Aufrufe
vor 3 Monaten

AssCompact 11/2020

  • Text
  • Absicherung
  • Makler
  • Zudem
  • Deutschland
  • Vermittler
  • Arbeitgeber
  • Unfallversicherung
  • Versicherer
  • Unternehmen
  • November

IMMOBILIEN | News

IMMOBILIEN | News Teilverkauf von Immobilien überholt Immobilien-Leibrente (ac) Mit dem Eigenheim die Rente aufbessern liegt im Trend. Lange Zeit war für Senioren mit eigenem Haus oder Wohnung vor allem das Produkt der Immobilien-Rente die erste Wahl zur Altersfinanzierung. Mittlerweile etabliert sich aber auch der Teilverkauf. Das geht aus aktuellen Zahlen des Anbieters wertfaktor hervor. Das 2018 gestartete Unternehmen hat bis dato etwa 350 Kunden für das Konzept des Immobilien-Teilverkaufs gewonnen. Bis zu 440 Anfragen pro Woche Das Unternehmen erhalte derzeit bis zu 440 neue Anfragen pro Woche. Dazu trage neben einer TV-Kampagne und der Übernahme des Mitbewerbers Basora Teilverkauf auch eine hohe Weiterempfehlungsrate bei. Für das Gesamtjahr 2020 rechnet wertfaktor vor diesem Hintergrund damit, mehr als 400 neue Kunden überzeugen zu können, die bis zu 50% ihrer Immobilie an das Hamburger Unternehmen veräußern. Das würde einem gesamten Ankaufsvolumen von etwa 100 Mio. Euro entsprechen. Insgesamt würde man mit dieser Zahl den deutschen Marktführer für Immobilien- Verrentungsmodelle übertreffen. So läuft der Teilverkauf ab Bei dem Finanzierungsmodell des Teilverkaufs werden die Anteile an der eigenen Immobilie entsprechend der gewünschten Auszahlungssumme verkauft. Dem Verkäufer wird ein lebenslanges Nießbrauchsrecht im Grundbuch eingetragen. Die Marktwertermittlung erfolgt bei wertfaktor durch einen unabhängigen Gutachter vor Ort, die Auszahlung der Wunschsumme in rund drei Monaten nach Anforderung eines Angebots. Durch die Begrenzung auf maximal 50% behält der Eigentümer trotz Teilverkaufs die Entscheidungshoheit über die eigenen vier Wände. Krise verstärkt den Wunsch nach Wohneigentum (ac) Die sozialen und gesellschaftlichen Folgen der Corona- Pandemie lassen die Bürger laut einer aktuellen Untersuchung von Wüstenrot verstärkt über ihre individuelle Wohnsituation nachdenken. Für 75% der Hauseigentümer ist ihr Wohneigentum in Corona-Zeiten eher beruhigend oder sehr beruhigend. Nahezu 100% würden sich heute zudem erneut für eine Eigentumsimmobilie entscheiden. Zugleich spielt während der Pandemie mehr als jeder fünfte Mieter verstärkt mit dem Gedanken, Eigentum zu erwerben. Erhöhter Platzbedarf Unter den Eigentümern gaben über 90% an, dass sie es in Zeiten der Corona-Pandemie besonders schätzen, einen eigenen Garten am Haus zu haben. Die ideale Grundstücksgröße wird mit 500 bis 1.000 Quadratmetern beziffert. 65% geben zudem an, dass der Aspekt „Ich brauche Platz um mich herum“ bei der Standortwahl besonders wichtig sei. Eine geringere Rolle spielen aktuell hingegen Aspekte wie eine gute Anbindung an den ÖPNV oder die Nähe zu Bäckern und Supermärkten. Land und Garten gefragt Auf die Frage, wie sehr sich die Bürger im alltäglichen Leben während des Lockdowns beeinträchtigt fühlten, stammen die höchsten Beeinträchtigungswerte aus Gemeinden mit über 50.000 Einwohnern. Demgegenüber am wenigsten beeinträchtigt fühlten sich Einwohner aus Gemeinden mit unter 20.000 Einwohnern. In der Konsequenz gewinnt der ländliche Raum plötzlich wieder an Attraktivität. Von den Mietern, die derzeit verstärkt über einen Eigentumserwerb nachdenken, können sich mehr als zwei Drittel eine Immobilie in einem ländlichen Umfeld mit bis zu 5.000 Einwohnern oder einer kleineren Stadt mit höchstens 50.000 Einwohnern vorstellen. Immobilienbesitzer schätzen Wohneigentum in der Krise noch mehr als zuvor. © Dariusz Jarzabek – stock.adobe.com 70 November 2020

