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AssCompact 11/2018

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INVESTMENT | News

INVESTMENT | News Immobilieninvestoren rechnen mit weiter steigenden Kaufpreisen (ac) Die Mehrheit der Investoren in Deutschland rechnet weiterhin mit steigenden Immobilienpreisen und sieht noch kein Ende des Preisanstiegs. Das geht aus einer Umfrage unter semiprofessionellen und institutionellen Anlegern in Deutschland hervor, die Rueckerconsult im Auftrag von Engel & Völkers Investment Consulting (EVIC) durchgeführt hat. Zweite Reihe rückt stärker in den Fokus Rund zwei Drittel der Immobilieninvestoren in Deutschland rechnen mit steigenden Preisen. Während vergangenes Jahr noch knapp 60% mittelfristig mit stagnierenden oder sinkenden Preisen kalkulierten, glaubt aktuell nur ein Drittel der Befragten, dass an den A-Standorten das Ende der Preissteigerungen erreicht sei. An B- und C-Standorten ist dies sogar nur für 22% der Teilnehmer der Fall. Rund 52% der Investoren wollen im Umland der Metropolen investieren und rund 48% geben an, sich verstärkt an B-Standorten zu engagieren. In den Top-7 wollen dagegen nur 38% verstärkt Investments tätigen. Ende der Preisspirale nicht in Sicht „Die Preise steigen in den meisten Immobiliensegmenten weiter an – wenn auch teilweise langsamer. Im Gegensatz zur letztjährigen Umfrage sieht eine große Mehrheit noch kein Ende der Preisspirale“, erläutert Andreas Ewald, Geschäftsführer der EVIC. „Diese Einschätzung wird gestützt durch die Aussage von fast der Hälfte der Investoren, weiter den Fokus im Ankauf zu sehen“, ergänzt John Kamphorst, verantwortlich für die Investorenumfrage und Mitglied der Geschäftsleitung der EVIC. Investmentfokus Knapp die Hälfte der befragten Investoren (49%) plant, in den nächsten zwölf Monaten verstärkt Wohnimmobilien zu erwerben. Ebenso sind Büros (38%) und neue Wohnkonzepte (39%) im Fokus der Investoren. Dagegen plant rund ein Drittel der Befragten, weniger in Einzelhandelsimmobilien zu investieren. Ausweichstrategien Rund 75% der Teilnehmer stimmen der Aussage zu, dass der Produktmangel Investoren in Spezialimmobilien und neue Nutzungskonzepte drängt. Insbesondere für Wohnimmobilien gibt es an allen Standorten laut Umfrageteilnehmern eine Produktknappheit. In den Top-7 sehen die Investoren für alle Asset-Klassen ein zu geringes Angebot auf dem Markt. Über die Hälfte der Investoren (60%) plant deshalb eine Anpassung ihrer Investmentstrategie. Dabei werden unter den Spezialimmobilien vor allem Pflegeimmobilien als nachhaltiges Investmentprodukt angesehen, während nur 16% der Teilnehmer Co-Working als nachhaltiges Investmentprodukt einstufen. MPC Capital baut Investments in Micro-Living-Immobilien aus (ac) Die MPC Capital AG baut ihre Micro-Living-Strategie mit der Entwicklung von zwei neuen Projekten in Mainz und Hamburg weiter aus. Der Hamburger Asset- und Investmentmanager plant im Auftrag von institutionellen Investoren, rund 50 Mio. Euro in die beiden Standorte zu investieren. Moderne Wohnkonzepte Beide Projekte heben sich von den bislang unter der Marke STAYTOO realisierten Apartmenthäusern in Bonn, Nürnberg, Kaiserslautern sowie Leipzig und Berlin ab. In Mainz entsteht in der Issac-Fulda-Allee in unmittelbarer Nähe zu den Hochschulen und zur Opel Arena ein Studentenhotel mit etwa 370 Zimmern. Das Design- und Wohnkonzept wird ergänzt um Sharing-Angebote, Fitness- und Lounge-Bereiche sowie ein Restaurant und eine Bar, die für jedermann zugänglich sein werden. Weitere Ankäufe geplant In Hamburg entsteht hingegen im Stadtteil Winterhude ein Full-Service-Apartmenthaus für Young Professionals in zentraler Lage zwischen Hamburgs Stadtpark und Winterhude. Das Projekt bietet Unterkünfte für junge Menschen, die in einer lebendigen städtischen Umgebung leben und arbeiten wollen. Gemeinsam mit institutionellen Investoren plant MPC Capital zudem den Ankauf von zusätzlichen Entwicklungs- und Bestandsprojekten in Deutschland sowie in ausgewählten europäischen Ländern. 66 November 2018

Primus Valor legt neuen Immobilienfonds auf Deutsche Finance Group schließt PPP Fund (ac) Die Deutsche Finance Group schließt den PPP Privilege Private Partners Fund zum 31.12.2018. Der PPP verfügte über ein breit diversifiziertes Gesamtportfolio, bestehend aus sechs institutionellen Zielfonds, mit Investitionen in elf Ländern und 130 Direktinvestments aus dem Bereich Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur. Der Dachfonds hat für seine Anleger einen Gesamtmittelrückfluss in Höhe von 143% erzielt. Die Liquidationsphase beginnt am 01.01.2019 und endet zum 31.12.2019. Die Auszahlung an die Anleger erfolgt in zwei Tranchen während der Liquidationsphase. (ac) Das auf deutsche Wohnimmobilien spezialisierte Emissionshaus Primus Valor startet mit dem ICD 9 einen weiteren Beteiligungsfonds aus der ImmoChance-Deutschland-Reihe. Er wird wie seine Vorgänger einen Fokus auf deutsche Wohnimmobilien in attraktiven Mittel- und Oberzentren legen. Renovierungen für mehr Rendite Auch der Renovierungsansatz, der Investoren zusätzliche Renditen, die zudem von der Entwicklung der Immobilienpreise unabhängig sind, verspricht, wird fortgesetzt. Während der vergangenen Jahre hat Primus Valor die Strategie maßvoll den aktuellen Gegebenheiten angepasst, um für Investoren ausgewogene Immobilienportfolios zu erstellen. Diesem Prinzip will die Gesellschaft treu bleiben und weiter auf gute Lagen, solide Bausubstanz und konservative Kalkulation setzen. Höheres Startkapital Anders als die Vorgänger startet der ICD 9 direkt mit einem Eigenkapital von 30 Mio. Euro, das auf 100 Mio. Euro aufgestockt werden kann. Hintergrund ist die Vielzahl attraktiver Marktchancen sowie der wachsende Zuspruch von Investoren für die Produkte der ImmoChance-Deutschland-Reihe. Eine Beteiligung ist ab 10.000 Euro möglich. Das Agio beträgt 3%. Anzeige