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AssCompact 01/2019

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ASSEKURANZ © S.Kobold

ASSEKURANZ © S.Kobold – Fotolia.com Unkomplizierte bAV-Lösungen für Versicherte, Arbeitgeber und Vermittler Ab diesem Jahr müssen Arbeitgeber für neue und ab 2022 zu bestehenden Betriebsrenten einen verpflichtenden Zuschuss zahlen. Klingt erst mal nicht kompliziert, ist es aber leider doch: Nur wenige Versicherer können oder wollen in bestehenden Verträgen die notwendigen Erhöhungen zulassen. Die Continentale Lebensversicherung hält Lösungen bereit. Der Startschuss ist gefallen. Seit diesem Jahr ist der Zuschuss in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) bei neuen Zusagen grundsätzlich Pflicht. Das heißt: Arbeitgeber müssen ihre gesparten Beiträge für die Sozialversicherung in der Regel an ihre Mitarbeiter weitergeben. Wenn die Personalverantwortlichen diesen Zuschuss nicht jährlich exakt neu berechnen möchten, dürfen sie auch pauschal 15% des Gesparten zuschießen. Vorausschauende Unternehmer können sogar noch einen Schritt weiter gehen: Sie zahlen direkt 20% in die vereinbarte Altersversorgung ihres Mitarbeiters ein, denn so hoch ist in der Regel die durchschnittliche Ersparnis der Beiträge zur Sozialversicherung. Mitarbeiter gleichbehandeln, Betriebsfrieden wahren Für bestehende Zusagen tritt die Zuschusspflicht zwar erst 2022 in Kraft, doch es lohnt sich, bereits jetzt damit zu starten. So fühlt sich die Belegschaft gleichbehandelt. Für bestehende Zusagen tritt die Zuschusspflicht zwar erst 2022 in Kraft, doch es lohnt sich, bereits jetzt damit zu starten. So fühlt sich die Belegschaft gleichbehandelt. Das steigert die Zufriedenheit, bindet die Mitarbeiter stärker ans Unternehmen und wahrt den Betriebsfrieden. Allerdings ist die Umsetzung schwierig. Viele bAV-Anbieter tun sich schwer, diese verpflichtende Aufstockung von Altverträgen umzusetzen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die die Beratungsgesellschaft für betriebliche Versorgungssysteme in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Altersvorsorge durchgeführt hat. Nur wenige Versicherer können oder wollen zulassen, dass die Beiträge erhöht werden – unter anderem, weil es in den Bedingungen nicht vorgesehen ist. Beiträge um 20% erhöhen Die Continentale geht in diesem Fall einen eher ungewöhnlichen Weg in der Branche. Sie hat sich für den Pflichtzuschuss eine unkomplizierte Lösung einfallen lassen. Damit unterstreicht der erfahrene Versicherer einmal mehr seine Kompetenz als Partner in der bAV: Bis Ende März 2019 können die Beiträge für seit 2005 bei der Continentale bestehende Direktversicherungen um bis zu 20% erhöht werden. Bei Verträgen mit einem Zusatzschutz für den Fall der Berufsunfähigkeit gibt es außerdem keine erneute Gesundheitsprüfung. Sind Erhöhungen bei einem Mitbewerber nicht möglich, können bei der Continentale im Kollektiv 22Januar 2019

