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AssCompact Sonderedition Arbeitskraftabsicherung 2020

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NEWS & TRENDS © liravega- stock.adobe.com Einfach machen: Fachlich und digital in der AKS überzeugen Noch immer sind viele Menschen nicht gegen die finanziellen Risiken infolge des Verlusts ihrer Arbeitskraft abgesichert. Entsprechend groß ist das Potenzial für Vermittler. Was sich in Sachen AKS tut und warum die Digitalisierung dabei immer wichtiger wird, erläutert Michael Franke vom Analysehaus Franke und Bornberg. Der Bedarf an privater Arbeitskraftsicherung (AKS) ist offensichtlich. 2018 erhielten Erstbezieher einer staatlichen Erwerbsminderungsrente in den neuen Bundesländern gerade einmal 753 Euro monatlich, in den alten sogar nur 730 Euro. Aber während die Zahl der Erwerbstätigen von Rekord zu Rekord eilt, verharrt der private Versicherungsschutz auf niedrigem Niveau. Statistisch betrachtet setzt noch nicht einmal jeder Neunte auf zusätzlichen Schutz. Das Marktpotenzial für unabhängige Vermittler ist also riesig, doch ausgeschöpft wird es noch immer zu wenig. Was sich im Bereich AKS derzeit tut Dabei steht AKS bei Vermittlern durchaus im Fokus. Aktuell prägen die Themen Arbeitsunfähigkeit und Teilzeitklausel die Diskussion. Aber Vorsicht: Nicht immer gehen mit neuen Leistungsbildern und Begrifflichkeiten echte Leistungsverbesserungen einher. Die Berufsgruppenvielfalt steigt, während die Beitragsschere weiter auseinandergeht. Einen möglichen Ausweg zeigen Absicherungskonzepte über den Betrieb auf. Von Michael Franke, Geschäftsführer der Franke und Bornberg GmbH Burn-out, Depressionen und Angststörungen sind die häufigste Ursache für Erwerbsminderung und Berufsunfähigkeit. In der gesetzlichen Rentenversicherung war „Psyche“ 2018 für 36,3% aller neuen Erwerbsminderungsrenten von Männern und für 48,7% der Neuzugänge bei Frauen verantwortlich. Das jüngste BU- Unternehmensrating von Franke und Bornberg hat eine Quote von 24,81% ermittelt. In dieser Zahl schlägt sich die konsequente Annahme - politik gegenüber Antragstellern mit „psychischen Episoden“ nieder. Alternativlösungen zur Arbeitskraftsicherung bleiben unverzichtbar. In der Grundfähigkeitsversicherung beobachten wir eine „Unterscheidungsstrategie“. Versicherer wollen sich von Wettbewerbern abgrenzen und damit Wettbewerbsvorteile erzielen. Die Folge: Unterschiedliche Definitionen der Leistungsauslöser schaffen neben Vielfalt vor allem Intransparenz und Unsicherheit. Das neue Grundfähigkeitsrating von Franke und Bornberg will der Entwicklung Einhalt gebieten. Es setzt auf Durchblick und definiert dafür 14 Kerngrundfähigkeiten, an denen sich alle Tarife messen lassen müssen. Warum Digitalisierung für die Branche immer wichtiger wird Digitalisierung ist im Alltag längst angekommen. In Deutschland gehen schon 86% der Menschen online, häufig über mobile Endgeräte. Über die Hälfte aller Online- Umsätze im Handel wird über Smartphones oder Tablets getätigt. Assistiert von Alexa, Cortana und Siri bietet das Internet der Dinge (IoT) neue Services rund um die Lebensbereiche Wohnen, Mobilität und Unterhaltung. Insbesondere Jüngere sowie höher Gebildete erweisen sich als Vorreiter des digitalen Fortschritts. Ob Amazon, Zalando oder Facebook – alles und jeder scheint jederzeit erreichbar zu sein. 8 Sonderedition

