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AssCompact 10/2018

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FINANZEN | News

FINANZEN | News Finanzaussichten für deutsche Ruheständler verschlechtern sich drastisch (ac) Die Aussichten für deutsche Ruheständler haben sich verschlechtert. Das geht aus dem Global Retirement Index von Natixis hervor, der die Qualität des Ruhestands in weltweit 43 Ländern anhand von insgesamt 18 Kriterien misst. Hatte Deutschland darin im vergangenen Jahr noch auf dem siebten Rang gelegen, so ist die Bundesrepublik in der aktuellen Bewertung um sechs Plätze auf Rang 13 zurückgefallen. Der Abstieg aus den Top Ten resultiert vor allem aus niedrigen Realzinsen sowie aus einer hohen Steuerbelastung. Finanzperspektive drastisch verschlechtert Die Gesamtbewertung für jedes Land beruht auf vier Sub- Indizes. Im Teilbereich Gesundheit weist Deutschland unverändert gute Ergebnisse auf, in den Bereichen Lebensqualität und materielle Sicherheit sogar leicht verbesserte. Dafür ging es beim Sub-Index „Finanzielle Rahmenbedingungen“ drastisch nach unten. Im vergangenen Jahr hatte Deutschland hier mit Platz 21 noch im Mittelfeld gelegen. In der aktuellen Studie kommt die Bundesrepublik nur noch auf Platz 34 und landet damit im unteren Drittel. Besonders schwieriger Altenquotient Bei den finanziellen Rahmenbedingungen wurde unter anderem der sogenannte Altenquotient berücksichtigt. Dieser bemisst das Verhältnis von Ruheständlern gegenüber Menschen im arbeitsfähigen Alter. Mit 32,5% weist Deutschland zum zweiten Mal in Folge den fünftschlechtesten Wert aller untersuchten Länder auf. Angeführt wird die Liste der Länder mit der höchsten Ruhestandsqualität von der Schweiz, gefolgt von Island und Norwegen. Mit Irland und den Niederlanden haben es dagegen nur zwei Euro-Staaten in die Spitzengruppe geschafft. Schlusslicht sind Griechenland, Brasilien und Indien. Die finanzielle Perspektive im Ruhestand bereitet den Deutschen zunehmend Sorgen. © bernardbodo – Fotolia.com Trübe Stimmungslage in der Immobilienfinanzierung (ac) Die Stimmung unter den deutschen Immobilienfinanzierern bleibt eingetrübt. Das BF.Quartalsbarometer stagniert im dritten Quartal 2018 bei –0,92 Punkten. Damit bleibt der Barometerwert nur knapp über dem Allzeittief vom Vorquartal. Einer der Hauptgründe ist, dass die Wettbewerbsintensität auf dem Finanzierungsmarkt weiterhin hoch ist. Die Finanzierer haben zunehmend Schwierigkeiten, sich ihre Risiken vergüten zu lassen. Sinkende Margen Die durchschnittlichen Margen im Bestand sind um 11 auf 131 Basispunkte gesunken, die durchschnittlichen Margen bei Projektentwicklungen um vier auf 202 Basispunkte. Insbesondere im Bestand gibt es derzeit aufgrund der Objektknappheit kaum Finanzierungsobjekte. Wegen des hohen Wettbewerbsdrucks wird daher laut Manuel Köppel, CFO der BF.direkt AG, den wenigen guten Objekten das Kapital quasi hinterhergeschmissen. Kunden könnten daher derzeit bei guten Objekten die Bedingungen diktieren. Schwaches Neugeschäft Die Objektknappheit wird laut Einschätzung der Umfrageteilnehmer mittelfristig anhalten. Die Einschätzung der Finanzierer zur Entwicklung des Neugeschäfts, ein wichtiger Frühindikator, bleibt im dritten Quartal 2018 pessimistisch. Nur rund ein Drittel der Befragten gibt ein ansteigendes Neugeschäft an. Ihr Anteil ist um 6,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorquartal gesunken und hat ein neues Allzeittief erreicht. Gleichzeitig bleibt der Anteil der Befragten, die die Entwicklung des Neugeschäfts als abnehmend einstufen, mit 25,8% vergleichsweise hoch. 74 Oktober 2018

