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AssCompact Sonderedition betriebliche Versorgung 2020

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KONZEPTE & LÖSUNGEN © lucadp – stock.adobe.com Arbeitgeber im Fokus: Versorgungsbausteine klug kombinieren Betriebliche Altersversorgung ist mehr als staatlich geförderte Entgeltumwandlung. Vermittler können hier aus einer Fülle von Gestaltungsmöglichkeiten schöpfen. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sind sinnvolle Sozialleistungen ein wichtiger Schlüssel zur Findung und Bindung von Mitarbeitern. Um wettbewerbsfähig und zukunftssicher zu bleiben, brauchen Unternehmen qualifizierte Mitarbeiter. Hier ist Krea - tivität gefragt, denn der Kampf um leistungsstarke Kräfte spitzt sich weiter zu. Dabei spielt die betriebliche Altersversorgung (bAV) eine wichtige Rolle. Mit attraktiven Versorgungsbausteinen können sich Unternehmen als moderne und fürsorgliche Arbeitgeber positionieren. Der Ausgangspunkt ist immer die Motivation des Unternehmens In großen Betrieben ist die bAV inzwischen weit verbreitet. Doch kleine und mittelstän - dische Unternehmen nutzen dieses wirkungsvolle Instrument des Personalmarketings bis jetzt immer noch viel zu wenig. So besteht in diesem Bereich starker Nachholbedarf, zumal Arbeitnehmer bereits seit 2002 einen Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung haben. Ein entsprechendes Angebot an die Mitarbeiter wäre ein erster Ansatz, um diese langfristig im Betrieb zu halten. Von Sascha Holstein, Leiter Vertriebsunterstützung bAV im Continentale Versicherungsverbund Anfang der 2000er-Jahre standen in der Beratung von Unternehmen zum Thema bAV noch Einsparpotenziale im Vordergrund. Nunmehr spielt die Attraktivität als Arbeit - geber die Hauptrolle. Mehr denn je gilt es, leistungsstarke Kräfte zum Kommen oder Bleiben zu animieren. Ein einfaches arbeitnehmerfinanziertes Angebot zur Entgeltumwandlung reicht deshalb heute nicht mehr aus. Unternehmen sind daher gut beraten, wenn sie nicht nur ihren Pflichtanteil zuschießen. Stattdessen sollten sie zusätzlich arbeitgeberfinanzierte Versorgungen einrichten. Ausgangspunkt ist immer ihre Motivation: Die Bindung von Mitarbeitern erfordert andere Lösungen als die Findung. Für den Berater bedeutet dies, alle Möglichkeiten der bAV in Betracht zu ziehen. Vielfältige Optionen zur Gestaltung Die Vielzahl an unterschiedlichen Durchführungswegen und Finanzierungsformen eröffnen großen Spielraum für ein stimmiges Angebot. Je nach Ziel des Arbeitgebers sowie Bedarf des Arbeitnehmers kann der Vermittler die passenden Bausteine zusammenstellen. Mit bAV verbinden die meisten eine lebenslange Altersrente. Gerade jungen Mitarbeitern erscheinen monatliche Rentenleistungen jedoch weit weg. Geht es dem Betrieb vor allem darum, talentierte Nachwuchskräfte zu rekrutieren, ist eine großzügige einmalige Kapitalleistung zum Renteneintritt möglicherweise sinnvoller. 16 Sonderedition

