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AssCompact 12/2019

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IMMOBILIEN | News

IMMOBILIEN | News Deutsche Wohnen wegen DSGVO-Verstoß verurteilt Erster Insolvenzfall bei Exporo (ac) Exporo hat bekannt gegeben, dass für die DEMA Deutsche Mikroapartment AG am 08.11.2019 beim Amtsgericht Marburg ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt wurde. Von der Insolvenz ist bei Exporo das Immobilienprojekt „Portfolio Marburg“ betroffen. Darüber hat die Hamburger Crowdinvesting-Plattform alle in dem betroffenen Projekt investierten Anleger informiert. Das Portfolio Marburg von Exporo Über Exporo.de wurden im August 2018 Investments in das Immobilienprojekt „Portfolio Marburg“ vermittelt. An der Finanzierung des Projektes mit einer regulären Laufzeit bis zum 30.01.2020 sind insgesamt 877 Privatanleger beteiligt. Das vermittelte Volumen liegt bei 1,68 Mio. Euro. Exporo geht davon aus, dass das Darlehen aufgrund des Insolvenzantrags „nicht fristgerecht zurückgeführt werden kann“. Anleger sind Inhaber der Forderung Die Kapitalvermittlung erfolgte mittels Crowdlending. Die eigentliche Kreditvergabe wickelt bei diesem Modell ein Kreditinstitut ab. Exporo hat diesen Kreditvertrag abgekauft und ihn an die jeweiligen Privatanleger abgetreten. Die Anleger werden somit zu den Inhabern der Forderung. Die für das Darlehen zur Verfügung gestellten Sicherheiten hält ein Treuhänder für die Anleger. Zudem stehe Exporo in intensivem Austausch mit den verantwortlichen Entscheidungsträgernund will mit dem Sicherheiten-Treuhänder Elbtreuhand Service zusammenarbeiten. Dadurch eine bestmögliche Wahrnehmung der Interessen der Exporo-Anleger im Rahnen des Insolvenzverfahren ermöglicht werden. © designer491 – stock.adobe.com Mit DEMA Deutsche Mikroapartment ist erstmals ein Exporo-Projektpartner insolvent. (ac) Die Berliner Datenschutzbeauftragte hat der Deutsche Wohnen einen Bußgeldbescheid über 14,5 Mio. Euro zugestellt. Grund sind Verstöße gegen die DSGVO. Einer Mitteilung der Datenschützer zufolge haben Prüfungstermine im Juni 2017 sowie im März 2019 ergeben, dass die Deutsche Wohnen für die Speicherung personenbezogener Mieterdaten ein Archivsystem verwendet, das keine Möglichkeit vorsah, nicht mehr erforderliche Daten zu entfernen. Zudem seien die Daten gespeichert worden, ohne zu überprüfen, ob eine Speicherung zulässig oder überhaupt erforderlich sei. Unzulässige Datenfriedhöfe Laut den Berliner Datenschützern hätten teilweise mehrere Jahre alte private Angaben von Mietern ohne den Zweck ihrer ursprünglichen Erhebung eingesehen werden können. Die zuständige Datenschutzbeauftragte spricht von Datenfriedhöfen. Dabei ging es unter anderem um Gehaltsbescheinigungen, Selbstauskünfte, Arbeits- und Ausbildungsverträge, Steuer-, Sozial- und Krankenversicherungsdaten sowie um Kontoauszüge. Missstände nicht beseitigt Weil die Missstände zwischen dem ersten und dem zweiten Prüftermin nicht beseitigt wurden, falle der Bußbescheid entsprechend hoch aus. Schließlich habe die Deutsche Wohnen mehr als eineinhalb Jahre nach dem ersten Prüftermin und neun Monate nach Anwendungsbeginn der DSGVO weder ihren Datenbestand sauber bereinigt noch rechtliche Gründe für die weitere Speicherung vorgewiesen. Die Deutsche Wohnen will den Bußgeldbescheid nicht akzeptieren und „gerichtlich überprüfen lassen“. Das Unternehmen habe im Jahr 2017 „umfangreiche personelle und prozessuale Veränderungen“ eingeleitet, um den Datenschutzanforderungen vollumfänglich gerecht zu werden. 66 Dezember 2019

Netfonds verbucht Wachstumssprung bei neuer Immobilientochter Domicil Real Estate verschiebt Börsenpläne (ac) Die Domicil Real Estate AG hat entschieden, die Pläne für den Börsengang aufgrund der aktuell schwierigen Marktlage abzusagen. Der etablierte und inhabergeführte Investment- und Immobiliendienstleister mit Sitz in München gibt die Pläne aber nicht vollständig auf, sondern verschiebt sie nur auf einen günstigeren Zeitpunkt. Das Unternehmen werde das Kapitalmarktumfeld beobachten und die Börsenpläne umsetzen, sobald sich die Marktlage als günstiger erweist. (ac) Die 2018 gegründete Immobilien sparte der Netfonds Gruppe, die NSI Netfonds Structured Investment GmbH, ist im bisherigen Jahresverlauf deutlich stärker als erwartet gewachsen. Unter anderem durch den größten Einzelverkauf ist das beurkundete Transaktionsvolumen in diesem Jahr auf mehr als 18 Mio. Euro gestiegen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres lag das Volumen lediglich bei etwa 1 Mio. Euro. 20 Mio. Euro angestrebt Bis Ende 2019 rechnet Netfonds mit einem gesamten Transaktionsvolumen von deutlich über 20 Mio. Euro. 40% bilden die eigenen zum Verkauf bestimmten Immobilienbestände der NSI Netfonds. Weitere aussichtsreiche Immobilien und Immobilienprojekte sind aktuell in der Ankaufphase. Der bisherige Jahresverlauf bestätige das Konzept von NSI Netfonds. Nun stehen die Skalierung und das weitere Wachstum im Fokus. Von der Objektbeschaffung über die Finanzierung bis zur Aufteilung und dem Verkauf soll das Netzwerk der Gruppe genutzt werden, um auch 2020 wieder einen signifikanten Anstieg des Transaktionsvolumens zu schaffen. Anzeige Werden Sie Partner des Marktführers für die Immobilien-Rente in Deutschland! Ihre Vorteile als Kooperationspartner der Deutsche Leibrenten: Mehr Umsatz mit der Immobilien- Verrentung Neue Vertriebssäule für Ihr Unternehmen und damit mehr Umsatz Klare, transparente Maklervereinbarung mit attraktiver Provision Unterstützung bei Marketingmaßnahmen und Kundenveranstaltungen Schärfung Ihres Profils in der Region mit erweitertem Angebot Rufen Sie uns gerne an unter 069.6897794-0 Weitere Infos auch auf: www.deutsche-leibrenten.de

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