GNIW startet Alternative zur Immobilien-Leibrente (ac) Die Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (GNIW) bietet deutschen Kunden ab sofort ein neues Modell zur Alterssicherung durch Immobilien an. Henryk Seeger, Gründer und Geschäftsführer der GNIW, kritisiert den bisherigen Markt für Immobilienrenten als unübersichtlich. Finanz pro - dukte wie die Leibrente, die Immobilien gegen lebenslange Rentenzahlungen tauscht, würden nicht zu Unrecht als „Wette auf den Tod“ bezeichnet. So funktioniert das Konzept der GNIW GNIW kauft Eigenheime zum Marktpreis und garantiert den Verkäufern ein lebenslanges Wohnrecht, das für eine faire Miete gewährleistet werden soll. Das lebenslange Wohnrecht wird im Kaufvertrag und im Mietvertrag festgeschrieben und ist damit nicht anfechtbar. Der Kaufpreis soll dem Marktwert für bewohnte Immobilien entsprechen, die Miethöhe dem lokalen Mietspiegel. Der Kaufpreis wird sofort mit Vertragsabschluss ausgezahlt, sodass umgehend eine große Summe verfügbar ist. Dadurch fällt die Unsicherheit über zukünftige Zahlungen weg. Erfolgreicher Digitalinvestor an Bord Hinter der GNIW steht neben Geschäftsführer Dr. Henryk Seeger als Investor unter anderem auch Seriengründer und Business Angel Dr. Florian Heinemann. Heinemann war am Aufbau digitaler Unternehmen wie etwa Rocket Internet, Zalando und Project A Ventures beteiligt. Um ihr Angebot auszuweiten, hat die deutschlandweit operierende Gesellschaft nun einen öffentlichen Immobilienfonds aufgesetzt. Als Projektpartner konnte die GNIW hierfür unter anderem die Sparkasse | bsk Immobilien und die Berliner Volksbank Immobilien GmbH gewinnen. „Es gibt ihn – den qualifizierten Nachwuchs. Gute Botschaft! Für unsere Branche und für die Kunden. Deshalb fördern wir gerne junge Makler auf ihrem Weg. Und auch wir als Versicherer profitieren von frischen Ideen und bekommen in der Jury regelmäßig neue und wichtige Impulse für Produkte, Prozesse und unser Geschäftsmodell. Mindestens ebenso wichtig sind aber auch der offene Austausch und das kollegiale Miteinander der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Deshalb, herzlichen Glückwunsch.“ Magnus Erkelenz, Leiter Maklervertrieb Deutschland. Baufinanzierungszinsen so niedrig wie nie (ac) Die Zinsen für Baufinanzierungen sind so niedrig wie nie. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung der Hypothekenzinsen für langfristige Darlehen durch die FMH-Finanzberatung in Frankfurt am Main. Demnach liegen die Zinsen für Baufinanzierungskredite derzeit im Schnitt bei 1,10% – bei einer Laufzeit von 20 Jahren. Der vorherige Tiefststand datiert aus dem März 2020. Damals lag der Zinssatz für diese Laufzeit im Schnitt bei 1,13%. Eigenkapital lohnt sich weiterhin Noch günstiger wird es bei kürzeren Laufzeiten. Für Kredite mit einer Laufzeit von 15 Jahren zahlen Verbraucher laut der FMH- Finanzberatung im Schnitt einen Zinssatz von 0,96%, bei zehn Jahren sinkt er sogar auf durchschnittlich 0,67%. Trotz der niedrigen Durchschnittszinsen lohne es sich aber weiterhin, Eigenkapital einzubringen. Kunden, die bezogen auf den Kaufpreis nur 10 oder 20% in die Finanzierung einbringen, zahlen der Auswertung zufolge bereits deutlich mehr als Kreditnehmer mit 40% Eigenkapital. Im Falle von 100%-Finanzierungen von Immobilien werden sogar Zinsaufschläge von bis zu 1,3% fällig. Anzeige November 2020 71

AssCompact

AssCompact 01/2021
AssCompact 05/2019
AssCompact 04/2019
AssCompact 03/2019
AssCompact 02/2019
AssCompact 01/2019
Absicherung Makler Zudem Deutschland Vermittler Arbeitgeber Unfallversicherung Versicherer Unternehmen November

Neues von AssCompact.de

Absicherung Makler Zudem Deutschland Vermittler Arbeitgeber Unfallversicherung Versicherer Unternehmen November