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AssCompact Sonderedition betriebliche Versorgung 2020

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KONZEPTE & LÖSUNGEN

KONZEPTE & LÖSUNGEN „Auch aktuell ist das Interesse an Vorsorgelösungen ungebrochen“ Interview mit Dominik Muhler, Fachleiter Betriebliches Vorsorgemanagement bei der Württembergische Vertriebspartner GmbH Die deutsche Wirtschaft ist von den Folgen der Covid-19-Pandemie stark getroffen. Wird die Corona-Krise der bAV nun den Wind aus den Segeln nehmen oder kommt es eher zu Verschiebungen? Und in welchen Bereichen eröffnen sich künftig die größten Potenziale im Vertrieb? Herr Muhler, die bAV hatte mit dem BRSG und Anfang 2020 mit der Absenkung der Verbeitragung von Betriebsrenten neue Impulse bekommen. Sind diese mit der Corona-Krise zunichtegemacht? Die Corona-Pandemie stellt für die Wirtschaft eine sehr große Herausforderung dar und eine valide Aussage zur mittel- bis langfristigen Konjunkturentwicklung ist derzeit nur schwer möglich. Der deutsche Mittelstand ist jedenfalls robust und könnte nach der Krise wieder in Tritt kommen. Dann dürften auch Überlegungen zu wichtigen Themen wie der Versorgung der Belegschaft wieder aufgenommen werden. Wir sind als etablierter Partner des Mittelstands bestens darauf vorbereitet. Auch in der aktuellen Phase spüren wir ungebrochenes Interesse an Vorsorgelösungen. Im schlechtesten Fall enden unsere Gespräche aktuell mit einem „aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, was zukünftige Perspektiven klar aufzeigt. Die Württembergische fokussiert auf den Mittelstand. Wie wollen Sie dort gemeinsam mit Vermittlern und Arbeitgebern die veränderte Situation angehen? Mit der jahrelangen Erfahrung als Partner des Mittelstands sprechen wir genau die Sprache unserer Partner und Kunden, verstehen konkret deren Sorgen und Nöte. Zusammen mit vielen ebenfalls auf diese wichtige Zielgruppe spezialisierten Vermittlern entwerfen wir maßgeschneiderte Konzepte und Versicherungslösungen. Dabei müssen auch wir, neben den relevanten Risikoaspekten und dazugehörigen adäquaten Prämien, zunehmend mehr mit Prozessexzellenz überzeugen: So freuen wir uns sehr, dass wir zum Jahreswechsel die Bearbeitung des standardisierten Breiten - geschäfts ebenso deutlich verbessern konnten wie den Prozess der Risikoprüfung und die systematische Bearbeitung von Großausschreibungen, im privaten ebenso wie im öffentlichen Bereich. Erwarten Sie Verschiebungen? Etwa bei Durchführungswegen, Tarifkonzepten oder auch bei der arbeitgeberfinanzierten bAV? Wir erwarten auch weiterhin grundsätzlich eine hohe Bedeutung der vielfältigen Lösungs- und Gestaltungsmöglichkeiten. Konkret sehen auch wir Direktversicherungen, Unterstützungskassen- und Pensionszusagelösungen mit hoher Nachfrage. Zur Pen - sionszusage bemerken wir, sicherlich auch coronakrisenbedingt, ganz aktuell eine deutlich gestiegene Nachfrage nach versicherungsmathematischen Gutachten. In diesem Zusammenhang sehen wir auch einen signifikanten Anstieg der Nachfrage nach alternativen (Rückdeckungs-)Konzepten wie zum Beispiel SMARTpension®: Durch eine innovative, deutlich flexiblere Rentenkalkulation können hier im Vergleich zu herkömmlichen Modellen bis zu 50% mehr erzielt werden. In diesem sehr anspruchsvollen Umfeld fühlen wir uns aus gesprochen wohl damit, dass wir mit dem Produktgeber Württembergische Lebensver sicherung einen hervorragenden Komplett anbieter an unserer Seite haben. Sind bei Ihnen viele Verträge mischfinanziert, also mit Unterstützung des Arbeitgebers? Bereits vor dem BRSG haben wir unsere Vertriebspartner dahingehend beraten, wann immer möglich, eine signifikante Arbeit - geberbeteiligung in die Lösung einzubinden. Daher ist unsere Durchdringung grundsätzlich bereits hoch, durch das BRSG selbstverständlich nochmals spürbar unterstützt. So 28 Sonderedition

