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AssCompact Sonderedition Gewerbeversicherung 2020

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PRODUKTE & LÖSUNGEN © yewkeo – stock.adobe.com Real Estate – Boomender Markt mit Absicherungsbedarf Brand, Rohrbruch, Überschwemmung: Es gibt viele Ursachen, die zu Schäden an einer Immobilie führen können. Eine intelligente Absicherung von gewerblichen Immobilien als Anlagenwerte und Renditeobjekte schützt gleichzeitig das eigene Kapital. Passende Lösungen bieten die Helvetia Versicherungen. Mit über 815.000 Unternehmen und rund 3 Millionen Erwerbstätigen ist die Immobilienwirtschaft nicht nur einer der größten Wirtschaftszweige Deutschlands, sondern mit einer Zunahme an Beschäftigung und Wertschöpfung auch eines der dynamischsten Wachstumsfelder. Die Branche vereinigt 25% aller Unternehmen und knapp 10% aller Beschäftigten auf sich. Mit rund 500 Mrd. Euro trug die Immobilienwirtschaft 18% zur gesamten Bruttowertschöpfung in Deutschland 2015 bei und ist damit größer als etwa der Fahrzeugbau. Historisch geringe Zinsen und ein stabiles Wirtschaftswachstum treiben das Investitionsvolumen in Immobilien weiter an. Im gewerblichen Bereich übertrifft die Nachfrage nach Büroflächen weiterhin das Angebot und treibt dadurch die Mieten und somit die Renditechancen in die Höhe. Eine Schätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln 2015 beziffert insgesamt 323.700 Büro- und Verwaltungsgebäude mit einer gesamten Mietfläche von 382,4 Millionen m 2 . Neben den Büro- und Verwaltungsgebäuden können noch Hotels, Einkaufszentren und Gebäude von Logistikbetrieben zum klassischen gewerblichen Real-Estate-Portfolio gezählt werden. Immobilien sind bewährte Anlagenwerte und Renditeobjekte. Eine intelligente Absicherung des eigenen Engagements in diesem Bereich schützt somit gleichzeitig das eigene Kapital. Striktere Finanz- und Umweltbestimmungen können allerdings Herausforderungen darstellen, zusätzlich zeichnen sich auch verschärfte Bauvorschriften ab. Zudem wird die Branche auch von immer extremeren Wetterlagen in Mitleidenschaft gezogen und eine immer stärkere Abhängigkeit von Technologie schafft bedeutende Cyberrisiken. Versicherbare Gefahren und Schäden Institutionelle Anleger wie Banken, Investmentfonds und Leasinggesellschaften sowie private Investoren fragen Versicherungsschutz für die jeweiligen Gebäude nach, der ein möglichst breites Spektrum an Risiken abdecken soll. Die wesentlichen Risiken sind Schäden durch: W Feuer (Brand, Blitzschlag, Explosion, Flugzeugabsturz) W Leitungswasser W Wasserlöschanlagenleckage W Sturm/Hagel W weitere Elementargefahren (Erdbeben, Überschwemmung, Schneedruck, Lawinen, Erdrutsch, Erdsenkung, Vulkanausbruch) W politische Gefahren (innere Unruhe, Streik/ Aussperrung, böswillige Beschädigung) W Rauch, Fahrzeuganprall, Überschallknall W Glasbruch W Terrorismus W Cybercrime W sonstige, unbenannte Gefahren W diverse Haftpflichtrisiken, zum Beispiel Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht Zusätzlich haben neue Bautechniken wie etwa massive Dämmungen der Außenfassaden Einfluss auf das Schadenszenario im Falle 20 Sonderedition

