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AssCompact 12/2019

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MANAGEMENT & VERTRIEB |

MANAGEMENT & VERTRIEB | News bAV: DMA eLearning@kademie bietet Online-Seminarreihe (ac) Die Deutsche Makler Akademie (DMA) trägt der zunehmenden Nachfrage nach Online-Seminaren Rechnung. Gemeinsam mit der Deutschen Versicherungsakademie (DVA) wurde die neue eLearning@kademie mit insgesamt über 300 Stunden IDD-konformen Inhalten konzipiert. Zum Angebot zählt auch eine monatlich stattfindende Reihe von Online-Seminaren zur betrieblichen Altersversorgung (bAV). Unter den Referenten sind bAV-Experten wie Margret Kisters-Kölkes, Dr. Henriette Meissner, Dr. Claudia Veh, Ralph-Patrick Jochim, Jochen Prost und Marco Westermann. Die Reihe startet am 10.01.2020. Die Themen decken die gesamte Bandbreite der bAV ab, zum Beispiel die fachlichen Grundlagen des Betriebs - rentenstärkungsgesetzes (BRSG) und die Möglichkeiten der vertrieblichen Umsetzung. Darüber hinaus umfasst das Angebot Einzelseminare wie „Stolpersteine in der bAV-Beratung“, „Direktversicherung vs. rückgedeckte Unterstützungskasse“ sowie „Auslagerung vs. Ausfinanzierung von Pensionszusagen“. Weitere VdS-Qualifikation zum Brandschutzbeauftragtem (ac) Das VdS Bildungszentrum bietet die Qualifikation zum Brandschutzbeauftragten (BSB) ab 2020 in zwei Varianten an: Im Kompaktlehrgang erfahren die Teilnehmer in sieben Tagen alles, was sie für ihren Einsatz als BSB wissen müssen. Die Ausbildung entspricht den Richtlinien von vfdb, DGUV und GDV/VdS. Der Lehrgang „Brandschutzbeauftragter“ kann mit dem „Aufbau-Modul für Brandschutzbeauftragte“ zu einem insgesamt zehntägigen Lehrgang nach europäischem Standard erweitert werden. Wer diesen Kurs absolviert, kann zusätzlich den in 20 Ländern anerkannten Abschluss der europäischen Branchenorganisation CFPA Europe erwerben. Die Termine lassen sich bei beiden Varianten flexibel zusammenstellen. Zudem ist das dreitägige „Aufbau-Modul für Brandschutz - beauftragte“separat buchbar und lässt sich somit für fertige Brandschutzbeauftragte als Fortbildung nutzen. Den BSB-Lehrgang gibt es ab 2020 auch mit einem Aufbau-Modul. © Tascha – stock.adobe.com Schulprojekt soll Schüler fit machen im Umgang mit Geld (ac) Nach der Pilotphase im Schuljahr 2018/19, an der mehr als 170 Klassen teilgenommen haben, ist das Schul - projekt des Verbraucherratgebers Finanztip in die nächste Runde gestartet. Schüler soll „finanztip.schule“ dabei unterstützen, klüger mit ihrem Geld umzugehen. Das Projekt eignet sich insbesondere für wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Fächer ab der neunten Jahrgangsstufe von Gymnasien, Gesamtschulen, Wirtschaftsschulen und berufsbildenden Schulen. Aufgrund der thematischen Bandbreite lässt es sich in fast allen Fächern unter Berücksichtigung der geltenden Curricula durchführen. Konkrete Aufgaben zu Altersvorsorge und Versicherungen In diesem Schuljahr ist das Projekt so konzipiert, dass bis zu 200 Lerngruppen teilnehmen können. Die Inhalte von Finanztip werden Teil des Unterrichts. Für die Schüler gibt es konkrete Aufgaben, zum Beispiel zu Handyverträgen oder Girokonten, aber auch zu Altersvorsorge und Versicherungen. Diese lösen sie mithilfe der Finanztip-Ratgeber, den Finanztip-Newsletter und auch der YouTube-Videos von Finanztip. Verantwortlich für die pädagogische Umsetzung ist das IZOP-Bildungsinstitut aus Aachen. Es kümmert sich unter anderem um die didaktische Aufbereitung der Arbeitsblätter, mit denen die Lehrkräfte ihren Unterricht gestalten. Aber auch bei Rückfragen von Lehrkräften sind Experten des Instituts Ansprechpartner. Für Lehrkräfte, die nicht am Projekt teilnehmen, stehen die Materialien kostenlos zum Download bereit. 114 Dezember 2019

