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AssCompact 01/2019

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FINANZEN | News Mütter

FINANZEN | News Mütter haben große Angst vor Altersarmut Deutscher Firmenkreditmarkt wächst kräftig (ac) KfW Research hat aktuelle Zahlen für den deutschen Firmenkreditmarkt veröffentlicht. Demnach ist das Kreditneugeschäft der Banken mit Unternehmen und Selbstständigen im dritten Quartal 2018 erneut außerordentlich stark gewachsen. Gegenüber 2017 ist das Kreditvolumen um 9,6% gewachsen. Die Vergabe von Unternehmenskrediten hat mit mit diesem Anstieg das neunte Quartal in Folge zugenommen. Kredite für Lageraufbau Perspektivisch erwartet KfW Research im Zuge einer Stabilisierung der Konjunkturdynamik auf niedrigerem Niveau als zu Jahresbeginn etwas nachlassende, aber weiterhin hohe Wachstumsraten. Im zweiten Quartal war es genau die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums, die wesentlich zu steigender Dynamik des Kreditneugeschäfts beigetragen haben dürfte. Die konjunkturelle Abkühlung kam offensichtlich für viele Unternehmen überraschend, sodass sie Lager aufbauen mussten, die in der Regel über kürzer laufende Kredite refinanziert werden. Tatsächlich war auch im Frühjahr bei den neu vergebenen Krediten in den kurz- und mittelfristigen Laufzeiten ein besonders hoher Zuwachs beobachtbar. Rückkehr zu Investitionsfinanzierung Im dritten Quartal war keine weitere Zunahme mehr bei den Wachstumsraten der Kredite mit kürzerer Laufzeit zu verzeichnen. Das Motiv für die Kreditaufnahme scheint sich im Sommer wieder weg vom Zweck der Lagerhaltung und hin zur Absicht der Investitionsfinanzierung bewegt zu haben, wie auch der jüngste Bank Lending Survey signalisiert. (ac) Deutsche Mütter haben große Angst vor Altersarmut. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Lebensversicherers Canada Life unter 1.000 Müttern im Alter von 34 bis 46 Jahren. 80% der befragten Mütter fürchten demnach, dass sie durch Erziehungszeiten und/oder Teilzeitarbeit im Alter finanziell abgehängt werden. Und das, obwohl mehr als 75% von ihnen berufstätig sind. Tatsächliche Vorsorge noch Mangelware Mehr als die Hälfte der Mütter gibt an, auch deswegen zu arbeiten, um im Alter nicht arm zu sein. Trotz der Angst vor Altersarmut ist eigenständige Altersvorsorge bei Müttern noch nicht sehr weit verbreitet. Etwas weniger als die Hälfte der befragten Mütter in fester Partnerschaft organisiert die Altersvorsorge gemeinschaftlich mit dem Partner. Nicht einmal ein Viertel der Verpartnerten nimmt die Vorsorge selber in die Hand. 6% verlassen sich sogar ganz auf den Partner. Immenser Bedarf Bei alleinerziehenden Frauen hat etwa ein Drittel in Eigenregie finanziell für das Alter vorgesorgt. 68% der Alleinerziehenden haben bislang noch keine Vorkehrungen für die Altersvorsorge getroffen. Die Umfrage zeigt laut Canada Life, dass die Lebens- und Familiensituation von Müttern großen Einfluss auf ihr Vorsorgeverhalten hat und fast alle Mütter großen Respekt vor der möglichen Altersarmut haben. Neues Themenportal Canada Life hat hierzu ein eigenes Themenportal gestartet. „Meine Zukunft und ich“ richtet sich speziell an Frauen mit Kindern. Diese finden dort Antwort auf Fragen wie: Welche Möglichkeiten haben Mütter auch ohne Vollzeitanstellung, ihre Altersvorsorge bereits in jungen Jahren zu planen? Wie können sie sich im Falle einer Trennung finanziell absichern? Und inwieweit müssen sich Kinder später finanziell um ihre eigenen Eltern kümmern? Viele Müttern in Deutschland bereitet der Blick auf die finanzielle Lage im Alter Kopfschmerzen. Eigenständige Vorsorge ist dennoch weiter Mangelware. © Kaspars Grinvalds – Fotolia.com 62 Januar 2019

Altersvorsorge verdrängt Konsum als wichtigstes Sparziel (ac) Der Verband der Privaten Bausparkassen (VdPB) hat in seiner Herbstumfrage 2.000 Bundesbürger zu ihrem Sparverhalten befragt. Die Altersvorsorge machte dabei Punkte gut und löst das Sparmotiv „Konsum/Langfristige Anschaffungen“ an der Spitzenposition der wichtigsten Sparziele ab. In der jüngsten Befragung nannten 57% der Befragten die Altersvorsorge als wichtigstes Ziel zum Sparen. In der Sommerumfrage waren es noch 53%. Das Sparziel „Konsum/Langfristige Anschaffungen“ rangiert mit 55% somit nur noch auf Platz 2. Nach dem „Wohneigentum“ auf dem 3. Platz folgt das Sparmotiv „Kapitalanlage“ mit 27% auf Rang 4. Für einen Notgroschen oder die Ausbildung der Kinder sparen hingegen unverändert nur 4 bzw. 2% der Bundesbürger. Trendwende beim Wohneigentum Aufgrund explodierender Immobilienpreise hatte das Sparmotiv „Wohneigentum“ Anfang 2018 einen Tiefstand in der 20-jährigen Umfragereihe erreicht. Daran änderte sich auch im Sommer nichts. Nun zeigt sich eine Trendwende. 40% der Nennungen sind laut dem Verband zwar nicht spektakulär. Aber immerhin seien die vorherigen Werte damit um 3 Prozentpunkte übertroffen worden. Die Bereitschaft der Politik, angespannte Wohnungsmärkte auch durch Anreize für die eigenen vier Wände zu entlasten, wecke somit wieder Hoffnung bei bauwilligen Sparern. Die eigenen vier Wände rücken dem VdPB zufolge dadurch auch für Normalverdiener und zumindest in der Fläche wieder in greifbare Nähe. Anzeige

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