auch Kleinstverträge für den Arbeitgeberzuschuss abgeschlossen werden. Möglich wird das alles durch die stets nachhaltige und konservative Kalkulation der Tarife sowie den ausgewogenen Bestandsmix des Lebensversicherers. Zwölf Millionen Verträge betroffen Wichtig zu wissen: Die neue Zuschusspflicht betrifft nahezu alle bestehenden Direktversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds – insgesamt sind dies mehr als zwölf Millionen Verträge. Ein guter Anlass, um grundsätzlich mit Unternehmern oder Personalverantwortlichen über das Thema bAV zu sprechen. Viele Versorgungswerke sind mehr als zehn Jahre alt. Sie werden den aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht. Jetzt ist also ein guter Zeitpunkt, sie zu aktualisieren und die neuen gesetzlichen Regelungen einzubauen. Gleichzeitig kann der Arbeitgeber die Versorgung um innovative und zeitgemäße bAV- Komponenten – wie die neue Förderrente für Geringverdiener – ergänzen. Einfach von der neuen Förderrente für Geringverdiener profitieren Die Förderrente ist vom Gesetzgeber bewusst schlank gehalten. Der rein arbeitgeberfinanzierte bAV-Baustein richtet sich an Berufstätige mit einem Bruttoeinkommen bis 2.200 Euro monatlich. Für diese neue Art der Förderung sind rund elf Millionen Menschen in Deutschland berechtigt. Das Unternehmen genießt dabei steuerliche Vorteile. Es darf 30% des Beitrages über das Lohnsteuerabzugsverfahren einbehalten. Als einer von wenigen Anbietern hat die Continentale mit der kapitaleffizienten klassischen FörderRente Classic Pro das passende Produkt im Portfolio. Damit erhalten die Kunden auch 2019 eine überdurchschnittliche laufende Verzinsung. Mit der Förderrente kann sich ein Betrieb als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Darüber hinaus erhöht die neue Betriebsrente die Bindung der Mitarbeiter an ihr Unternehmen. Zusätzlich gelten für Renten aus der bAV ab sofort Freibeträge, wenn es um die Grundsicherung geht. Damit lohnt sich zusätzliche Altersvorsorge endlich auch für Menschen mit niedrigem Einkommen. Ausgeweiteten Dotierungsrahmen nutzen Auch Arbeitnehmer, die den Dotierungsrahmen bisher schon gut ausgeschöpft haben, können ihre bAV bequem anpassen. Durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz genießen alle Arbeitnehmer höhere Steuervorteile. Seit vergangenem Jahr können bis zu 8% der Beitragsbemessungsgrenze steuerfrei in die bAV eingezahlt werden. Das entspricht 2019 jährlich 6.432 Euro. Sozialabgabenfrei sind jedoch auch künftig nur 4%. Tipp: Mit dem neuen Dotierungsrahmen sind nun deutlich höhere Betriebsrenten über nur einen Durchführungsweg möglich. Das vereinfacht die Gestaltung der Versorgungen besonders für Fach- und Führungskräfte. Für diese Erhöhungen sieht die Continentale ebenfalls eine problemlose Umsetzung vor: Ihre Kunden können die Beiträge zur Direktversicherung sogar um bis zu 200% der gezahlten Erstjahresprämie erhöhen. Das gilt für alle Policen, die mit Bedingungsstand ab 01.04.2012 abgeschlossen wurden. Hat der Versicherte zusätzlich eine Beitragsbefreiung im Fall der Berufsunfähigkeit vereinbart, geht das mit einer vereinfachten Gesundheitsprüfung. Fazit: Drei Türöffner für frisches Geschäft Mehr Geld vom Arbeitgeber, eine neue Art von Betriebsrente und größere Steuerfreiheit: Für Vermittler bieten sich alle diese Neuerungen als Türöffner für frisches bAV-Geschäft an. Auf dem Weg von der Beratung bis zum Vertragsabschluss begleitet sie die Continentale als verlässlicher Partner. Seit mehr als 125 Jahren steht sie für Sicherheit und Solidität. Die Kunden können auf ihre bAV-Produkte mit festen Garantien bauen. Außerdem unterstützen die langjährig erfahrenen bAV-Spezialisten des Versicherers Vermittler unter anderem mit einem schnellen Vorschlagsservice, Vorlagen für Versorgungszusagen und Mailings zu verschiedenen Themen. Für spezielle Fragen steht ein Netzwerk von Experten und Fachanwälten bereit. So gewährleistet die Continentale schnelle Hilfe und Unterstützung vor Ort. Für ihren sehr guten Service wird das Unternehmen regelmäßig ausgezeichnet – zuletzt im aktuellen bAV-Kompetenz-Rating des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung. W Von Uwe Neussel, Leiter Betriebliche Altersversorgung im Continentale Versicherungsverbund Januar 2019 23