MANAGEMENT & VERTRIEB | Impulse für junge und moderne Makler Nachfolge: Was muss ich beachten? Das Thema Unternehmensnachfolge wird bei deutschen Maklern derzeit – bis auf wenige Ausnahmen – völlig ausgeblendet. Wo liegen die häufigsten Gründe? W W W W Häufig ist das Selbstverständnis, ein Unternehmen aufgebaut zu haben, nicht so ausgeprägt wie in anderen Branchen. Wenn jemand sich voll und ganz als Unternehmer definiert, ist der Wunsch nach der Fortführung des eigenen Lebenswerks ein ganz wichtiges Anliegen, ein Herzenswunsch. Der Zeitpunkt für eine Unternehmensnachfolge ist (gefühlt) noch so weit weg, dass es fast Verzettelung wäre, sich damit heute zu beschäftigen. Außerdem ist allein der Gedanke daran schon demotivierend … Ein geeigneter Nachfolger – ob familiär oder fremd – ist nicht in Sicht. Zudem ist das Unternehmen heute derart auf den Inhaber zugeschnitten, diese Firma kann gar nicht übergeben werden … Der Makler beschäftigt sich auch mit aktuellen Unternehmerthemen, zum Beispiel der Optimierung der eigenen Abläufe, der Standardisierung wiederkehrender Aufgaben oder auch dem Controlling des eigenen Vertriebsprozesses nur sehr wenig. Da ist es naheliegend, auch ein Unternehmerthema, das in der Zukunft liegt, zu ignorieren. Welche Aspekte müssen bedacht werden, damit die eigene Unternehmensnachfolge professionell vonstattengehen kann? Welche Fähigkeiten und Begabungen sollte Ihr Nachfolger haben? Sie suchen keine Kopie von sich, Ihr Nachfolger sollte aber zu Ihren Kunden, zu Ihrer Region, vor allem zum „ganz besonderen Etwas“ Ihrer Firma passen. Welches schrittweise Vorgehen der Integration möchten Sie wählen? Denkbar ist zum Beispiel folgendes Zehn-Punkte-Programm. 1. Definition der Anforderungen für einen geeigneten Bewerber 2. Suche geeigneter Bewerber gemäß Anforderungskatalog 3. Eventuell professionelles Auswahlverfahren 4. Integration als „normalen“ Mitarbeiter Ihres Maklerbetriebs 5. Übergabe eines ersten kleinen Verantwortungsbereichs 6. Übergabe eines Unternehmensteils (noch ohne Beteiligung) 7. (Geringe) prozentuale Beteiligung an Ihrem Unternehmen 8. Erhöhung der prozentualen Beteiligung an Ihrem Unternehmen 9. Übergabe Ihres Unternehmens, Sie arbeiten eventuell anfangs mit 10.Ausscheiden von Ihnen aus Ihrem Unternehmen Nach unseren Erfahrungen sollten Sie bereits ca. 12 bis 15 Jahre vor Ihrem Ausscheiden den Prozess der Unternehmensnachfolge einleiten, um wirklich planvoll Ihren Maklerbetrieb in die „Zeit nach Ihnen“ zu führen. Hier ist schon „eingepreist“, dass der Erste, den Sie für die Nachfolge vorsehen, eventuell nicht der Richtige ist … Eine prozentuale Beteiligung an Ihrem Unternehmen hat sich ca. fünf Jahre vor der Übergabe bewährt. Ob Sie nach Ihrem Ausscheiden weiter Ihrem Betrieb, zum Beispiel als Seniorberater, zur Verfügung stehen möchten, müssen Sie entscheiden. Hierfür gibt es – wie so oft – sowohl Vorteile als auch Nachteile. Der Prozess der Nachfolge läuft natürlich immer parallel zum Tagesgeschäft. Er fordert für den Moment nicht viel Zeit, Sie sollten ihn nur im Blick haben. Am schwierigsten bei der Nachfolge ist die Übergabe innerhalb der Familie. Hier fehlt mitunter der objektive Blick auf die Eignung – manchmal zu skeptisch, manchmal aber auch völlig unkritisch. Grundsätzlich ist die Nachfolge eine Unternehmenssituation, in der auch über externe Beratung nachgedacht werden sollte. Und nicht zuletzt: Vielen fällt das Abgeben und Loslassen extrem schwer. Ich habe schon manch überdurchschnittlich vertriebsstarken Makler kennengelernt, der nach 40 Jahren Erfolg und Spitzenergebnissen später – in der Nachfolge – sein Unternehmen fast vor die Wand fährt. Krönen Sie Ihre Unternehmerkarriere mit einer professionellen Übergabe! W Alle Infos zum Jungmakler Award unter: www.jungmakler.de Von Steffen Ritter, Geschäftsführer des IVV Institut für Versicherungsvertrieb und Mitinitiator des Jungmakler Awards Dezember 2019 115

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