eines Brandes. Ein einfacher Mülltonnenbrand reicht manchmal aus, eine styropor - gedämmte Fassade in Vollbrand zu setzen. Auch Ladestationen für Elektrostraßenfahrzeuge in Tiefgaragen von Gebäuden können zusätzliche Brandgefahren erzeugen, da beim Ladevorgang dauerhaft hohe Ladeströme fließen. Ferner ist der unterschiedliche Brandverlauf der Lithium-Batterien der Elektro - straßenfahrzeuge im Vergleich zu konventionellen Antriebstechniken zu beachten. Was lässt sich absichern? Versichert wird das gesamte Gebäude mit der eigentlichen Bausubstanz vom Keller bis zum Dach, aber auch Gebäudebestandteile (z. B. Fahrstühle), Gebäudezubehör (z. B. Antennen), Grundstücksbestandteile (z. B. Einfriedungen) und Grundstückszubehör (z. B. Müllbehälter). Die Gebäudetechnik wie Brand- und Einbruchmeldeanlagen oder Steuerungsanlagen von Heizungen und Fahrstühlen kann gegen Fahrlässigkeit, Ungeschicklichkeit, Bedienungs-, Ausführungs- und Materialfehler einen erweiterten Versicherungsschutz erhalten. Der Versicherungsschutz sollte auch den Mietverlust als Folge von entgangenen Mieteinnahmen nach einem versicherten Sachschaden aufgrund einer Unbenutzbarkeit – auch teilweise – des Gebäudes umfassen. Hierbei sind Haftzeiten von bis zu 36 Monaten zu vereinbaren. Prämie und Selbstbehalte In der Regel sind die Kosten für den Versicherungsvertrag umlagefähig und werden somit dem Mieter einer Immobilie über die Nebenkostenabrechnung in Rechnung gestellt. Im Versicherungsvertrag vereinbarte Selbstbehalte sind jedoch nicht umlagefähig und müssen vom Gebäudeeigentümer selbst getragen werden. Deckungserweiterungen Neben den allgemeinen Versicherungs - bedingungen regeln vor allem die Deckungserweiterungen den Versicherungsschutz. Durch diese wird der speziell auf diese Zielgruppe ausgerichtete Deckungsumfang erreicht. In einem marktfähigen Konzept sollten unter anderem folgende Leistungen enthalten sein: W Energiemehrkosten W Kosten im Zusammenhang mit Fehl - funktionen von Brand-/Rauch-/Gasmeldern W Evakuierungskosten W Regiekosten W Schlossänderungskosten an Schließanlagen W Mitversicherung von Werbeanlagen W Kunst am Bauwerk W Muffenersatz in der Leitungswasser - versicherung W Schadenermittlungskosten (auch erfolglose) W Bruchschäden an Rohren und Installationen unterhalb der Bodenplatte in der Leitungswasserversicherung W Bruchschäden an Gasleitungen W Diebstahl von Gebäudebestandteilen W Beseitigung von Graffitischäden W Ruß- und Sengschäden W Vorsorgeversicherung W Feuerrohbau-Versicherung Diese und weitere Deckungserweiterungen sind in den Helvetia Sachpolicen für die Zielgruppe „Real Estate“ inkludiert. Der Versicherungsschutz kann modular bis zu einer sogenannten „All-Gefahren-Deckung“ gestaltet und ausgedehnt werden. Zusatzleistungen Zudem bietet Helvetia für ihre Kunden und Vertriebspartner Dienstleistungen rund um das Thema „Schadenprävention“. Zur Reduzierung von teuren Schäden durch Leitungswasser hat Helvetia eine Lösung entwickelt, in der Data Analytics mit Internet of Things (IoT) verbunden wurde. In Zusammenarbeit mit der Munich Re stellt der Versicherer einen Index zur Verfügung, der zeigt, welche versicherten Objekte eine erhöhte Wahrscheinlichkeit eines Leitungswasserschadens haben. Mit dem belgischen Unternehmen Shayp hat Helvetia einen Partner gefunden, dessen Geräte und Auswertungen Leckagen sehr früh erkennen und dadurch helfen, Leitungswasserschäden zu reduzieren. W W W W W W Unterversicherungsverzicht Mitversicherung von Schäden bei grober Fahrlässigkeit Rohrverstopfungen Schönheitsreparaturen Explosionsschäden durch Blindgänger Von Johannes Hoffmann, Leiter Firmenkunden Sach bei den Helvetia Versicherungen Sonderedition 21

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