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AssCompact 11/2019

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INVESTMENT | News GSAM

INVESTMENT | News GSAM steigt in das europäische ETF-Geschäft ein UBP startet Long/Short-Fonds für Technologieunternehmen (ac) Union Bancaire Privée (UBP) hat einen neuen Fonds auf ihrer alternativen UCITS-Plattform aufgelegt. Der U Access (IRL) Shannon River UCITS ist auf Technologie im weiten Sinne fokussiert und verfolgt eine Long/Short-Aktienstrategie. Er wurde in Zusammenarbeit mit Shannon River Capital aus New York entwickelt. Der neue Fonds im UCITS-Format investiert in kleine und mittlere Unternehmen in der Technologiebranche und den damit verbundenen Sparten, um Preisineffizienzen dieser SMID Caps zu nutzen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Bereichen, die technologiebasierte disruptive Veränderungen durchlaufen, wie geistiges Eigentum, Software, Medien, Unterhaltungsindustrie, Ausrüster, Konnektivität oder „ auch Logistik. Kommentar: Steilvorlage der Sparkassen 7.500, 21.000 oder gar 28.000. Derzeit vergeht kaum eine Woche, in der nicht eine weitere deutsche Sparkasse massenhaft Sparverträge ihrer Kunden kündigt. Mittlerweile haben Schätzungen zufolge mehr als 40 Sparkassen mehr als 100.000 solcher Sparverträge bereits gekündigt oder wollen das zumindest bald tun. Bei den Verbrauchern löst das großen Frust aus – zumal Sparkassen im Gegensatz zu Privatbanken keine Gewinne maximieren sollen, sondern als öffentlich-rechtliche Einrichtungen dem Gemeinwohl verpflichtet sind. Die Kündigungswelle gut verzinster Altverträge ist eine Steilvorlage für Verbraucherschützer. Die Sparkassen fühlen sich dagegen im Recht. Schließlich hat der Bundesgerichtshof im Mai entschieden, dass Sparkassen Prämiensparverträge kündigen dürfen, wenn die höchste Prämienstufe erreicht ist. Rechtlich stehen die Sparkassen damit wohl auf der sicheren Seite. Doch was rechtens ist, ist noch lange nicht richtig. Und so ist die Kündigungswelle der Sparkassen auch eine Steilvorlage für Vermittler. (ac) Goldman Sachs Asset Management (GSAM) steigt in den europäischen ETF-Markt ein. Den Auftakt macht der Goldman Sachs ActiveBeta U.S. Large Cap Equity ETF. Der neu aufgelegte Fonds ist das europäische Pendant zu einem US-amerikanischen Flaggschiff-ETF, dem weltweit größten multifaktoriellen Aktien-ETF mit einem verwalteten Vermögen von über 6,5 Mrd. Dollar. In den USA bietet GSAM seit September 2015 ETFs an. Mittlerweile umfasst das dortige Geschäft 19 ETFs mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 14 Mrd. US-Dollar. Weitere ETFs sollen folgen Der Goldman Sachs ActiveBeta U.S. Large Cap Equity ETF notiert zunächst an der Londoner Börse, soll aber in Kürze an weiteren europäischen Handelsplätzen zugelassen werden. Der ETF ist darauf ausgelegt, ein besseres Rendite-Risiko- Profil über einen Anlagezyklus zu bieten als traditionelle, nur nach Marktkapitalisierung gewichtete Indizes. In den nächsten sechs Monaten plant GSAM, weitere ETFs einzuführen, die einen Zugang zu zahlreichen Märkten, Asset-Klassen und Anlagestilen bieten. Die ETFs sollen das aktive Fondsangebot von GSAM gezielt ergänzen und für Privatkunden wie institutionelle Anleger gleichermaßen relevant sein. Die Sparkassen ruinieren mit der Kündigungswelle endgültig ihren über Jahrhunderte aufgebauten Ruf als Bank des kleinen Mannes. 100.000 zutiefst frustrierte Kunden werden die Folge sein. 100.000 Menschen, die sich nach Alternativen umsehen. Das Geld auf Nullzins-Girokonten zu bunkern, kann nicht die Alternative zu den gekündigten Sparverträgen sein. Investment- und Versicherungslösungen dagegen schon – wenn sie zum Kunden passen. Das ist immenses Potenzial für all diejenigen, die Kunden noch ordentlich beraten und die ganze Vielfalt der Vermögensanlagen anbieten können: moderne Makler und Vermittler. Nur ein Bruchteil der Kunden wird sich schließlich mit Online - Banken oder Robo Advisory zufrieden - geben, denn die persönliche Beratung ist gerade für diese konservativen Sparer unverzichtbar. Von Michael Herrmann, AssCompact “ 62 November 2019

Anzeige Investmentfonds stehen bei Anlegern hoch im Kurs (ac) Im dritten Quartal 2019 haben die Kunden der European Bank for Financial Services (ebase), ungeachtet einer eher volatilen Marktentwicklung, ihre Fondsbestände erneut deutlich ausgebaut. Erneut haben die Kunden der ebase deutlich mehr Fondsanteile gekauft als verkauft. ebase zufolge haben nicht nur Fondsbesitzer ihre Bestände weiter ausgebaut, sondern mehr und mehr Menschen habe auf Investmentfonds gesetzt. Die Handelshäufigkeit bewegte sich derweil im Dreimonatsschnitt in etwa auf dem Niveau des letzten Jahres. Die Tops und Flops der Fonds Die gefragtesten Asset-Klassen waren Aktien- und Mischfonds. Die Kaufquotienten lagen hier bei 1,04 bzw. 1,32. Im Bereich der Aktienfonds wurden dabei insbesondere global sowie in den USA investierende Fonds gesucht. Fonds, die in erster Linie in Unternehmen in Europa und speziell Deutschland anlegen, wurden dagegen überwiegend verkauft. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Mischfonds, auch hier waren weltweit anlegende sowie auf die USA fokussierte Fonds am gefragtesten. Rentenfonds wurden dagegen im dritten Quartal in Summe etwas häufiger verkauft als gekauft. Der Kaufquotient lag hier bei 0,93. Dabei trennten sich die ebase Kunden vor allem von auf Europa fokussierten Fonds. Besonders beliebt waren zudem ETFs. Sie wurden im dritten Quartal rund dreieinhalb Mal so viel gekauft wie verkauft. Universal-Investment ändert Strategie von Smart & Fair (ac) Als Reaktion auf das extreme Niedrigzinsumfeld ändert Universal-Investment die regelbasierte Anlagestrategie des Smart & Fair-Fonds. Bei Neuanlagen verzichtet der Fonds nunmehr weitestgehend auf Prämien aus Laufzeitrisiken und Kreditrisiken von Unternehmensanleihen. Der im März 2018 von Frank Wettlauffer für die Stiftung des entwicklungspolitischen Kinderhilfswerks terre des hommes und andere institutionelle Anleger initiierte Fonds hatte eine ursprüngliche Allokation von rund 70% nachhaltigen Anleihen und rund 30% nachhaltigen Aktien und soll systematische Risikoprämien erzielen. Durch eine regelbasierte „Buy and hold“-Anlagestrategie sollten ursprünglich mit Aktien-Investments Risikoprämien aus Konjunkturrisiken, mit lang laufenden Anleihen Prämien aus Laufzeitrisiken und besonders mit Hochzinsanleihen Prämien aus Kreditrisiken erzielt werden. In dem aktuellen Kapitalmarktumfeld sei die ursprüngliche Strategie allerdings nicht mehr zielführend. November 2019 63

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