorisierungen nach Standort, Lage oder Nutzungsart lassen Investoren glauben, dass Immobilien einer Kategorie homogen sind und ein ähnliches Risiko-Rendite- Profil aufweisen. Renditerelevante Aspekte wie Mietausfallrisiken und die Mieterstruktur werden jedoch ausgeblendet. Opportunistisches Handeln gefragt Eine verzerrte Risikowahrnehmung bei Immobilieninvestments führt ebenfalls zu irrationalen Entscheidungen. Anleger tendieren nämlich dazu, Verluste höher zu gewichten als Gewinne. Paradoxerweise nimmt die Wahrnehmung von Verlusten sogar mit zunehmender Höhe ab. Dies hat zur Folge, dass Anleger Verluste relativ lange laufen lassen. Die Erfahrung zeigt, dass Märkte oft in drei Abwärtswellen korrigieren. Rational wäre, schon in der ersten Phase zu verkaufen. Eine MSCI IPD- Studie zeigt indes, dass die Mehrheit der Investoren erst am Ende der dritten Korrekturwelle eines Marktes und damit mit maximalem Verlust verkaufen. „Vermeiden kann man die Auswirkungen der verzerrten Risikowahrnehmung durch die Einhaltung eines konsequenten Investmentprozesses, der sich auf gewinnversprechende Investitionen konzentriert und nicht an Verlust-Assets festhält“, sagt Neil Cable, Head of European Real Estate Investments bei Fidelity International. Er rät, in Abschwungphasen nicht impulsiv zu handeln und unabhängig von anderen Marktteilnehmern opportunistisch zu sein. DIA-Studie: Die Jugend hat ein falsches Bild vom Alter (ac) Jüngere Menschen schätzen die Lebensqualität der Rentner und Senioren deutlich anders ein, als es die ältere Generation selbst wahrnimmt. Das geht aus der Studie „50 plus“ des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) hervor. Diese rückt die Altersgruppe in der zweiten Lebenshälfte in den Fokus und vergleicht deren Sicht mit derjenigen der unter 50-Jährigen. Dazu befragt INSA Consulere im Drei-Jahres-Rhythmus eine repräsentative Gruppe von rund 3.000 Erwachsenen. Etwa ein Drittel von ihnen ist unter 50 Jahre alt, zwei Drittel haben die 50 bereits überschritten. Der aktuellen Befragung zufolge, die unlängst als Buch vorgestellt worden ist, sind 51% der 18- bis 29-Jährigen der Meinung, dass die Lebensqualität im Alter schlecht sei. Nur 44% denken, dass Ältere Menschen ab 60 oder 70 Jahren eine gute Lebensqualität besitzen. Und wie sehen demgegenüber die Älteren selbst ihre Situation? Der DIA-Studie zufolge sprechen rund 60% der über 70-Jährigen selbst von einer hohen Lebensqualität im Alter. Nur etwa jeder Vierte bezeichnet die Lebensqualität als schlecht. Die Befragung zeigt also, dass die verbreitete positive Lebenseinstellung, die bei Menschen der zweiten Lebenshälfte festzustellen ist, von den jüngeren Altersgruppen nicht ohne Weiteres geteilt wird. Wie beurteilen Sie die Lebensqualität der Senioren? Wodurch die Lebensqualität geprägt wird Wie die DIA-Studie „50 plus“ weiter ergab, ist die Lebensqualität der jungen Menschen hauptsächlich durch die Arbeitsbedingungen geprägt. Bei den Altersgruppen über 50 hingegen steht vor allem die Gesundheit an vorderster Stelle, wenn es ums Lebensgefühl geht. Durch das mangelnde Verständnis und den fehlenden Austausch unter den Generationen werden viel zu oft die einzelnen Qualitäten der Altersgruppen falsch oder gar spiegelbildlich eingeschätzt. Quelle: INSA/DIA 10 Oktober 2018

Besuchen Sie uns auf der DKM: Halle 3B, Stand D03 und E03 Gesundheit gemeinsam neu gestalten! Entdecken Sie Vivy, die Barmenia MediApp und die RechnungsApp – digital, schnell und einfach. NEU zur DKM: Barmenia TeleArzt 24/7 verfügbar AZ 128 Foto: Claudia Kempf AZ 243 09/18 Mit der Barmenia MediApp jederzeit mit einem Arzt sprechen und mit Vivy alle Unterlagen in der elektronischen Gesundheitsakte (eGA) stets zur Hand haben – Kunden der Barmenia Krankenversicherung profi tieren von einem verknüpften Pool an verschiedenen digitalen Lösungen für ein intuitives Gesundheitsmanagement. Der telemedizinische Service der Barmenia MediApp gewährleistet rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche einen digitalen Zugang zu qualifi zierter ärztlicher Beratung. Vivy rundet das Angebot der digitalen Services in der KV in Form einer eGA und mit Funktionen einer Gesundheitsassistentin ab. Mit der RechnungsApp können Kunden innerhalb von Minuten Rechnungen einreichen – digital, schnell und einfach. Weitere digitale Services unterstützen im konkreten Krankheitsfall. Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf der DKM! Oktober 2018 11