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AssCompact 12/2019

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STUDIEN ebase-Umfrage:

STUDIEN ebase-Umfrage: MiFID-II-Kostentransparenz sorgt für Frust statt Lust (ac) Eine ebase Vermittler-Fokus-Umfrage hat sich unter anderem mit der Ex-ante- und der Ex-post- Kostentransparenz von MiFID II auseinandergesetzt. Die Vertriebspartner der Bank registrieren demnach nur selten explizit positive Kundenresonanz auf die neue Transparenz. Dabei sollte sie eigentlich genau ihnen zugutekommen. „Es war eines der wesentlichen Anliegen der Regulierung, die Transparenz im Sinne der Kunden zu verbessern“, so Rudolf Geyer, Sprecher der ebase-Geschäftsführung. In der Praxis eher kontraproduktiv In der Realität lösen die Ex-ante- und die Ex-post- Kostentransparenz bisher vor allem Frust aus – oder sie werden erst gar nicht wahrgenommen. Die Hälfte der befragten Vertriebspartner ist der Ansicht, dass die Kunden die zusätzlichen Kosteninformationen kaum beachten. Mehr als ein Drittel der Finanzprofis meint, dass die zusätzlichen Informationen die Kunden sogar eher verwirren. Im Sinne der Kunden ist die Regelung somit bisher zumindest nicht. Nur 15% der befragten Vermittler stufen die bisherigen Erfahrungen positiv ein und geben an, dass die Kunden besser informiert sind. „Wenn man sich zudem die enormen Kosten der Umstellung für die gesamte Branche vor Augen führt, ist es durchaus enttäuschend, dass rund 85% der Vermittler der Meinung sind, dass die Kunden die Informationen eigentlich kaum beachten oder diese sogar verwirren“, mahnt Geyer. Der Experte kritisiert zudem, dass sich noch kein klarer Marktstandard für die Kosteninformationen etabliert hat. Geyer hofft, dass sich die nachgelagerten Prüfinstanzen wie Wirtschaftsprüfer und BaFin bei der Beurteilung der praktischen Umsetzung der Anforderung durch die Finanzinstitute an dem Ursprungsgedanken des Anlegerschutzes orientieren. Aon-Studie: Mitarbeiter wollen mehr Durchblick beim Thema Rente (ac) In Sachen Altersversorgung könnte aus Sicht von Arbeitnehmern vieles einfacher sein. Das zeigt eine Studie von Aon zum Thema „Financial Wellbeing“: Knapp zwei Drittel der Arbeitnehmer empfinden Themen wie gesetzliche Rente, private Altersvorsorge und betriebliche Altersversorgung als komplex. Am schlechtesten kommt dabei die gesetzliche Rente weg: Sie ist für die meisten Teilnehmer der Studie (66,7%) am wenigsten zu durchblicken. Unterstützung bei komplexen Finanzthemen gefragt Der Studie zufolge wünschen sich vor allem jüngere Arbeitnehmer von ihrem Arbeitgeber mehr Unterstützung bei ihrer finanziellen Absicherung. Über zwei Drittel (71,8%) im Alter zwischen 18 und 29 Jahren haben diese Erwartung, in der Altersgruppe zwischen 29 und 39 Jahren sind es immer noch 65,4%. Mit steigendem Einkommen nimmt dieser Wunsch eher noch zu. Hier können Arbeitgeber punkten, indem sie qualifizierte Mitarbeiter durch entsprechende Angebote überzeugen. Besonders gefragt ist laut Studie Unterstützung in Sachen Rente und Altersversorgung. Für drei Viertel der Befragten (75,4%) steht dieses Thema an oberster Stelle, mit einigem Abstand folgt die Absicherung der Risiken Berufsunfähigkeit, Unfall und Tod (42,4%). Orientierung im Dschungel komplexer Finanzthemen und dabei mehr Unterstützung durch den Arbeitgeber, beispielsweise durch gezielte Entscheidungshilfen, Wie komplex empfinden Sie folgende Themen für sich persönlich? Orientierung im Rentendschungel tut Not. Zwei Drittel der Arbeitnehmer in Deutschland hält das System der gesetzlichen Rente für sehr komplex oder komplex. wünschen sich knapp zwei Drittel der Arbeitnehmer (62,4%). Befragt wurden rund 2.000 Arbeitnehmer aus Deutschland zwischen 18 und 65 Jahren. „Arbeitgeber können ihre Mitarbeiter auf ganz unterschiedliche Weise bei ihrer finanziellen Absicherung unterstützen“, so Aon-Geschäftsführer Fred Marchlewski. „Es beginnt mit der aktiven Informa tion und Kommunikation rund um die Altersversorgung. Gezielte Entscheidungshilfen und arbeitgeberfinanzierte Programme können darüber hinaus maßgeblich zum finanziellen Wohlbefinden beitragen.“ Quelle: Aon 16 Dezember 2019

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