Streaming-Dienste wie Amazon Prime Video, Netflix, Sky und Maxdome tun ein Übriges. Positive Erfahrungen mit digitalen Dienstleistern, Plattformen und sozialen Netzen prägen die Kundenerwartungen maßgeblich. Verbraucher setzen zunehmend auf Bequemlichkeit und Tempo. Gleichzeitig schwinden Fähigkeit und Bereitschaft, sich auf langweilige Dinge wie Versicherungen zu konzentrieren. Was langweilt, wird schlicht übersehen. In der Versicherungswirtschaft galt Digitalisierung lange nur als Werkzeug, das Prozesse vereinfachen und Kosten einsparen kann. Doch mittlerweile zeigt sich: Digitalisierung ist mehr als ein nützliches Werkzeug. Als Querschnittsfunktion durchdringt sie alle Unternehmensbereiche. Und ohne digitale Prozesse sind die Ansprüche von Verbrauchern hinsichtlich Schnelligkeit, Verfügbarkeit und Bequemlichkeit kaum noch zu erfüllen. Die Internetnutzung in Deutschland Das Internet nutzen nicht nur jüngere Menschen häufig über mobile Endgeräte. Quelle: D21-Digital-Index 2019/2020; https://initiatived21.de/ publikationen/d21-digital-index-2019–2020/ Digitale Prozesse erlauben eine schnellere Anpassung an Trends. Sie verkürzen Produktentwicklungsprozesse und Produktlebens zyklen erheblich. Noch vor einer Dekade haben Versicherer ihre Bedingungswerke gefühlt alle zwei Jahre geändert. Heute sind zwei Relaunches je Tarif und Jahr eher Regel als Ausnahme. Gleichzeitig nimmt die Anzahl der Konstellationen je Produkt durch Zusatzbausteine drastisch zu. Wenn bereits ein Versicherer mit 3.296 Produktkonstellationen am Markt agiert, lässt sich bei 576 Produkten von 56 Versicherern erahnen, wie es um die Transparenz im Markt bestellt ist. Was sich die Vermittler in Sachen Digitalisierung wünschen Bei der Arbeitskraftabsicherung spielt Digitalisierung eine zentrale Rolle: Sie beeinflusst Berufsbilder und deren Zukunftsperspektiven, Produktentwicklung und -gestaltung, Beratung und Antragsprozesse, Administration und zunehmend auch die Regulierungspraxis. Zwei Drittel der befragten Makler und Mehrfachagenten sind überzeugt, dass ein zielgerichteter Einsatz digitaler Tools den Vertrieb von Versicherungsprodukten positiv beeinflussen kann, berichtet die Studie „AssCompact TRENDS I/2020“. Ebenfalls zwei von drei Vermittlern wollen danach im Bereich Tarifierung, Angebot und Antrag (TAA) mit responsiven Tarifrechnern arbeiten. Eine (lizenziert unter Creative Commons Namensnennung 4.0 / CC BY; bearbeitet von AssCompact) Risikoprüfung am Point of Sale bezeichnen mehr als 50% als sehr wichtig. Franke und Bornberg bietet intelligente Werkzeuge. Mit fb>xpert steht Vermittlern ein Experte zur Seite, der sie stets auf den neuesten Stand bringt. Gerade in der Arbeitskraftabsicherung kann fb>xpert seine Stärken voll ausspielen. Der Produktartenfinder unterstützt schon mit wenigen Fragen die Produktauswahl und weist den Eignungsgrad je Produktkategorie aus. Der AKS-Index leistet, was Vermittlern nur unter größtem Aufwand gelingt: verschiedene Produkte und Produktkategorien vergleichbar zu machen. Das erleichtert Entscheidungen und schafft Vertrauen. Berater müssen sich auf die Ergebnisse verlassen können. O Jährliche Produktaktualisierung von Versicherern Anders als noch vor einigen Jahren sind heute zwei Relaunches je Tarif und Jahr die Regel. Quelle:Franke und Bornberg Sonderedition 9

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