Viele Unternehmen räumen Betriebstreue hohe Priorität ein. Für sie ist eine Versorgung, die längere Dienstzeiten mit einer höheren Dotierung belohnt, eine gute Option. Je nach Höhe der Dotierung kommt hier als Durchführungsweg neben der Direktversicherung zum Beispiel eine Unterstützungskasse infrage. Manche Berufsgruppen bevorzugen dagegen eine Hinterbliebenenversorgung. Diese lässt sich beispielsweise als Pensionszusage gestalten und mit einer Risikolebensversicherung rückdecken. Eine Alternative mit Charme: Absicherung der Arbeitskraft Immer mehr Arbeitnehmer wünschen sich eine Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit (BU). Dieser Baustein ist äußerst sinnvoll: Denn jeder vierte Berufstätige scheidet heute vorzeitig aus dem Berufsleben aus, weil Körper oder Psyche nicht mehr mitmachen. Bei der BU-Vorsorge über die bAV lassen sich sehr gute kollektive Lösungen finden. Durch die Mischkalkulation und die Größe des Kollektivs profitieren die Mitarbeiter oft von einer deutlich vereinfachten Gesundheits - prüfung. Noch vorteilhafter ist es für sie, wenn statt der Gesundheitsprüfung eine Dienst - obliegenheitserklärung abgegeben wird. Hinzu kommen günstigere Beiträge und attraktive Rentenhöhen. Auch für den Arbeitgeber ist eine solche Versorgung reizvoll: Er kann sich damit von vielen Mitbewerbern abheben. Leistet er die Beiträge, kann er diese außerdem als Betriebsausgaben absetzen. Jedoch müssen die Bedingungen für alle Beteiligten stimmen. Für den Versicherer ist die Absicherung der Arbeitskraft im Kollektiv nur sinnvoll, wenn auch der Risikoausgleich im Kollektiv gegeben ist. Ist der Betrieb dafür aber zu klein, würde schon ein einziger Leistungsfall die Kalkulation gefährden. Die unterschiedlichen Belange dabei berücksichtigen Vermittler wie Versicherer sind zudem gefordert, die Versorgung mit Augenmaß zu gestalten. Wird die betriebliche BU-Absicherung über eine Entgeltumwandlung finanziert, muss sie für die Mitarbeiter bezahlbar bleiben. Sonst wird das Ziel, die Belegschaft langfristig an sich zu binden, unter Umständen verfehlt. Arbeitgeber einen Rahmenvertrag mit dem Versicherer, meist zu günstigeren Konditionen als im Einzelgeschäft. Der Arbeitnehmer entscheidet frei, ob er das Angebot nutzt, und wird dann auch Versicherungsnehmer. Allerdings kann die Gesundheitsprüfung bei dieser Variante nur in geringem Maße vereinfacht werden. Generell sind im Bereich der bAV die steuerund arbeitsrechtlichen Bedingungen zu erfüllen. Beispielsweise ist bei der Höhe der Rente zu beachten, dass der Mitarbeiter diese im Leistungsfall versteuern muss. Arbeitsrechtlich ist wichtig, dass eine Dienstobliegenheitserklärung keine unnötigen Haftungsrisiken für den Arbeitgeber entstehen lässt. Darüber hinaus muss der Arbeitgeber oder der Arbeitnehmer sie guten Gewissens abgeben können. Hier bedarf es unkomplizierter, individueller Lösungen. Mit motivierten, gut versorgten Mitarbeitern fit für die Zukunft Fazit: Nur ein ganzheitlicher Beratungsansatz führt zu einem umfassenden, tragfähigen Versorgungswerk, das vom Unternehmen und seinen Mitarbeitern gelebt werden kann. Mit geeigneten Sozialleistungen machen sich Unternehmen attraktiv für vorhandene wie künftige Mitarbeiter. Doch welcher Durchführungsweg der bAV eignet sich am besten? Welche Fallstricke drohen? Die bAV-Spezialisten der Continentale unterstützen Vermittler dabei, Versorgungswerke sinnvoll zu gestalten – digital, telefonisch oder persönlich vor Ort. Für spezielle Fragen verfügt die Gesellschaft über ein Netzwerk von Experten und Fachanwälten. So gewährleistet sie schnelle Hilfe und eine hohe bAV-Kompetenz. Gut positionieren kann sich ein bAV-Berater auch mit einem Blick über den Tellerrand. Zu einem nachhaltig wirkenden Versorgungswerk passen verwandte Bausteine wie ein Gesundheitsmanagement oder eine betriebliche Krankenversicherung (bKV). Die Continentale plant, noch in diesem Jahr eine bKV-Lösung anzubieten. W Wenn das Unternehmen andere Prioritäten setzt oder zu klein ist, bietet sich als Alternative das Belegschaftsgeschäft an. Hier schließt der © radachynsky – stock.adobe.com

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