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AssCompact 10/2018

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INVESTMENT © Elnur – Fotolia.com Mehr Mut beim Anlagemix mit der fondsgebundenen Lebensversicherung Eigentlich weiß es jeder Sparer: Mit Sparbuch und Festverzinslichen baut man heute kein Vermögen mehr auf. Aktien bieten dagegen die nötigen Renditechancen, etwa in Form der fondsgebundenen Lebensversicherung. Doch viele Anleger bleiben skeptisch. Asset- Manager reagieren aber und investieren in Beratungskompetenz und Produkttransparenz. Viele Berater kennen das Problem: Ihre Kunden sparen, statt anzulegen und verfehlen so das Ziel einer soliden Altersvorsorge. Ein einfaches Rechenbeispiel illustriert das Dilemma: Eine 40-jährige Kundin hat ein aktuelles Bruttoeinkommen von 3.500 Euro. Sie möchte ihre Vorsorgelücke für das Alter von rund 1.050 Euro im Monat schließen und dafür einen Kapitalstock aufbauen. Festverzinsliche Anlageformen bieten aktuell Zinsen von 1% oder noch weniger. Klassische Lebensversicherungen kommen vielleicht auf 3%. Geht man der Einfachheit halber von einer Lebenserwartung von 87 Jahren aus, so bräuchte die Beispielkundin für die 20 Jahre ab dem 67. Lebensjahr rund 250.000 Euro, die sie nach und nach „aufzehren“ könnte. Zum Ansparen dieses Kapitals bleiben ihr also 27 Jahre Zeit. Bei einer Verzinsung von 3% müsste sie für dieses Ziel monatlich etwa 500 Euro aufbringen. Bei einer Verzinsung von nur 1% müsste sie sogar rund 650 Euro jeden Monat sparen. Bei einem Zinssatz von 9% reduziert sich die Zahl hingegen auf 200 Euro. Über die Hälfte der Deutschen spart kaum etwas Sparraten von 500 Euro und mehr sind unrealistisch, wie eine Amundi-Studie belegt. Danach legen nur 41% der Befragten jeden Monat mehr als 50 Euro für das Alter zurück. Anders gesagt: Deutlich über 50% der Befragten sparen nur 50 Euro im Monat oder weniger. Nur 13% schaffen mehr als 200 Euro pro Monat. Die Studie ergab auch, dass von den Befragten, die privat vorsorgen, nur 27% in Wertpapiere, Aktien oder Fonds investieren. Über zwei Drittel also verzichten auf die attraktiveren Von Dr. Andreas Steinert, Head of Third Party Distributors der Amundi Deutschland GmbH Renditemöglichkeiten. Als Grund hierfür wird oft das Risiko von Aktien angeführt. Gemeint ist die verglichen mit festverzinslichen Anlagen höhere Volatilität. In einer langfristig geplanten Altersvorsorge lässt sich dieses Risiko allerdings minimieren, wie Berechnungen des BVI zeigen: Danach liegen ab einer Anlagedauer von rund 15 Jahren die historischen Renditen pro Jahr durchweg im positiven Bereich. Die niedrigste historische Rendite über 15 Jahre liegt bei 2,2% – und ist damit deutlich attraktiver als die aktuellen Zinsen für Sparbücher und Anleihen. Je länger die Haltedauer, desto weniger Einfluss hat die Volatilität auf die Rendite. Der Renditedurchschnitt pendelt sich bei gut 9% ein und ist damit anderen Anlagen, die typischerweise für die Altersvorsorge genutzt werden, weit überlegen. Das gilt nicht nur in der privaten Altersvorsorge – auch institutionelle Investoren nutzen diesen Effekt. Der norwegische Staatsfonds etwa, der größte Staatsfonds weltweit, verwaltet ein Vermögen von 862 Mrd. Euro. Davon ist fast die Hälfte in Aktien angelegt. Für einen konservativen und auf Sicherheit bedachten Investor ist das eine starke Aussage. Um das Beispiel von oben aufzugreifen: Auch für unsere Kundin würde sich ein Aktien-Engagement rechnen. Mit einer monatlichen Sparrate von 200 Euro könnte sie ihr Ziel erreichen. Denn eine Verzinsung von durchschnittlich 9% im Jahr führt über 27 Jahre zu etwa 250.000 Euro. Die meisten Experten raten deshalb dazu, bei der Altersvorsorge auf einen hohen Aktienanteil zu setzen. Oft wird zu einem Anteil von 60% oder mehr geraten. 64 Oktober 2018

