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AssCompact 11/2020

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MANAGEMENT & VERTRIEB |

MANAGEMENT & VERTRIEB | News Roland Rechtsschutz ermittelt die größten Rechtsrisiken für Unternehmen (ac) Roland Rechtsschutz hat rund 86.000 Leistungsfälle des Jahres 2019 aus dem Gewerbebereich ausgewertet und einen ersten Abgleich mit dem laufenden Jahr durchgeführt. Demnach stehen in der Rangliste des vergangenen Jahres rechtliche Konflikte rund um den Verkehr erneut auf Platz 1. Rund 23.000 Leistungsfälle waren 2019 bei den Verkehrsangelegenheiten zu verzeichnen. In den ersten zehn Monaten des Jahres 2020 sieht das allerdings etwas anders aus. Denn das deutlich geringere Verkehrsaufkommen insbesondere in den ersten Wochen der Corona-Pandemie zeigt sich auch an etwas geringeren Leistungsfällen in dieser Kategorie. Mit 17.700 Fällen befindet sie sich bisher nur auf dem 2. Platz. Davor geschoben haben sich aktuell Vertragsstreitigkeiten. 2019 beruhte rund ein Viertel der Leistungsfälle im Gewerbebereich (20.900 Stück) auf derartigen Differenzen. Corona hebt die Bilanz aber an. Laut Roland Rechtsschutz hat dies zwei wesentliche Gründe: Zum einen fallen abgesagte (Dienst-)Reisen und Veranstaltungen in dieses Gebiet. Schon jetzt meldeten die ROLAND- Versicherten bereits fast dreimal so viele Reisestreitigkeiten wie im gesamten letzten Jahr. Zum anderen gibt es fast 50% mehr Schadenmeldungen beim Versicherungsvertragsrechtsschutz. Häufigster Grund: Streitigkeiten rund um Betriebsschließungsversicherungen, die bei Covid-19 die Leistung verweigerten. Auf Platz 3 folgten 2019 arbeitsrechtliche Streitigkeiten. Der Versicherer bearbeitete etwas mehr als 16.000 Fälle, die etwa auf Kündigungen und Vertragsaufhebungen beruhen. In dieser Kategorie machen Kündigungsschutzklagen von Mitarbeitenden fast die Hälfte aller rechtlichen Konflikte aus. Dieser Schutz ist auch in der aktuellen Corona-Krise äußerst wertvoll. Bei der telefonischen Rechtsberatung von ROLAND informierten sich gerade in den ersten Wochen viele Versicherte über die Themen Kurzarbeit, Lohnfortzahlung oder Home- Office. Auf Platz 4 der Rechtsrisiken stehen Auseinandersetzungen rund um Grundstücke und Immobilien. In rund 9.000 Fällen bot ROLAND Rechtsschutz gewerblichen Mietern oder Vermietern hier rechtlichen Rat und Unterstützung. Im aktuellen Jahresranking ist diese Kategorie knapp das Schlusslicht. Bleiben auf Platz 5 noch die Schadensersatzforderungen. 2019 unterstützte ROLAND Rechtsschutz Kunden aus Industrie und Gewerbe bei rund 8.000 Schadensersatzforderungen. „Wir als Württembergische freuen uns, auch in diesem Jahr erneut den Jungmakler Award unterstützen zu können – allen voran auch unser Vorstandsvorsitzender Thomas Bischof, der eng als Jury-Mitglied begleitet. Die Corona-Krise zeigt uns, dass wir innovative Geschäftsmodelle benötigen. Neben einer verbindlichen, persönlichen Beratung zählen digitale Lösungen, die Kunden Mehrwerte bieten. Der Maklerberuf ist ein Modell der Zukunft und wir hoffen auf viele junge Talente, die sich begeistert diesen neuen Herausforderungen stellen.“ Geschäftsführung der Württembergischen Vertriebspartner GmbH Worauf die Deutschen in der Altersvorsorge vertrauen (ac) Jeder zweite Berufstätige in Deutschland hat in Fragen der Altersvorsorge am meisten Vertrauen in die eigene Immobilie. Bei der gesetzlichen Rente ist das nur bei jedem Fünften der Fall. Sie landet bei dem Vertrauens - ranking auf Platz 3 hinter den privaten Lebens- oder Rentenversicherungen, denen gut jeder Vierte am meisten vertraut. Das ist das Ergebnis der HDI- Berufestudie, für die 3.633 Berufstätige befragt wurden. Die Studie stellt zudem fest, dass in der Corona-Krise das Vertrauen in die Immobilie als Altersvorsorge noch gestiegen ist. Bei Sparkonten und der gesetzlichen Rente hingegen hat jeder vierte Beschäftigte Vertrauen verloren. Das Vertrauen in börsen - notierte Wertpapiere wächst dagegen. Anzeige 76 November 2020

