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AssCompact 12/2018

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FINANZEN | News Deutsche

FINANZEN | News Deutsche Immobilienprofis erwarten Zinserhöhung Hoher Margendruck in der Immobilienfinanzierung (ac) Die Stimmung unter den deutschen Immobilienfinan - zierern hat sich im vierten Quartal 2018 moderat verbessert. Das zeigt das BF-Quartalsbarometer, das im Vergleich zu den drei Monaten zuvor um 0,49 Punkte gestiegen ist: Insgesamt liegt es aber immer noch mit 0,43 Zählern im Minus. Damit liegt der Barometerwert weiter unter dem Nullwert, der einen ausgeglichenen Finanzierungsmarkt signalisiert. Die Finanzierer leiden weiter unter extrem niedrigen Margen. Margen im Sinkflug Die Margen im Bestand sind auf den tiefsten Stand seit Erhebung des Barometers gesunken. Innerhalb von fünf Jahren haben sie um 62,8 auf 122 Basispunkte nachgegeben. Die durchschnittlichen Margen bei Projektentwicklungen sind im gleichen Zeitraum um 45 auf 198 Basispunkte gefallen. Im Vergleich zum dritten Quartal 2018 betrug der Rückgang bei Bestandsfinanzierungen 9 Basispunkte, bei Projektentwicklungen 4 Basispunkte. Der Margenunterschied zwischen Bestand und Projektentwicklung nimmt damit weiter zu. Besseres Neugeschäft und mehr größere Finanzierungen Dass sich der Barometerwert dennoch verbessert hat, liegt unter anderem daran, dass wieder mehr Institute die Neugeschäftsentwicklung als „neuerdings ansteigend“ oder „unverändert ansteigend“ einstufen. Zudem reichen die Banken wieder verstärkt größere Finanzierungen aus und auch die Refinanzierungskosten werden wieder positiver eingeschätzt. Nur noch rund ein Viertel rechnet mit steigenden Aufschlägen. Die Margen der Immobilienfinanzierer in Deutschland sind niedrig wie nie zuvor. © thodonal – Fotolia.com (ac) Die überwiegende Mehrheit der Immobilienexperten in Deutschland erwartet laut Marktmonitor Immobilien (MMI) von immowelt.de, dass die Leitzinsen und damit auch die Bauzinsen steigen werden. 80% der Immobilienprofis rechnen bereits für 2019 mit einer Erhöhung des Leitzinses. 50% der befragten professionellen Immobilienvermittler gehen von einer leichten Erhöhung des Leitzinses von derzeit 0% auf bis zu 0,25% aus. Jeder Vierte erwartet eine Erhöhung auf 0,25 bis 0,5%. Mit einer starken bis sehr starken Erhöhung rechnen hingegen nur 4% der Befragten. 20% der Immobilienprofis gehen trotz der Ankündigung der EZB, das billionenschwere Anleihekaufprogramm zu beenden, weiter davon aus, dass es 2019 keine Leitzinserhöhungen geben wird. Online-Kreditmarktplatz Debitos nimmt Immobilienportfolios auf (ac) Debitos führt eine zusätzliche Handelsklasse ein. Über den Frankfurter B2B-Kreditmarktplatz können ab sofort auch Immobilienportfolios an ein breites Investorennetzwerk online versteigert werden. Gestartet war das Unternehmen 2013 als reiner Zweitmarkt für ausgefallene Kredite – mittlerweile werden über Debitos Kredite aller Art verkauft, etwa Performing Loans, Schuldschein - darlehen und jetzt eben auch Immobilien- Assets. Grund des neuen Angebots sind die zunehmenden Anfragen von Verkäufer- als auch von Käuferseite. Sehr hohe Nachfrage Zum Start laufen Immobilientransaktionen aus Italien, Spanien, Griechenland und Deutschland im Wert von mehr als 100 Mio. Euro auf dem Marktplatz. Die Nachfrage nach Immobilieninvestments ist laut Debitos sehr hoch, sodass auch bekannte Großinvestoren an solchen Assets aus den europäischen Krisenländern stark interessiert seien. Als Verkäufer der Immobilienportfolios kommen vorrangig Banken infrage, da einige Finanzhäuser unter Zugzwang seien. 70 Dezember 2018

Anzeige Wirkt angestaubt, wird aber Ihr Leben rocken Wohn-Riester-Produkte gewinnen in Deutschland weiter an Beliebtheit (ac) Die Nachfrage nach der Riester-Rente schrumpft. 16,57 Millionen Verträge gab es laut dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zur Jahresmitte 2018 in Deutschland. Das sind rund 20.000 weniger als noch Ende 2017. Diese Entwicklung ist laut der LBS zum Teil dem seit Jahren anhaltenden Niedrigzinsumfeld und der daraus resultierenden Sparmüdigkeit vieler Menschen geschuldet. Die Unterrubrik Wohn-Riester profitiert hingegen von den anhaltend niedrigen Zinsen, da sie die Finanzierung von Wohneigentum attraktiver machen. Folgerichtig gewinnt die Eigenheimrente im Gegensatz zum Riester im Allgemeinen weiter an Beliebtheit. Wohn-Riester weist seit seiner Einführung vor zehn Jahren im Vergleich zu den übrigen riestergeförderten Produkten wie Versicherungs-, Bank- oder Fondssparverträgen das höchste Wachstum auf. Allein in der ersten Jahreshälfte 2018 wuchs die Zahl der Verträge um 28.000 auf knapp 1,8 Millionen. Auf Jahressicht lag das Plus bei 4,5%. Jeder dritten Bank drohen Sanktionen der BaFin (ac) 35% der Banken in Deutschland verfügen über lückenhaft dokumentierte Abläufe. In jedem dritten Institut sind die Verantwortlichkeiten zudem nicht eindeutig geregelt. Damit verstoßen die Geldhäuser gegen die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk). In solchen Fällen kann die Bankenaufsicht (BaFin) Bußgelder verhängen und Nacharbeiten fordern. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Procedera Consult unter 104 Fach- und Führungskräften aus der Bankbranche. IT-Probleme Probleme bereitet den Banken auch eine unzureichende Softwareunterstützung, um Prozesse zu dokumentieren und zu steuern. Vier von zehn Instituten beklagen, dass die IT zu wenig Hilfestellungen bietet, um diese Aufgaben angemessen zu erfüllen. Dabei schreiben die MaRisk ausdrücklich vor, dass alle Geschäftsaktivitäten schriftlich festgehalten und als Organisationsrichtlinien allen Mitarbeitern zugänglich gemacht werden müssen. Fehlende Standards Mit dem aktuellen Stand des Prozessmanagements ist nur knapp die Hälfte der Befragten zufrieden. Nachholbedarf besteht besonders darin, Prozesse zu visualisieren. 57% vergeben in diesem Bereich die Schulnote 3 oder schlechter. Gut jeder Zweite bemängelt zudem, dass sich die Prozesse nur schwer anpassen lassen. Schuld sind neben technischen Unzulänglichkeiten auch fehlende Standards. Nur 58% der Banken sind bei der Standardisierung gut oder sehr gut aufgestellt. Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit mit fast 150 Jahren Erfahrung wirken wir vielleicht etwas uncool. Aber wir bieten sehr moderne Vorsorgelösungen. „StartKlar – die Garantierente“ und „MeinPlan – die Fondsrente“ bieten schon ab 25 Euro monatlich einen Vermögensaufbau mit Fonds, mit dem Ihre Kunden später rocken können. Mehr Infos unter: www.lv1871.de/rockt

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