Bausparen: Wüstenrot startet XXL-Tarif (ac) Die Wüstenrot Bausparkasse reagiert mit der neuen Tarifvariante Wohnsparen Spezial auf die erhöhten Finanzierungserfordernisse spezieller Kundengruppen. Zu den Elementen des Tarifs Wohnsparen Spezial zählt eine Mindestbausparsumme von 250.000 Euro. Der gebundene Sollzins beträgt 1,6% p. a. Je nach wählbarem Tilgungsbeitrag – und der daraus resultierenden Tilgungsdauer – errechnet sich daraus ein effektiver Jahreszins des Bauspardarlehens ab Zuteilung von 1,82 bis 1,99%. Zugunsten eines attraktiven Darlehenszinssatzes wurde der Sparzins auf 0,01% reduziert. Auch für WEGs im Visier Neben den klassischen Bausparkunden zählen auch institutionelle Investoren zur Zielgruppe des neuen Wüstenrot-Tarifs für großvolumiges Geschäft. Dazu gehören Wohneigentumsgemeinschaften (WEG). Diese bilden für anstehende Investitionen zwar Rücklagen, deren Überschüsse in der Regel auf sehr niedrig verzinsten Spar- oder Terminkonten angelegt werden. Diese Rücklagen reichen aber für große Instandhaltungen oft nicht aus. Hier sei der vorsorgende Bausparvertrag eine Alternative zur Vorsorge und zu Nachschusspflichten. Privatkunden bleiben Kernzielgruppe Hauptnutzer des neuen Tarifs werden nach Einschätzung von Wüstenrot aber zwei fest umrissene Gruppen aus dem Privatkundenbereich sein: zum einen Interessenten, die aufgrund ihrer persönlichen Jobsituation oder Lebensplanung das Wohnen in Ballungszentren anstreben. Hier sind die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren ganz besonders stark gestiegen, was großvolumige Finanzierungen voraussetzt. Zum anderen sei Spezial für Kunden interessant, die Immobilien als festen Bestandteil einer Vermögensstrategie ansehen. FinTech CrossLend holt neue Investoren an Bord (ac) Der digitale Kreditmarktplatz CrossLend hat eine Finanzierungsrunde im Gesamtolumen von 14 Mio. Euro abgeschlossen. Neue Investoren des Fin- Techs aus Berlin sind Earlybird Venture Capital, ABN AMRO Digital Impact Fund (DIF) und die solarisBank. Darüber hinaus haben sich auch bestehende Investoren wie etwa Lakestar und der Luxembourg Future Fund erneut an dem Funding beteiligt. Das Investment von ABN AMRO geschieht im Rahmen einer strategischen Partnerschaft, die mit CrossLend aufgebaut werden soll. Auch mit der Berliner solarisBank, an der ebenfalls Lakestar beteiligt ist, arbeitet CrossLend eng zusammen. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen eine vollständig digitale und automatisierte Kreditverbriefung anbieten. Mithilfe der neuen Finanzierung sowie der strategischen Partnerschaften sieht sich CrossLend auf einem guten Weg, eine European Debt Exchange aufzubauen, über die zwischen Finanzinstituten Kreditangebote aller Art gehandelt werden können. Anzeige GESUNDHEIT? Unsere Herzenssache. Gesund bleiben und gesund werden – Seit über 90 Jahren liegt uns die Gesundheit der Menschen am Herzen. Als private Krankenversicherung bieten wir unseren Mitgliedern nicht nur Versicherungsschutz, sondern auch umfassende Gesundheitslösungen. Mit ausgezeichneten Produkten, Dienstleistungen und Informationen unterstützen wir unsere Privat- und Firmenkunden. Unkompliziert, leistungsstark und empathisch. Jetzt den Gesundheitsspezialist SDK neu entdecken: www.sdk.de Oktober 2018 75