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AssCompact Sonderedition betriebliche Versorgung 2020

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KONZEPTE & LÖSUNGEN

KONZEPTE & LÖSUNGEN „Die bKV ist im Kommen“ Interview mit Alexander Braas, Produktmanager bKV der Allianz Private Krankenversicherungs-AG Immer mehr Arbeitgeber entdecken die betriebliche Krankenversicherung (bKV) als wirkungsvolles Instrument, um Mitarbeiter zu binden und im Wettbewerb um passende Fachkräfte zu punkten. Auch immer mehr Vermittler steigen in das Geschäftsfeld ein, um das Potenzial dieses Wachstumsmarkts zu nutzen. Herr Braas, die betriebliche Krankenversicherung nimmt Fahrt auf, doch ist der Anteil der Firmen, die ihren Mitarbeitern eine solche Leistung anbieten, noch eher gering. Wie bewerten Sie die derzeitige Entwicklung? Die bKV ist im Kommen: Die Zahl der Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern eine bKV anbieten, hat sich seit 2015 mehr als verdoppelt und liegt jetzt bei über 10.000. Arbeitgeber fragen die bKV gezielt bei uns an und schließen auch ab. Sie ist ein wirkungsvolles Instrument, qualifizierte Mitarbeiter zu finden und zu halten – und hat weiterhin viel Potenzial. Erwarten Sie negative Auswirkungen infolge der Corona-Pandemie und der finanziellen Einbußen für viele Unternehmen? Belastbare Aussagen zu Kundenverhalten und Geschäftsauswirkungen sind zurzeit nur sehr eingeschränkt möglich. Bei der bKV merken wir im Moment insgesamt keine flächen - Die bKV ist ein wirkungsvolles Instrument, qualifizierte Mitarbeiter zu finden und zu halten – und hat weiterhin viel Potenzial. deckende Zurückhaltung. Vor allem größere Firmen – auch solche, deren Mitarbeiter in der Corona-Krise sehr gefordert sind – interessieren sich für eine bKV-Absicherung bei uns und haben teilweise schon abgeschlossen. Die Arbeitgeber zeigen damit deutlich, dass die Gesundheit ihrer Mitarbeiter oberste Priorität hat und die Firma sie bestmöglich durch diese Zeit begleiten will. Damit machen die Unternehmen vieles richtig: Sie bieten echte Hilfe an, binden ihre Mitarbeiter an sich und positionieren sich auch in der Krise als attraktiver Arbeitgeber. Kleinere Unternehmen warten im Moment eher ab, wie sich ihre eigene wirtschaftliche Situation entwickelt, bevor sie diesen Schritt gehen. Die Allianz konnte in den vergangenen Jahren in der bKV zulegen. Wie ist Ihr Marktanteil und sehen Sie hier nach wie vor einen Wachstumsmarkt? Die bKV ist und bleibt für uns ein Wachstumsmarkt, ganz klar. Nahezu jeder vierte Arbeit - geber, der im letzten Jahr für seine Mitarbeiter eine bKV abgeschlossen hat, hat sich dabei für die Allianz entschieden. Diesen Erfolg wollen wir natürlich ausbauen und weiter wachsen. Welche Firmen haben Interesse an einer bKV? Sind es eher die großen Firmen? Und zeigen sich branchenspezifische Unterschiede? Mittelständler und kleinere Firmen waren die ersten, die ihren Mitarbeitern eine bKV angeboten haben. Der Fachkräftemangel betrifft sie besonders stark und mit der bKV konnten sie sich schnell einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Inzwischen haben auch große Unternehmen die bKV für sich entdeckt. Wir haben bereits die ersten Dax-Konzerne versichert. Denn die bKV hat den Vorteil, dass Mitarbeiter die Angebote individuell nutzen können. Sie sind nicht mehr an den Standort oder an bestimmte Termine gebunden, wenn sie zum Beispiel Vorsorgeuntersuchungen oder Gesundheitskurse wahrnehmen möchten. Gerade in Zeiten, in denen immer mehr Unternehmen ihren Mitarbeitern das Arbeiten im Home- Office ermöglichen, ist das ein Riesengewinn. Wie gestaltet sich denn Ihr Angebot für Ihre Firmenkunden? Wir bieten elf verschiedene, frei kombinierbare bKV-Bausteine an: vom Zahnersatz über die 6 Sonderedition