ieten wir beispielsweise als einer der ganz wenigen Versicherer die „echte“ Mischfinanzierung an. Wir können sowohl die gemischte Arbeitgeber-/Arbeitnehmerfinanzierung als auch die Geringverdienerförderung nach § 100 Einkommensteuergesetz (EStG) in nur einem Vertrag abbilden. Dies reduziert den Verwaltungsaufwand für alle Beteiligten enorm. Welches Vorgehen und welche Ansprache raten Sie hier Versicherungsmaklern? Große Potenziale, auch und gerade in bereits bestehenden Kollektivverbindungen, sehen wir in der Absicherung biometrischer Risiken innerhalb der bAV, vor allem die Absicherung der Berufsunfähigkeit über den Betrieb bietet unschlagbare Vorteile: in der Risikoprüfung ebenso wie im Prozess. Auch deshalb haben wir das Bedingungswerk deutlich einfacher und klarer formuliert. So bieten wir beispielsweise, je nach Konstellation, den BU-Schutz bei reiner AG-Finanzierung bis 1.000 Euro mit nur einer AG-Erklärung an; im Bereich der Mischfinanzierungen arbeiten wir mit vereinfachten Annahmerichtlinien. Ein großes Thema und auch Hindernis wird weiterhin der mit der bAV verbundene Aufwand sein. Portale sollen hier Abhilfe schaffen. Welche Erfahrungen machen Sie damit? Wir haben bereits vor vielen Jahren begonnen, mit unterschiedlichen Portalanbietern zu kooperieren und dadurch viele mehrheitlich positive Erfahrungen sammeln können. Aktuell scheint sich mit xbAV einer unserer Partner besonders dynamisch zu entwickeln. Mit Unterstützung durch diese Anwendung kann beispielsweise die komplette Beratung sehr einfach und digital stattfinden, was uns gerade in der jüngeren Vergangenheit bereits große Dienste erwiesen hat. Die Akzeptanz aufseiten der Kunden ist dabei ebenso groß wie bei unseren Vermittlern. Schon sehr bald wird im gleichen Programm zudem auch die gesamte Verwaltung digital stattfinden können – dies wird ein weiterer wichtiger Meilenstein in der effizienten Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern, Maklern und Versicherern sein. Großes Potenzial, auch in bereits bestehenden Kollektivverträgen, sieht Dominik Muhler in der Absicherung biometrischer Risiken innerhalb der bAV. dem ungebrochenen öffentlichen Rückenwind sehen wir zwischenzeitlich eine deutlich höhere Akzeptanz und Durchdringung in unseren Versorgungsmodellen. Wie optimistisch sind Sie in Sachen bAV mit Blick auf das zweite Halbjahr? Auf Basis zweier hervorragender Vorjahre, in denen wir jeweils hohe zweistellige Zuwachsraten für die bAV gesehen haben, sind wir zunächst auch ins Jahr 2020 mit sehr deutlichem Rückenwind gestartet. Nachdem uns Corona, wie zuvor erwähnt, glücklicherweise nicht gänzlich lahmlegen konnte und wir vor allem weiterhin im regelmäßigen Austausch mit unseren wichtigsten Makler- und Bankpartnern stehen, gehen wir durchaus mit Optimismus in das zweite Halbjahr. Im schlechtesten Fall enden unsere Gespräche aktuell mit einem „aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, was zukünftige Perspektiven klar aufzeigt. Ein für mich dabei sehr wichtiger Aspekt ist die Tatsache, dass derzeit auffällig viele Geschäftspartner das reichhaltige, teilweise sogar IHK-zertifizierte Weiterbildungsangebot der Trainingsakademie der Württembergischen Vertriebspartner GmbH nutzen, um sich einerseits generell in Sachen bAV, andererseits konkret auch in den von der Württembergischen angebotenen Lösungen weiterzuqualifizieren. W Erhöht das denn auch die Durchdringung in den einzelnen Betrieben? Ein ganz klares Ja. In Kombination mit dem passenden attraktiven Gesamtkonzept, aktiver Unterstützung durch den Arbeitgeber sowie Sonderedition 29

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