Altersarmut: Generation 65plus zunehmend gefährdet (ac) Die Generation 65plus ist hierzulande immer stärker von dem Schreckgespenst der Altersarmut bedroht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) erhöhte sich der Anteil der über 64-Jährigen, die gemessen am mittleren Einkommen als armutsgefährdet gelten, in den vergangenen 15 Jahren um 4,7 Prozentpunkte auf 15,7% im Jahr 2019. Seit 2005 war in keiner anderen Altersgruppe der Anstieg so groß, so Destatis. Insgesamt nahm die Armutsgefährdungsquote, die ein Indikator zur Messung der relativen Einkommensarmut ist, im selben Zeitraum um 1,2 Prozentpunkte auf 15,9% zu. Sie fiel also im vergangenen Jahr für Personen über 64 Jahren annähernd genauso hoch aus wie für die Gesamtbevölkerung. In Ost- und Westdeutschland war der Anstieg der Armutsgefährdungsquote ähnlich hoch. Unterschiede zeigen sich aber im Vergleich über alle Altersgruppen hinweg. 2019 stieg die Quote für über 64-Jährige im Westen seit 2005 um 4,6 Prozentpunkte auf 16,2% im Jahr 2019. Damit übertrifft der Wert knapp die Armutsgefährdungsquote für alle Altersgruppen im Westen zusammen. Im Osten erhöhte sich die Quote im gleichen Zeitraum um 4,9 Prozentpunkte auf 13,8%. Dieser Wert bleibt um 4,1 Prozentpunkte unter der Armutsgefährdungsquote für alle Altersgruppen im Osten. Als auffällig bezeichnet es das Statistische Bundesamt, dass der Anstieg der Armutsgefährdung in der Generation 65plus im Osten gegenläufig zum dort beobachteten Gesamttrend verläuft. Über alle Altersgruppen hinweg sank die Quote im Osten von 20,4% im Jahr 2005 auf 17,9% im Jahr 2019. „Für uns bedeutet der Jungmakleraward frischen Wind im Vertrieb. Wir fördern den Nachwuchs, da er in unserer Branche besonders wichtig ist. In den nächsten Jahren werden viele Berater in den Ruhestand gehen und die Ansprüche der jüngeren Generation verändern sich. Das bietet aussichtsreiche Chancen für junge, motivierte Kollegen, die innovativ beraten wollen. Wir freuen uns auf viele weitere Awards mit talentiertem Nachwuchs.“ Walter Capellmann, Hauptbevollmächtigter Wenn nachhaltiges Handeln nur nicht so anstrengend wäre (ac) Zwei von drei Deutschen bemühen sich um Nachhaltigkeit – die Bedingung: Der Aufwand und die Zugeständnisse dafür dürfen nicht zu groß sein. Diesen eher pragmatischen Weg wählen 67% der Älteren und 61% der Jüngeren. Deutlich konsequenter zeigt sich ein Viertel der Bundesbürger und sogar mehr als jeder Dritte in der Altersgruppe der 18- bis 35-Jährigen: Sie sagen von sich, dass sie auf eine nachhaltige Lebensweise achten. Bei dieser Gruppe ist der Anteil derjenigen, die Nachhaltigkeit zur Richtschnur für ihr Handeln gemacht haben, damit deutlich höher als im Bevölkerungsdurchschnitt. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Studie im Auftrag der Zurich Gruppe Deutschland, für die 1.000 Deutsche ab 18 Jahren sowie zusätzlich 500 Deutsche zwischen 18 und 35 Jahren befragt wurden. Die Studie wurde in diesem Jahr zum zweiten Mail durchgeführt. Doch ihren Worten lässt gerade diese Altersgruppe nicht immer Taten folgen: Im Alltag bleiben die jüngeren Deutschen besonders oft hinter ihrem eigenen ökologischen Anspruch zurück. Beim Thema Konsum neigen die Jüngeren eher dazu, ihre Nachhaltigkeitsgrundsätze über Bord zu werfen. Das schlechte Gewissen beim Reisen allerdings ist bei den Jüngeren laut Studie etwas weiter verbreitet als im Bevölkerungsschnitt. Auch bei Investments in grüne Geldanlagen sind die Jüngeren aktiver. Sie haben überdurchschnittlich häufig nachhaltige Geldanlagen und sind häufiger bereit, in diese Produkte zu investieren. Auch im Vergleich zur Nachhaltigkeitsstudie 2019 zeigt sich, dass nachhaltige Geldanlagen auf dem Vormarsch sind. Besaßen 2019 erst 8% der Deutschen und 11% der jüngeren Bundesbürger eine nachhaltige Geldanlage, waren es 2020 bereits 11% im landesweiten Durchschnitt und 16% bei den Jüngeren. Anzeige November 2020 77

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