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AssCompact 12/2018

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und Allergien. Oft genug

und Allergien. Oft genug geraten Produkte zudem auf den Index, weil sie nicht richtig deklariert sind. So lag der Makel der „Gepa Curry Sauce“ darin, dass auf den Etiketten der für Allergiker wichtige Hinweis auf Senfkörner fehlte und der Hersteller damit gegen die Lebensmittelinformationsverordnung verstoßen hatte. Jedes zehnte Produkt auf Gefragt sind maßgeschneiderte Produktrückruf - der Internetseite kostendeckungen, die etwa Zulieferern aus allen www.lebensmittel Branchen bei hohen Schadenersatzforderungen warnung.de wurde die Existenz retten können. aufgrund nicht deklarierter Allergene wie Cashewoder Erdnüsse, Senf oder Milch aus den Handelsregalen genommen. Zudem müssen sich Unternehmen mit Blick auf ein steigendes Verbraucherbewusstsein und dem Drohen von Sammelklagen auch in Europa darauf einstellen, dass sie sich in Zukunft noch mehr um ihre Produktqualität und -sicherheit kümmern müssen, um mögliche Haftungsrisiken zu minimieren. 7. Bessere Testverfahren Fortschritte bei Produkttestungsverfahren wie Genomsequenzierungstechnologie erleichtern es Regulierungsbehörden und Herstellern im Lebensmittelbereich, kontaminierte Produkte zu verfolgen. Dadurch können einerseits Gesundheitsschäden verhindert und womöglich sogar Leben gerettet werden; andererseits ist mit mehr Ermittlungen und Gerichtsprozessen zu rechnen, weil die Haftungsfrage einfacher zu klären ist. Wie können also Unternehmen vor dem Hintergrund der genannten Gründe Haftungsrisiken aus ihren Produkten minimieren? Gefragt sind maßgeschneiderte Produktrückrufkostendeckungen, die etwa Zulieferern die Existenz retten können. Die Versicherer können so die Volatilität des Alltagsgeschäftes abfedern, die Firmenchefs mitunter schlaflose Nächte bereiten. Eine Produktrückrufkostenversicherung wird zwar immer öfter als Ergänzung der Betriebs- und Produkthaftpflicht angefragt, aber hat sich noch nicht flächendeckend verbreitet. Das sind die von Produktrückrufen am meisten betroffenen Industrien Produktrückrufe stellen inzwischen das siebtgrößte Unternehmensrisiko dar. Quelle: AGCS-Studie „Product Recall: Managing The Impact of the New Risk Landscape, 2017“ Die Deckung für Produktrückrufe Dabei hat sie gleich drei Vorteile: Zum einen übernimmt sie die klassischen Rückrufkosten wie Dekontaminationskosten, Analysekosten, Regalplatzgebühren, Kosten für Neu-Vertrieb, Stornokosten von geplanten Werbemaßnahmen, Beratungskosten für Werbe-, Sicherheits- und Krisenberater. Im Grunde geht es bei einem Produktrückruf aber nicht nur um die Kosten für den Rückruf an sich. Schmerzhafter sind oft die Betriebsunterbrechungsschäden, die durch Produktionsausfall oder die Schließung eines Betriebs entstehen, sowie der entgangene Gewinn aufgrund von Kaufzurückhaltung oder verlorenem Vertrauen. Deshalb sind zum Beispiel im Deckungsumfang der AGCS auch der entgangene Verkaufserlös, der Ersatz von Anschaffungs- und Herstellungskosten für nicht mehr veräußerbare Produkte sowie Werbemaßnahmen zur Ankurbelung der Verkaufs bzw. zur Einführung eines Ersatzproduktes enthalten. Drittens bieten solche Versicherungen Zugang zu Krisenmanagementservices und -beratern. Diese prüfen die Verfahren eines Unternehmens und unterstützen bei einer Produktkontamination weltweit bei der Zusammenarbeit mit Behörden, Kommunikation, Rückverfolgung von Produkten sowie Laboruntersuchungen von kontaminierter Ware einschließlich Genomsequenzierung und DNA-Tests. Schnell in den Markt zurück Nicht zuletzt rücken auch ein vertiefter Risikodialog zwischen Unternehmen und dem Versicherer sowie Leistungen des Versicherers im Bereich Schadenprävention und Krisenberatung vor dem Hintergrund der immensen Risiken stärker in den Vordergrund. Denn letztlich muss es das Ziel von allen sein, das versicherte Unternehmen so schnell wie möglich wieder zurück zur alten Stärke zu führen. Wer zu lange vom Markt weg ist, der kommt nur sehr schwer wieder zurück. Wie die Peanut Corporation of America. Das Unternehmen stellte am 13.02.2009 alle Produktions- und Geschäftsaktivitäten ein und beantragte die Insolvenzabwicklung. Für Ex-Chef Stewart Parnell kam es noch schlimmer: Er wurde zu 28 Jahren Gefängnis verurteilt. W 34 Dezember 2018

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