Anzeige Die „neue alte“ fondsgebundene Lebensversicherung Die Lebensversicherung konnte sich lange Zeit als klassisches Element der Altersvorsorge behaupten, weil sie mit ihrem Sicherheitsversprechen einem zentralen Bedürfnis der Kunden entgegenkam. Dabei wurde oft ausgeblendet, dass dieses Versprechen nicht umsonst zu haben ist, sondern auf Kosten der Rendite geht. In Zeiten hoher Zinsen wurde das gern hingenommen, doch bei den aktuellen Zinssätzen führt dieser Ansatz in eine Sackgasse. Die fondsgebundene Lebensversicherung bietet einen Ausweg. Sie kombiniert Elemente der klassischen Lebensversicherung mit denen eines Fondsparplans und eröffnet so die Investition in Aktien und ihre Renditeaussichten. Damit der Kunde diesem Produkt sein Vertrauen schenkt, muss der Berater es aber glaubwürdig und nachvollziehbar vorstellen können. Zudem muss das Produkt selbst so transparent sein, dass der Kunde tatsächlich „Herr“ über seine Altersvorsorge bleibt. Beratungskompetenz und Produkttransparenz Versicherungsspezialisten sind nicht automatisch auch Investmentspezialisten. Amundi hilft daher Beratern mit Schulungen dabei, sich das Thema fondgebundene Lebensversicherung anzueignen. Dazu gehören webbasierte und Präsenzschulungen sowie Konferenzschaltungen. Der nächste Schritt ist ein Berater-Zertifikat. In Asien bietet Amundi eine solche Zertifizierung bereits an. Für den deutschen Markt ist eine entsprechende Weiterbildung in der Planungsphase. Mit neuen Informationstools erhalten Berater zudem die Möglichkeit, die Kunden jederzeit tagesaktuell über den Stand und die Aussichten ihrer Vorsorge zu informieren. In der Planungs- und Informationsphase gehören dazu auch Musterportfolios, die bei der Zusammenstellung der passenden Mischung von Fonds im Portfolio helfen. Regelmäßige Markt- Updates über Robo-Advice ergänzen das Informationsangebot. Zudem unterstützt Amundi auch bei der Verankerung dieser Tools in den Systemen der Versicherungen. Der persönliche Berater bleibt zentrale Instanz Auch wenn der Beruf des Vermögensberaters mit zunehmender Produktvielfalt nicht einfacher wird – er ist ein Beruf mit Zukunft. Das belegt nicht zuletzt die bereits erwähnte Amundi- Studie zur Altersvorsorge. In ihr geben vier von fünf Befragten an, beim Kauf von Altersvorsorgeprodukten persönliche Beratung dem Internet vorzuziehen. Das sind stolze 80%. Immerhin ein Viertel der Befragten hat bei der privaten Altersvorsorge kein Vertrauen in Angebote und Informationen aus dem Internet. Die fondsgebundene Lebensversicherung hat das Zeug dazu, die Beratung zu vereinfachen. Sie bietet mehr Anlässe zum Kundenkontakt als viele andere Anlageformen. Sie bietet Chancen zum Cross-Selling und zur Erschließung neuer Zielgruppen. Anstelle eines jährlichen Updates zum Stand der Versicherung bleibt der Kunde durch regelmäßige Mailings und Vorsorgereports in die Entwicklung seiner Lebensversicherung eingebunden. So kann er sich bei seiner Altersvorsorge sicher fühlen. W Bezahlbarer Gesundheitsschutz für das Handwerk Master Care: Die neue private Krankenvollversicherung Höchstleistungskomponenten wie: • Freie Arztwahl • Chefarztbehandlung • Arzt-Termin-Service: schneller zum Spezialisten • Preis-Leistungs-Verhältnis ausgezeichnet: unter den Top 3 von über 160 Tarifen Für Ihre Beratung nur das Beste: Besuchen Sie uns auf der DKM! Halle 4, Stand 13b Jetzt online informieren unter www.mv-maklernetz.de/mastercare oder direkt bei Ihrem Maklerservice.