Heilpraktikerbehandlung bis zum Zweibettzimmer im Krankenhaus – alle zu altersunabhängigen Einheitsbeiträgen. Dieses übersichtliche Angebot erleichtert dem Arbeitgeber die Entscheidungsfindung und ist komfortabel in der Verwaltung. Firmen ab zehn Mitarbeitern können sich aus allen Bausteinen ein Paket zusammenstellen, das genau zu den Bedürfnissen ihrer Belegschaft passt. Für Firmen mit fünf bis neun Mitarbeitern bieten wir eine etwas reduzierte Tarifauswahl an. Selbstverständlich entfällt in allen Bausteinen die Gesundheitsprüfung und auch Vorerkrankungen sind versichert. In unseren Zahnersatztarifen verzichten wir außerdem auf eine Zahnstaffel sowie Wartezeiten und übernehmen sogar die Kosten laufender Behandlungen. Und auf welche Leistungen oder Modelle legen Firmen besonderen Wert? Am häufigsten verkaufen wir unsere Zahn- Bausteine. Denn Arbeitgeber wissen, dass Mitarbeiter nach einer Behandlung beim Zahnarzt oft mit hohen Zuzahlungen rechnen müssen. Ein bKV-Zahntarif entlastet also zum einen finanziell. Zum anderen stellen Arbeitgeber damit sicher, dass Mitarbeiter ihre bKV regelmäßig erleben können. Ebenfalls beliebt sind unsere Bausteine zur Prävention, da sie dazu beitragen können, krankheitsbedingte Ausfallzeiten niedrig zu halten. Nun ist die bKV seit mehreren Monaten steuerfreier Sachbezug. Hat das Einfluss auf den Vertrieb? Die bKV war nie dazu gedacht, Steuern zu sparen. Sie ist zuallererst ein Personalinstrument zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität und Mitarbeitermotivation. Trotzdem erleichtert die vorteilhaftere steuerliche Behandlung es Unternehmen natürlich, sich für eine bKV zu entscheiden. Das Thema Steuern bleibt allerdings in manchen Fällen erklärungsbedürftig. Kompetente Berater sind also gefragt – und viele Vermittler nutzen jetzt die Chance, in das Geschäftsfeld einzusteigen. Wir unterstützen sie selbstverständlich gerne dabei und bieten zum Beispiel in unserer Online-Seminarreihe unter anderem eine Schulung zur konkreten steuerlichen Umsetzung der bKV in der Praxis. Die bKV wird hauptsächlich über unsere Allianz- Vertreter verkauft. In den letzten Jahren haben freie Vermittler und Makler aber zugelegt: Rund ein Drittel des Geschäfts kommt inzwischen über Vermittler. Da die bKV insgesamt wächst, sehe ich weiterhin viel Potenzial in allen Vertriebs - wegen. Aus diesem Grund haben wir dieses Jahr auch die Anzahl unserer bKV-Spezialisten im Alexander Braas Außendienst mehr als verdoppelt und können so alle Vermittler noch besser unterstützen. Welche Voraussetzungen müssen Vermittler mitbringen, um erfolgreich dieses doch sehr spezielle Geschäftsfeld zu bedienen? Neugier und die Bereitschaft, sich auf etwas Neues einzulassen. Insgesamt stehen Arbeit - geber der bKV aufgeschlossen gegenüber: Sie wissen, dass sie etwas dafür tun müssen, um gute Fachkräfte zu finden und zu halten. Vermittler sollten daher das Thema einfach ansprechen – und die Unterstützung nutzen, die wir ihnen bieten. Wie sieht diese Unterstützung aus? Wir unterstützen Vermittler mit qualifizierter Aus- und Weiterbildung, zum Beispiel in unserer Allianz Maklerakademie, und wir bieten ein Betreuungskonzept, das keine Frage offenlässt: Eigene bKV-Spezialisten helfen bei allen Punkten rund um die Einführung einer bKV und begleiten Vermittler Insgesamt stehen Arbeitgeber der bKV aufgeschlossen gegenüber. Vermittler sollten daher das Thema einfach ansprechen. auf Wunsch auch bei Gesprächen mit Firmenkunden vor Ort. Außerdem stehen sie mit Rat und Tat zur Seite, wenn Kunden oder Vermittler bei der steuerlichen und arbeitsrechtlichen Behandlung einer bKV unsicher sind. Dazu arbeiten sie bei Bedarf mit externen Spezialisten zusammen – ohne Mehrkosten. W Um bei den Vertriebswegen zu bleiben: Über welchen Vertriebskanal kommt denn das Geschäft? Und wie beurteilen Sie das Potenzial für Vermittler? Sonderedition 7

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